Handwerkskammer unterstützt Schulversuch "Produktives Lernen"

Betriebe öffnen sich für abschlussgefährdete Schüler

(PresseBox) ( Dresden, )
Die Handwerkskammer Dresden begrüßt ausdrücklich die Übernahme des Schulversuches "Produktives Lernen" als dauerhaftes Bildungsangebot für abschlussgefährdete Schüler in Sachsen. Dr. Andreas Brzezinski, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden: "Wenn Schüler auf diese Weise zum Schulabschluss und letztlich in eine Ausbildung gebracht werden, muss das auch entsprechend gefördert werden."

Der Versuch zeigt, dass junge Menschen mit einer praktischen Veranlagung durch intensive Kontakte in die berufliche Praxis wieder für das Lernen und für das Erlangen eines Abschlusses motiviert werden können. Er zeigt außerdem, dass die Bereitschaft von Handwerksbetrieben vorhanden ist, sich dieser Jugendlichen anzunehmen. Die Schüler sind an drei Tagen in der Woche in einem Betrieb, den sie sich in der Regel selbst aussuchen. Die Handwerkskammer Dresden ist bei der Vermittlung behilflich, sofern der Bedarf besteht. "Dieser Versuch ist eine Chance für die Schüler und für die Wirtschaft. Deshalb sollte er nicht nur verstetigt, sondern auch ausgebaut werden. Ungeachtet dessen werden wir uns noch intensiver um alle Schüler bemühen, nicht nur um die abschlussgefährdeten ", so Brzezinski.

Hintergrund: Die sächsische Kultusministerin Brunhild Kurth hat heute mitgeteilt, dass der Schulversuch "Produktives Lernen" künftig fest im Schulsystem verankert wird. Derzeit sind rund 200 Schüler an sieben Standorten in ganz Sachsen beteiligt.
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