MBAs handeln egoistischer

Hamburg, (PresseBox) - Studie: Wissenschaftler untersuchten die Leistungsdaten von 444 prominenten CEOs – wer einen MBA-Abschluss hat, setzt im Beruf die eigenen Interessen an erste Stelle.

­­­­­­­444 CEOs schafften es zwischen 1970 und 2008 auf die Titelseiten der Wirtschaftsmagazine „Fortune“, „Forbes“ und „Businessweek“. Die Wissenschaftler Danny Miller von der HEC Montreal und Xiaowei Xu von der Universität Rhode Island untersuchten die Wachstumsstrategien der von den Stars geführten Unternehmen, deren Leistung und die Gehälter der CEOs. Die Ergebnisse stellen sie im aktuellen Harvard Business Manager vor (Erscheinungstag: 23. Mai). Dabei zeigte sich, dass CEOs mit einem MBA eher zu eigennützigem Verhalten neigten und dabei Schäden für ihr Unternehmen in Kauf nahmen. Sie verfolgten teurere Wachstumsstrategien und profitierten davon durch einen starken Anstieg ihrer Bezüge. Sie erreichten aber seltener eine überragende Unternehmensleistung als CEOs ohne MBA.

Zwar bringe nicht die MBA-Ausbildung per se CEOs dazu, sich schlecht zu verhalten, sagt Studienautor Danny Miller. Doch möglicherweise fördern die Ausbildungsinhalte eine entsprechende Haltung: „Viele MBA-Programme legen Wert auf ausgeprägte Gewinnorientierung. Sie legen weniger Wert auf kreative und naturwissenschaftliche Fähigkeiten, intrinsische Zufriedenheit im Beruf, soziales Engagement und eine anständige Behandlung von Anspruchsgruppen“, so Miller.

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