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Europäischer Unternehmensförderpreis: Mehr Teilnehmer im Jahr 2012

(PresseBox) (London, ) In diesem Jahr freuten sich die Veranstalter des Europäischen Unternehmensförderpreises über insgesamt mehr als 400 Projekte, die bei den nationalen Wettbewerben ins Rennen um die Auszeichnung gingen. Sie bewarben sich um den Preis für die beste Initiative zur Förderung von Unternehmergeist bzw. Unternehmertum und stellten vorbildliche Maßnahmen und Methoden zur Förderung unternehmerischer Tätigkeit vor. Ziel des Wettbewerbs ist es, ein stärkeres Bewusstsein für die Rolle des Unternehmers in der Gesellschaft zu schaffen und potenzielle Unternehmer zu ermutigen und zu inspirieren. Der Europäische Unternehmensförderpreis unterstreicht, dass öffentliche Behörden viel tun können, um die Rahmenbedingungen für KMU zu verbessern. Die konkreten Erfolgsgeschichten müssen kommuniziert werden, damit Europa unternehmenszentrierter und -freundlicher wird.

Für die 57 nationalen Gewinner geht es nun in die europaweite Runde. Die verantwortliche Jury prüft jetzt die eingereichten Beiträge und veröffentlicht im September eine Auswahlliste der 12 besten Teilnehmer, die sich für die Endrunde qualifizieren. Der Gesamtsieger wird im November bei der Verleihung des Europäischen Unternehmensförderpreises bekannt gegeben, die in diesem Jahr im Rahmen der ersten KMU-Versammlung in Zypern stattfinden wird.

Die Zahl der eingereichten Beiträge lag in diesem Jahr trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds etwas über der Zahl des Vorjahrs. Seit der Einrichtung des Preises war es erst das zweite Mal, dass alle 27 EU-Mitgliedstaaten teilgenommen haben.

Erfahren Sie mehr über den Wettbewerb in Ihrem Land
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Sehen Sie sich das Video über den letztjährigen Gewinner, Barcelona Activa, an
Europäischer Unternehmensförderpreis 2012 gestartet
Studie der Auswirkungen von KMU auf den EU-Arbeitsmarkt [en]

Hintergrund

In diesem Jahr freuten sich die Veranstalter des Europäischen Unternehmensförderpreises (EEPA) über insgesamt 402 Projekte, die bei den nationalen Wettbewerben ins Rennen gingen, um sich den Preis zu holen. Diese Zahl liegt etwas höher als 2011. Zum Teil war der Anstieg einer stärkeren Beteiligung geschuldet: Erstmalig nehmen 30 Länder am Wettbewerb teil.

Alle 27 EU-Mitgliedstaaten sowie 3 teilnehmende Länder im Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP), Kroatien, Serbien und die Türkei, die sich dem EEPA angeschlossen haben, treten an.

Die einzelnen Länder entscheiden selbst über den Zeitpunkt der öffentlichen Bekanntgabe der jeweiligen Landessieger. Erfahren Sie mehr über den nationalen Wettbewerb oder kontaktieren Sie Ihre Landesvertretung.

Der Vizepräsident der Europäischen Kommission Antonio Tajani, in dessen Zuständigkeitsbereich Unternehmertum und Industrie fallen, meint:

"Europa hinkt im unternehmerischen Denken hinter seinen Konkurrenten her. Wir wissen aber auch, dass KMU der wichtigste Faktor für neue Arbeitsplätze und das damit verbundene Wachstum sind. Daher ist es wichtig, dass Europa den Unternehmergeist stärkt und angehende und Jungunternehmer beim Aufbau neuer Unternehmen unterstützt."

Jordi Joly, Chef der im Vorjahr preisgekrönten Initiative Barcelona Activa, sitzt in diesem Jahr unter den Juroren. Zu den Auswirkungen des letztjährigen Siegs meinte er:

"Unser Auftrag ist es, Unternehmertum und Wachstum in Barcelona zu forcieren. Das Zentrum agiert als Bezugspunkt und Drehscheibe für Unternehmer und nutzt ein innovatives Modell von Online- und Vor-Ort-Dienstleistungen zur Schulung von Einzelpersonen. Auf diese Weise unterstützen wir die Gründung von mehr als 6000 neuen Unternehmen.

Dank des Preises nahm die Anzahl der Besuchsanfragen von öffentlichen Einrichtungen aus der ganzen Welt für das Unternehmens- und Gründerzentrum Barcelona Activa drastisch zu."

Ziele des EEPA

Folgende Ziele verfolgt die Europäische Kommission mit dem jährlich ausgelobten Europäischen Unternehmensförderpreis:

- Identifizierung und Anerkennung von erfolgreichen Initiativen zur Förderung von Unternehmergeist und Unternehmertum;

- Präsentation und Verbreitung von vorbildlichen Maßnahmen und Methoden zur Förderung unternehmerischer Tätigkeit;

- Schaffung eines stärkeren Bewusstseins für die Rolle des Unternehmers in der Gesellschaft;

- Ermutigung und Inspiration von potenziellen Unternehmern.