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Pressemitteilung BoxID: 267310 (Handwerkskammer Koblenz)
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Marcel Schmitt wird Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten

(PresseBox) (Koblenz, ) "Mein Vater ist Maurermeister und Fliesen-, Platten- und Mosaikleger. Ich habe schon oft in unserem Betrieb geschnuppert und Spaß an handwerklicher Arbeit, wollte aber einen völlig neuen Beruf lernen", erzählt Marcel Schmitt aus Wahlrod, Westerwald. Der 17-jährige Realschüler wurde von einem Ausbildungsberater der der Handwerkskammer Koblenz beraten und fündig. Jetzt ist er im ersten Lehrjahr als Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten.

Die Ausbildungsordnung ist seit August 2007 in Kraft. Marcel ist der erste Jugendliche, der in der Lehrlingsrolle der HwK Koblenz in diesem Handwerk eingetragen ist. Die Ausbildung dauert zwei Jahre. Fachkräfte für Holz- und Bautenschutzarbeiten arbeiten in Betrieben des Holz- und Bautenschutzgewerbes des Handwerks und der Industrie. Nach zwei Jahren kann man sich in einem weiteren Ausbildungsjahr zum Holz oder Bautenschützer qualifizieren.

Marcel Schmitt lernt im ISOTEC Fachbetrieb Abdichtungstechnik Ludwig in Nordhofen/Ww. "Ich wollte ausbilden und habe dafür den Ausbildereignungsschein bei der Handwerkskammer erworben", so Wieland Ludwig. Der 51-Jährige hat sich über 20 Jahre mit Bauschäden befasst. Seit sechs Jahren ist er selbstständig. "Feuchtigkeit im Haus kann zu dauerhaften Schäden am Gebäude führen. Tritt Schimmel auf, ist sogar die Gesundheit gefährdet. Wir legen den gesamten Wohnbereich, vom Keller bis zum Dach, mit unterschiedlichen Verfahren dauerhaft trocken", beschreibt er die Schwerpunktaufgaben seines Unternehmens. Ermutigt, einen Lehrling im neu geordneten Beruf auszubilden, hat ihn ein beratendes Gespräch mit einem HwK-Ausbildungsberater im Rahmen der Initiative ProBeEins.

Mit ProBeEins Fachkräftenachwuchs sichern

Seit 2007 führt die Handwerkskammer Koblenz in den Landkreisen Westerwald, Birkenfeld, Bad Kreuznach und Mayen-Koblenz die Initiative ProBeEins auf dem Ausbildungsmarkt durch. Ein Ziel ist es, den Fachkräftenachwuchs in Berufen zulassungsfreier Handwerke oder handwerksähnlicher Gewerbe langfristig zu sichern. ProBeEins soll helfen, die Ausbildungsbereitschaft kleiner und mittlerer Unternehmen, die bisher wenig oder gar nicht ausgebildet haben, zu steigern. Es wird als JOBSTARTER-Projekt aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Europäischen Union-Europäischer Sozialfond gefördert.

Lehrling muss hellwach sein

Marcel Schmitt absolvierte vor Ausbildungsbeginn ein vierwöchiges Praktikum im Fachbetrieb. "Ein Lehrling muss hellwach und flexibel einsetzbar sein. Eine feuchte Wand kümmert sich nicht um Uhrzeiten. Während des Praktikums bekommt man ein Gespür für den Bewerber", so Wieland Ludwig. "Wir sind sehr dienstleistungsorientiert. Vom Lehrling erwarte ich darüber hinaus ein gewisses Maß an Leidensfähigkeit, denn wir arbeiten auch bei schlechtem Wetter. Der Lehrling muss neugierig sein. Jeder Tag ist bei uns anders, auch wenn er sich wiederholt", lacht der Firmenchef. Marcel findet Spaß an der Lehre. Seine berufliche Zukunft sieht er optimistisch. "Vielleicht hänge ich noch ein Jahr an und werde Holz- und Bautenschüzer. Ich kann auch später den elterlichen Betrieb weiterführen", sagt er.

Informationen zum Jobstarter-Projekt ProBeEins bei der Handwerkskammer Koblenz , Telefon 0261/ 398-323, Telefax 0261/ 398-989, aubira@hwk-koblenz.de, www.hwk-koblenz.de
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