Große Ehre: Senator h. c. Gerhard Rall, geschäftsführender Gesellschafter der Hainbuch GmbH erhält Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg

(PresseBox) ( Marbach, )
Für herausragende berufliche und unternehmerische Leistungen und zum Dank für besondere Verdienste um die Wirtschaft des Landes Baden-Württemberg verlieh der Finanz- und Wirtschaftsminister Dr. Nils Schmid am 07. November 2012 im Rahmen einer Festveranstaltung im Neuen Schloss in Stuttgart Herr Gerhard Rall die Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg. »Die Unternehmerinnen und Unternehmer, die heute ausgezeichnet wurden, sind das beste Beispiel für unsere gut aufgestellte und konkurrenzfähige Wirtschaft«, erklärte der Minister. »Sie schaffen Arbeits- und Ausbildungsplätze, sie übernehmen unternehmerisches Risiko und sind auf den verschiedensten Feldern ehrenamtlich tätig«. Herr Schmidt lobte Rall im besonderen für das ununterbrochene erfinden, tüfteln, und optimieren, sowie den Grundsatz: »Lieber mit einer eigenen Idee scheitern als mit einer Kopie Erfolg haben«. Auch sein Herz für Mitarbeiter, sowie sein kulturelles und soziales Engagement sind beispielhaft.

Kultur ist Kult

Der Firmenchef des schwäbischen Mittelstandsunternehmens ist eine charismatische Führungskraft mit viel Sozialkompetenz. Werte und Tugenden wie beispielsweise Ethik, Disziplin, Fleiß, Höflichkeit, Ehrlichkeit und Respekt sind ihm wichtig. Als natürliche Person Gerhard Rall und als juristische, sprich: Hainbuch. Die interne Unternehmenskultur, die im Mikrokosmos Hainbuch gelebt wird, hat dabei einen ebenso hohen Stellenwert wie die externe. Beschrieben sind die wesentlichen Punkte für das innerbetriebliche und gesellschaftliche Miteinander in der Identität des Hauses Hainbuch. Jeder neue Mitarbeiter bekommt das DIN A4-Blatt an seinem ersten Arbeitstag von Gerhard Rall persönlich erklärt und ausgehändigt.

Alles dreht sich nur um eins: die Mitarbeiter

Mit seinem jahrzehntelangen wirtschaftlichen und sozialen Engagement hat der Firmenchef das Unternehmen nicht nur zu einem der führenden Spannmittelhersteller gemacht, sondern auch zu einem, dessen Personalpolitik immer wieder lobend erwähnt wird. Hainbuch betreibt intensive Nachwuchsförderung, setzt sich mit und für die Mitarbeiter ein und das Wort »Fürsorge« nimmt man hier wirklich wörtlich. Eine Firmenpolitik, die sich für Gerhard Rall jetzt in der Wirtschaftsmedaille niederschlägt. »Die Auszeichnung ist für mich eine große Ehre. Aber ohne die Mitarbeiter wäre Hainbuch nicht da, wo es heute ist«, erklärt der frischgebackene Medaillenträger »Hainbuch, das ist eine Großfamilie, in der das Miteinander und Mitdenken gefragt ist.« Wer schon einmal im Werk in Marbach war, weiß was Rall meint. Hier scheinen die Uhren irgendwie anders zu ticken als in manch anderem Betrieb. Man sieht und spürt es. Die Menschen scheinen netter, begeisterter als anderswo und manch ein Hainbuch'ler aus der Fertigung trägt Hainbuch Hose und Shirt selbst in der Freizeit voller Stolz. Der Faktor Mensch ist hier entscheidend - für Innovation, für Wirtschaftlichkeit und, wie Ralls Berufung zeigt, auch für den Erfolg.

Wie alles begann, vom Azubi zum Senator h. c.

1957 begann Gerhard Rall eine Lehre als Mechaniker bei der Firma Hainbuch. Anschließend absolvierte er sein Studium Technik und Betriebswirtschaft in Heilbronn. Daraufhin bekam Gerhard Rall 1964 die Stelle des Betriebsleiters. 1966 heiratete er Hildegard Hainbuch, die ältere Tochter des Hainbuch Gründerpaars. Nur neun Jahre später, 1975 wurde Gerhard Rall Geschäftsführender Gesellschafter. Die Ernennung 2010 zum Ehrensenator h. c. durch das Wirtschaftskomitee Deutschland krönte seine Laufbahn. Seine Lebensphilosophie: etwas Anderes machen als andere. Denn wer sich nicht mit dem 2. Platz zufrieden geben will, sondern die Pole-Position möchte, darf anderen nicht nachlaufen. Stichwort nachlaufen: das Spanntop Futter, das er abends während seines Studiums erfand, erfreut sich heute starker Beliebtheit besser gesagt ist in der Branche zum Standard geworden, 33 Nachahmer weltweit sprechen für sich. Gibt es 2 Wege, so wählt er immer den steinigeren Weg, denn auf dem einfachen und geraden Weg tummeln sich schon zu viele. Persönlich engagiert er sich seit Jahren für das Herzensprojekt »Stückchen Himmel«, eine Kindertagesstätte in Brasilien.
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