Gästeabend von Handelsverband Nordwest und Handelskammer in der Glocke: Einzelhandel in gewachsenen Geschäftslagen muss gestärkt werden

Bremen, (PresseBox) - Unter dem Motto "Aufbruch Innenstadt - Handeln für die Zukunft" unterstrichen die Handelskammer Bremen - IHK für Bremen und Bremerhaven und der Handelsverband Nordwest e.V. bei ihrem gemeinsamen Gästeabend gestern (7. März) die Rolle des Einzelhandels für das Land Bremen. Rund 150 Gäste aus Unternehmen, Politik, Verwaltung und Medien besuchten die Festveranstaltung im Konzerthaus Glocke, die in diesem Jahr zum 61. Mal stattfand. Der Hauptredner des Gästeabends, Dr. Stephan Fanderl, Vorstandsvorsitzender der Karstadt Warenhaus GmbH, sprach über die Chancen für den Handel in der Innenstadt.

Stefan Brockmann, Vorsitzender des Ausschusses für Einzelhandel und verbraucherorientierte Dienstleistungen der Handelskammer, erklärte, der stationäre Einzelhandel fördere in den städtischen Zentren Identität und Besucherfrequenz: "Wir sorgen mit unseren vielfältigen Angeboten für die vielgepriesene Urbanität und arbeiten engagiert daran, eine Innenstadt mit Erlebnisqualität zu schaffen." Brockmann forderte die Politik dazu auf, sich deutlich zur "wachsenden Stadt" und zur Stärkung des Einzelhandels in den traditionellen Geschäftslagen zu bekennen. Die Einzelhändler wollen ihrerseits zur Gestaltung des Wachstums in Bremen und Bremerhaven beitragen.

Um den Erlebnischarakter der städtischen Zentren zu steigern, sei es in Bremen beispielsweise notwendig, Flächen und Plätze wie den Domshof oder die Wallanlagen besser einzubinden. Die Parkmöglichkeiten müssten mehr an den Rand der Altstadt verlagert werden, damit das heutige Parkhaus Mitte zum Einzelhandelsstandort in 1A-Lage gemacht werden könne.

Brockmann sieht außerdem große Potenziale in den zentralen Geschäftslagen in Bremerhaven: "Von den touristischen Erlebniswelten und dem Neuen Hafen geht ein Impuls aus, der sich konsequent weiter in die Stadt hinein entwickeln kann und muss. Wir freuen uns auch über das Einzelhandelskonzept für die Seestadt, das einen systematischen Ansatz zur Entwicklung zukünftiger Handelsflächen bietet."

Mit einer Mischung aus kompakten, innenstadtnahen Wohnangeboten, attraktiven Plätzen und Orten, einem ausgeglichenen Handels- und Dienstleistungsbereich sowie gastronomischen und kulturellen Angeboten könnten die Zentren im Land Bremen deutlich gestärkt werden, sagte Brockmann. Das gelte nicht nur für die Innenstädte, sondern auch für die Stadtteilzentren. Es müsse gelingen, mehr qualitätsvolle Handelsangebote für die gewachsenen Geschäftslagen zu gewinnen. "Die Konzepte dazu liegen zum Teil auch heute schon in den Schubladen und auf den Schreibtischen", so Stefan Brockmann. "Jetzt muss es darum gehen, die Maßnahmen kraftvoll umzusetzen und engagiert an neuen Möglichkeiten zu arbeiten."


 

Handelskammer Bremen



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