Wirtschaftlich starkes Schweden auch beim Containerverkehr mit deutschen Häfen auf Wachstumskurs

(PresseBox) ( Hamburg, )
In den Top 10 der wichtigsten Handelspartner für den Hamburger Hafen belegt Schweden den vierten Platz und ist ein starker Wirtschaftsstandort: Unter den Ostsee-Verbindungen sticht das Königreich im Jahr 2018 im Containerverkehr positiv heraus mit einem Zuwachs von +11,8 Prozent auf 334.000 TEU. Unter den europäischen Handelspartnern erreicht Schweden in Hamburg sogar Rang 2. Dieser Aufholprozess befindet sich bereits im zweiten Jahr. Die Steigerung basiert dabei auf beladenen Boxen.

Hamburg ist mit Schweden über elf Liniendienste verbunden, die in der Regel wöchentlich verkehren. Neben Stockholm werden die Häfen Ahus, Gävle, Göteburg, Halmstad, Helsingborg, Malmö, Norrköping, Pitea und Södertalje angelaufen. Dabei betreiben sowohl Feeder- als auch Übersee-Reeder Schiffe zwischen 500 und 1.600 TEU Stellplatzkapazität. Befördert werden Container im intrakontinentalen Kurzstreckenseeverkehr als auch im interkontinentalen Transhipment. Neben Hamburg profitieren auch die norddeutschen Häfen Kiel und Brunsbüttel von Schwedens wirtschaftlicher Stärke. Mit neun wöchentlichen Abfahrten ist der Kieler Hafen mit den Häfen aus Göteborg, Malmö, Sundsvall, Umeå und Iggesund verbunden. Die zur Brunsbüttel Ports GmbH gehörende SCHRAMM Ports & Logistics Sweden AB ist seit März 2017 Mehrheitsanteilseigner an dem schwedischen Hafenbetreiber und Logistikdienstleister Söderhamns Stuveri & Hamn AB (SSHAB). Die SSHAB ist in der Region Söderhamn an insgesamt sechs Hafenterminals Betreiber oder Logistikdienstleister.

Um die bestehenden Verbindungen zu stärken, lud Hafen Hamburg Marketing gemeinsam mit dem SEEHAFEN KIEL und SCHRAMM Ports & Logistics zum „Deutsch-Schwedischem Hafen Event in Stockholm“ am 28. März 2019 ein, an dem auch Hans-Jürgen Heimsoeth, deutscher Botschafter in Schweden, teilnahm. Insgesamt besuchten 80 Gäste aus Transport- Industrie- und Verladerunternehmen, Reedereien sowie Verbänden die Veranstaltung, die das erste Mal stattfand.

„Hamburg und Schweden verbindet seit den Zeiten der Hanse eine enge Beziehung“, so Ingo Egloff, Vorstand von Hafen Hamburg Marketing e.V. „Die Verbindungen nach Schweden und auch der Ladungsanteil haben in den letzten Jahren erfreulich zugenommen und wir hoffen, dass diese Entwicklung anhält.“

„Wir wollen mit unseren schwedischen Partnern weiterwachsen“, sagte Timo Rosenberg, Director Marketing/Sales beim PORT OF KIEL. „Zukünftig setzen wir verstärkt auf den Ausbau intermodaler Lösungen sowie auf die Vermarktung neuer Hafenflächen. Mit unseren maßgeschneiderten IT-Lösungen bieten wir unseren Kunden darüber hinaus optimale Bedingungen für effiziente Abläufe in Kiel.“

Frank Schnabel, Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports sowie CEO der SCHRAMM Ports & Logistics Sweden, erläuterte: „Nach mehr als zwei Jahren können wir bestätigen, dass es die absolut richtige Entscheidung war, den unternehmerischen Schritt nach Schweden gewagt zu haben. Die schwedische Mentalität und die Unternehmenskultur von Söderhamns Stuveri & Hamn ähnelt unserer eigenen sehr und wir haben bereits gegenseitig viel voneinander lernen können.“

Marina Basso Michael, Leiterin Marktentwicklung Ostsee bei Hafen Hamburg Marketing, zog vor Ort ein positives Fazit: „Unsere Veranstaltung in Stockholm bot eine wichtige Plattform für weiteren Austausch unter den bestehenden und potenziellen Handelspartnern. Davon profitieren die schwedischen und die deutschen Unternehmen sowie Häfen gleichermaßen.“
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