Handwerk zum Konjunkturpaket II

"Maßnahmen müssen auch beim Handwerk ankommen"

(PresseBox) ( Lübeck/Flensburg, )
Horst Kruse - Präsident der Handwerkskammer Schleswig-Holstein - hat sich zu den Entscheidungen der Großen Koalition für ein Konjunkturpaket II optimistisch geäußert: "Die Maßnahmen des jetzt beschlossenen Konjunkturpaktes II sind dazu geeignet, den Binnenmarkt zu stärken. Aus unserer Sicht bleibt allerdings zu hoffen, dass die politischen Weichenstellungen hinsichtlich der konjunkturunterstützenden Maßnahmen auch tatsächlich beim Handwerk ankommen".

Es sei richtig, Konsum und Investitionen durch dauerhafte Entlastungen der Bürger und Betriebe bei Steuern und Abgaben zu stärken. Kruse äußerte aber auch die Hoffnung, dass die Entscheidungen zum Steuertarif und zur Absenkung des Beitrages zur gesetzlichen Krankenversicherung nicht nur ein "Strohfeuer" seien, sondern die Möglichkeit für weitergehende Strukturreformen eröffnen würden: "Um die Diskussionen, wie es mit den gesetzlichen Sozialversicherungen weitergeht, werden wir ab 2009 nicht herumkommen".

"Das Handwerk begrüßt, dass die Zukunftsinvestitionen insbesondere in den Bereichen Bildung und Infrastruktur erfolgen", so Kruse. Von den Investitionen erhoffe er sich positive Effekte für Schleswig-Holstein und appellierte an die zuständigen Entscheidungsträger: "Das beste Investitionsprogramm für Schleswig-Holstein nützt nichts, wenn die Aufträge nicht hier bleiben". Kruse warb in diesem Zusammenhang für eine intensive Nutzung der Möglichkeiten der Fach- und Teillosvergabe sowie der Möglichkeiten der beschränkten Ausschreibung.

Er zeigte sich überzeugt, dass Deutschland in der Finanzkrise besser dastehe, als viele seiner Nachbarstaaten. Zwar könne man die Weltwirtschaft nicht direkt beeinflussen, aber man können die Wachstumskräfte im Lande stärken und mit der Modernisierung von Bildungseinrichtungen und Infrastruktur die Basis für einen neuen Aufschwung legen.

"Der gesamte Mittelstand und dabei insbesondere das Handwerk sind die Basis unserer Volkswirtschaft. Sie sind ein überaus stabilisierender Faktor, der von allen Seiten gefördert werden muss", so das Fazit des Präsidenten der Handwerkskammer Schleswig-Holstein.
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