Forderung des Handwerks zur energetischen Gebäudesanierung wird noch dieses Jahr im Bundesrat eingebracht

HWK begrüßt Initiative der bayerischen Staatsregierung zur steuerlichen Förderung der energetischen Gebäudesanierung

(PresseBox) ( Bayreuth, )
"Wir sind froh, dass unsere langjährige Forderung zur Förderung der energetischen Gebäudesanierung aufgegriffen wird", so HWK-Präsident Thomas Zimmer in seiner ersten Reaktion auf die heutige Meldung. "Bei einem Großprojekt wie der Energiewende darf es nicht nur kurzfristig um eine angemessene Verteilung der Kosten gehen, sondern auch der nachhaltige Umgang mit den vorhandenen Ressourcen muss in den Fokus genommen werden. Dies erfolgt mit dem Steueranreiz", so Zimmer weiter.

"Besonders erfreulich ist es", so HWK-Hauptgeschäftsführer Thomas Koller, "dass die Initiative einen Zeitraum von 10 Jahren vorsieht, in dem Aufwendungen für energetische Modernisierungen steuerlich geltend gemacht werden können. Denn nur durch die Möglichkeit einer stufenweisen Umsetzung von Effizienzmaßnahmen über mehrere Jahre wird ein echter Anreiz für private und gewerbliche Investoren geschaffen."

Überlegungen der Koalition im Gegenzug zu diesen neuen Anreizmaßnahmen, den Steuerbonus auf Handwerkerleistungen zu beschneiden, sind dabei natürlich kontraproduktiv. "Wenn es der Bundesregierung und den Ländern ernst ist mit Energieeffizienz und Klimaschutz dann müssen sie auch bereit sein, Anreize zu schaffen, ohne zugleich andere wichtige Anreize zu beschneiden", so Thomas Zimmer. "Ein gegenseitiges Aufwiegen von Steuererleichterungen bringt die Energiewende sicher nicht voran."
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