Starkes Umsatzwachstum verursacht Einmalkosten

(PresseBox) ( Wattwil, )
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- 19% höherer Umsatz von CHF 223 Mio. im ersten Halbjahr
- CHF 475 Mio. Umsatz erwartet für ganzes Geschäftsjahr 2007
- Expansion in China verläuft nach Plan
- Nicht aktivierte Expansionskosten und verspäteter Start der Prepreg-Anlage in Kanada führen zu CHF 9 Mio. Einmalkosten

Gurit (SWX Swiss Exchange: GUR), ein führender Entwickler und Hersteller von Hochleistungskunststoffen und zugehöriger Technologielösungen erwartet für das erste Halbjahr 2007 basierend auf vorläufigen Zahlen einen um 19% höheren Umsatz von rund CHF 223 Mio. und für das volle Geschäftsjahr einen Umsatz in der Grössenordnung von CHF 475 Mio. In Kanada konnte eine Prepreg-Anlage erst nach wiederholten Umrüstarbeiten in Betrieb genommen werden. Die direkten und indirekten Folgekosten dieser Verzögerung werden zusammen mit nicht aktivierten Expansionskosten das erste Halbjahr belasten. Der Aufbau des Werks in China ist voll auf Kurs.

Gurit, ein führender Hersteller von Hochleistungs-Verbundwerkstoffen für Anwendungen in den Bereichen Wind Energie, Transportation sowie Marine, Sport and Civil Engineering erwartet im ersten Halbjahr 2007 einen Umsatz von rund CHF 223 Mio. Für das ganze Geschäftsjahr wird mit einem weiteren Umsatzwachstum auf CHF 475 Mio. gerechnet.

Material- und Technologielieferungen an den Marktbereich Wind Energie stiegen gegenüber dem ersten Halbjahr 2006 um 39% auf rund CHF 122 Mio. Gegenüber dem ersten Semester des Vorjahres ging der auf den Marktbereich Transportation (Aerospace, Automotive, Rail) entfallende Umsatzanteil wie erwartet leicht um 2,2% auf CHF 31 Mio. zurück. Auch die Lieferungen an Kunden aus den Märkten Marine, Sport and Civil Engineering fielen gegenüber der Vorjahresperiode wegen dem schlechten Wintersportgeschäft und der Auslagerung der Folienproduktion für Ski- und Arbeitsschutzbrillen an das Joint-Venture GuMa im ersten Halbjahr 2007 um 3.3% auf CHF 62 Mio. zurück. Auf übrige Konzernaktivitäten und Konsolidierung entfielen CHF 8 Mio.

Der Aufbau einer aus Europa nach Kanada verlagerten Prepreg-Anlage führte im zweiten Quartal zu unerwarteten Einmalkosten. Die Ausrichtung der Anlage auf ein neues Produktprogramm machte mehrmalige Anpassungen notwendig. Darauf folgten zeitraubende, personal- und materialintensive Qualifikationsarbeiten, die in enger Zusammenarbeit mit den Kunden ausgeführt wurden. Wegen der verspäteten Produktionsaufnahme in Kanada konnte Gurit die in Nordamerika bestellten Prepreg-Mengen noch nicht lokal herstellen. Um die Lieferverpflichtungen einzuhalten, führte dies in den europäischen Werken zu teuren Produktionswechseln und nachfolgend zu höheren Frachtkosten.

Der Aufbau des Werks in China verläuft auf Kurs; dieses Werk wird am 22. August offiziell eingeweiht. Weitere Kapazitätsausbauten in Spanien (Prepreg), der Schweiz (Pultrusion) sowie wiederum in Kanada (Strukturschäume) sind ebenfalls im Terminplan.

Ausbauprojekte umfassen bei Gurit typischerweise speziell hergestellte, oft sogar spezifisch auf Kundenbedürfnisse abgestimmte Maschinenbauteile. Die mit der Anlaufphase von Anlagen verbundenen Personal-, Ausbildungs- und Materialkosten einerseits sowie die Feinabstimmungs- und Qualifikationskosten anderseits werden nicht aktiviert, sondern direkt der Erfolgsrechnung belastet.

Die verspätete Prepreg-Produktionsaufnahme in Kanada sowie die nicht aktivierten Expansionskosten tragen je rund hälftig zu im ersten Halbjahr verbuchten Einmalkosten von rund CHF 9 Mio. bei. Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet Gurit daher für die ersten sechs Monate bei einem um 19% höheren Umsatz von CHF 223 Mio. einen EBIT zwischen CHF 3 und 5 Mio.

Gurit veröffentlicht die vollständigen Halbjahresresultate am 31. August.
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