Wo viele Späne fliegen...

... hat die Werkzeugspannung eine große Bedeutung für die Prozesssicherheit

Igenhausen, (PresseBox) - Die Pilatus Flugzeugwerke AG installierten 2016 neue Fertigungssysteme für die Zerspanung von Strukturbauteilen aus Aluminium. Um beim Hochgeschwindigkeitsfräsen prozesssicher die gewünschte Oberflächengüte und Präzision zu erreichen, setzen die Flugzeugbauer durchgängig Lösungen von HAIMER ein: verschiedenste Werkzeugaufnahmen und dazu passende Schrumpf- und Wuchtgeräte.

Wenn ein Zerspaner vom Fliegen spricht, meint er in den meisten Fällen: Späne. Bei der Pilatus Flugzeugwerke AG, dem einzigen Schweizer Flugzeugbauer, ist das nicht anders. Zwar dreht sich dort am Hauptsitz in Stans fast alles ums Thema «Fliegen», doch nimmt speziell die Zerspanung von Strukturbauteilen sehr viel Raum ein. Um deren Qualität und die Wirtschaftlichkeit der Produktion weiter zu verbessern, investierte Pilatus 2016 in eine komplett modernisierte Volumenzerspanung. Kernbestandteile sind zwei flexible Fertigungssysteme, die sich automatisiert betreiben lassen und prozesssicher höchste Qualität erzeugen.

Walter Duss, Abteilungsleiter Mechanische Bearbeitung, weist darauf hin, dass dabei feingewuchtete Werkzeuge zwingend erforderlich sind: «Erst die hohe Wuchtgüte der Komplettwerkzeuge - gewuchtet auf einer HAIMER Auswuchtmaschine - inklusive HAIMER Aufnahmen sichert uns eine vibrationsfreie Bearbeitung und Oberflächen ohne Rattermarken. Außerdem verlängert die hohe Rundlaufgenauigkeit die Standzeiten von Spindel und Werkzeugen erheblich.»

Nach Erfahrung von Patrik Odermatt, als Teamleiter Mechanische Bearbeitung und Toolshop schon seit langem für den Bereich Werkzeuge bei Pilatus verantwortlich, zahlen sich qualitativ hochwertige Werkzeugaufnahmen aus, die langfristig hohe Stabilität und Rundlaufgenauigkeit bieten. Deshalb arbeitet er diesbezüglich schon seit Jahren mit HAIMER, Igenhausen, zusammen. Er nutzt HAIMER Schrumpffutter sowie Präzisionsspannzangenfutter, für die im Tool-Shop - dem Pilatus-internen Werkzeug-Dienstleistungszentrum - entsprechende Einstell-, Schrumpf- und Wuchtgeräte bereitstehen. «Wir haben mit HAIMER-Produkten bezüglich Qualität, Preis-/Leistungsverhältnis, Beratung und Support sehr positive Erfahrungen gemacht», berichtet Patrik Odermatt. «Deshalb trafen wir die Entscheidung, für unsere neuen Fertigungssysteme durchgängig und einheitlich auf Werkzeugspanntechnik von HAIMER zu setzen.» Es kommen ausschließlich Werkzeuge zum Einsatz, die in die HAIMER Standard-Schrumpffutter, Power Shrink Chuck ultrakurz oder lang sowie Power Mini Shrink Chuck geschrumpft sind oder in den Spannzangenfuttern Power Collet Chuck sowie speziellen Messerkopfaufnahmen stecken.

Da Pilatus sehr viele verschiedene Teile bearbeitet, die mit Wandstärken von bis zu 1,2 Millimeter extrem dünn und mit tiefen Taschen ausgeführt sind, war die große Bandbreite an HAIMER-Werkzeugaufnahmen ein wichtiges Argument. Zudem zeigte sich HAIMER bei der Spindelschnittstelle flexibel: Für die neuen Fertigungssysteme brauchte es eine spezielle HSK-A 63/80 Aufnahme. Nach intensiver Abstimmung mit Pilatus arbeitete HAIMER ein Programm für diese Schnittstelle aus und nahm dieses ins Standard-Lieferportfolio auf.

Von der Innovationsfreude bei HAIMER zeugt auch die zum Patent angemeldete mechanische Sicherung Data-Lock für den RFID-Chip auf den Werkzeugaufnahmen. Diese von Pilatus genutzte Lösung sorgt dafür, dass die Datenträger auch bei höchsten Drehzahlen prozesssicher in der Werkzeugaufnahme fixiert sind.

Als besondere Stärke der Zusammenarbeit mit HAIMER stellt Werkzeugfachmann Odermatt heraus, dass er die gesamte Werkzeugspanntechnik aus einer Hand bekommt: «Für jedes HAIMER-Schrumpffutter sind im Schrumpfgerät bereits alle Parameter hinterlegt. Da stimmen Leistung und Erwärmungszeiten, so dass wir quasi auf Knopfdruck einen prozesssicheren Schrumpfvorgang bekommen. Und das Wuchten funktioniert ebenso einfach.»

Haimer GmbH

HAIMER ist ein familiengeführtes mittelständisches Unternehmen im bayerischen Igenhausen bei Augsburg. Es entwickelt, fertigt und vertreibt innovative, hochpräzise Produkte für die Metallzerspanung u.a. für die Branchen Automobil, Luft- und Raumfahrt, Energie, Schienenverkehr und Allgemeiner Maschinenbau. Zum Produktprogramm zählen neben verschiedensten Werkzeugaufnahmen in allen gängigen Schnittstellen und Längen, den dazu gehörigen Maschinen im Bereich der Schrumpf- und Auswuchttechnik sowie 3D-Messgeräten neuerdings auch Schneidwerkzeuge aus Vollhartmetall.

Von den knapp 500 Mitarbeitern weltweit arbeiten 350 am einzigen Fertigungsstandort in Igenhausen mit modernstem Maschinenpark und sehr hohem Automatisierungsgrad bei großer Fertigungstiefe. Die erfahrenen, dynamischen und hoch qualifizierten Mitarbeiter garantieren für die von HAIMER bekannte Spitzenqualität «made by HAIMER». Als aktiver Ausbildungsbetrieb mit über 40 Auszubildenden und einer hohen Übernahmequote, sichert sich HAIMER schon heute sein künftiges Fachkräftepotenzial und leistet seinen Beitrag zur Weiterbildung junger Menschen sowie zur Zukunftssicherung des Standortes.

Als europäischer Marktführer im Bereich Werkzeugspanntechnik mit einer täglichen Kapazität von ca. 2.000 Werkzeugaufnahmen ist HAIMER der technologische Vorsprung der Produkte sehr wichtig, weshalb jährlich zwischen 8 und 10% in Forschung und Entwicklung investiert werden. Der tägliche Antrieb, besser zu sein, passt perfekt zur gelebten Philosophie: Qualität gewinnt.

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