Drittes Balkan-Treffen bei der Handwerkskammer Koblenz

Hochrangige Delegationen aus neun Ländern Südosteuropas tauschen sich mit deutschen Wirtschaftsexperten, Unternehmern und Politikern aus

(PresseBox) ( KOBLENZ, )
Aufstrebende Volkswirtschaften mit riesigem Potenzial: Das sind nach Ansicht namhafter Experten die Staaten Südosteuropas, die als Wirtschaftsraum für hiesige Unternehmer deshalb immer wichtiger werden. Eine Institution, die seit mittlerweile 13 Jahren glänzende Wirtschaftsbeziehungen zu Handwerksorganisationen, Verbänden, Hochschulen und Politikern im Balkanraum pflegt, ist die Handwerkskammer (HwK) Koblenz. Sie ist zugleich auch Gastgeberin beim diesjährigen Balkan-Treffen, das am heutigen Montag und morgen mit mehr als 70 Teilnehmern aus zehn Nationen im neuen HwK-Kompetenzzentrum für Gestaltung, Kommunikation und Fertigung in Koblenz stattfindet.

"Tage des Handwerks und der Technologie - Neue Herausforderungen an die Selbstverwaltung des Handwerks", heißt das Motto der zweitägigen Veranstaltung knapp drei Wochen vor dem EU-Beitritt Bulgariens und Rumäniens, zu der ranghohe Delegationen erwartet werden. "Zusammen mit unseren Partnern setzen wir uns an einen Tisch, um Erfahrungen, aber auch offene Fragen im Prozess des Aufbaus wirtschaftlich tragfähiger Strukturen miteinander zu diskutieren", erklärt der Hauptgeschäftsführer der HwK Koblenz, Dr. h.c. mult. Karl-Jürgen Wilbert, eines der wesentlichen Ziele der Zusammenkunft. Wie ist das Handwerk in Südosteuropa aufgestellt? Welche Möglichkeiten bietet der Einsatz moderner Technologien in den HwK-Partnerländern?

Wie sieht es um die Akzeptanz des Meisterbriefes in den Balkanländern aus? Diese und eine Vielzahl weiterer Fragen stehen an beiden Tagen auf der Agenda.

Ob in Bulgarien, Rumänien, Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Moldawien, dem Kosovo oder Albanien: In jedem dieser Länder hat die Koblenzer Kammer mit ihrem Know-how dazu beigetragen, das dortige Handwerk entscheidend nach vorne zu bringen. Eine der jüngsten Erfolgsmeldungen bei der Zusammenarbeit: Im vergangenen Sommer verständigten sich Mitglieder des bosnischen Bildungsministeriums und Projektleiter Thomas Wilbert als Vertreter der HwK Koblenz darauf, die Meisterprüfung in Bosnien-Herzegowina nach deutschen Handwerksstandards durchzuführen.

"Wenn man sich die jährlichen Wachstumsraten und die damit verbundene Wirtschaftskraft vieler Länder des Balkans vor Augen führt, sollten deutsche Unternehmer mehr als einen Gedanken daran verschwenden, im Südosten Europas unternehmerisch tätig zu werden", betont Dr. Karl-Jürgen Wilbert, der die vielen HwK-Partnerschaftsprojekte auf dem Balkan wiederholt selbst besuchte. "Auch zahlreiche Handwerksbetriebe haben diese Chance bereits erkannt und investieren dort. Nicht zuletzt aufgrund unserer langjährigen Erfahrungen in der Region können wir deshalb nur raten: Es lohnt sich, ihnen nachzufolgen!", wirbt Wilbert schon im Vorfeld der Veranstaltung nachdrücklich für ein wirtschaftliches Engagement in Südosteuropa.
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