Appell an Bundesbildungsministerin: Auszubildende brauchen auch qualifizierte Ausbilder!

(PresseBox) ( Berlin, )
Die Anforderungen an die Ausbildungsberufe steigen. Daher wird es immer wichtiger, dass auch die Qualifikationen der Ausbilder mit dieser Entwicklung Schritt halten. Doch seit vier Jahren ist die Pflicht zum Nachweis der Ausbildereignungs-Prüfung (AEVO) von der Bundesbildungsministerin ausgesetzt worden. Jeder, der einen Berufsabschluss hat, kann ausbilden. Diese Probephase läuft im kommenden Jahr aus. Spätestens zum September 2008 muss die Bundesregierung entscheiden, ob Ausbilder zukünftig wieder ihre berufs- und arbeitspädagogischen Kenntnisse und Fähigkeiten nachweisen sollten.

Doro Zinke, stellv. Vorsitzende des DGB, Bezirk Berlin-Brandenburg, setzt sich dafür ein, „die geprüfte Ausbildereignung als Qualitätsgarant für das duale Berufsausbildungssystem unverzüglich wieder einzusetzen! Ein Beitrag zur Gewinnung von mehr Ausbildungsbetrieben wurde durch die Aussetzung der Ausbildereignung nicht geleistet.“ Zudem sei bundesweit die Zahl der Ausbildungsabbrüche viel zu hoch.

Ulrich Wiegand, Geschäftsführer der Handwerkskammer Berlin: „Gerade weil die Anforderungen in den Lehrberufen in den letzten Jahren angestiegen sind, brauchen wir Ausbilder, die mit dieser Entwicklung Schritt halten. Die mangelnde Ausbildungsfähigkeit vieler Schulabgänger machen hohe pädagogische und fachliche Kompetenzen umso notwendiger. Der Qualitätsnachweis der Ausbildereignungsverordnung AEVO kann eine hohe Ausbildungsqualität auch zukünftig sicherstellen.“

Die Handwerkskammer und der DGB, Bezirk Berlin-Brandenburg unterstützen daher ZDH und DGB in der gemeinsamen Forderung an die Bundesregierung, die AEVO schnellstmöglich wieder in Kraft zu setzen.
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