Der Baustoff Holz erobert die Städte zurück

Holz als Zukunftsmaterial im mehrgeschossigen Wohnungsbau

(PresseBox) ( Griffen, )
Kein Baustoff durchlebt derzeit eine solche Renaissance wie Holz. Denn im modernen Holzbau sind die Möglichkeiten nahezu unendlich geworden. Nachdem hölzerne Einfamilienhäuser, Lagerhallen und Bürogebäude in den letzten Jahren bereits ihre Zukunftstauglichkeit bewiesen haben, zieht der Rohstoff Holz nun in die Städte ein: sei es in Form von mehrgeschossigen Neubauten oder durch Dachaufstockungen im vorhandenen Gebäudebestand. Ideenreichtum, technische Weiterentwicklungen und sich ändernde gesetzliche Rahmenbedingungen machen für Holz auch im urbanen Wohnungsbau den Weg nach oben frei.

Die Brücke in eine neue Zeit ist aus Holz gebaut. Durch das rasante Wachstum in den Städten sind neue Wohn- und Bürobaukonzepte dringend gefordert. So kommt man schon aus Gründen der Energieeffizienz am Baustoff Holz nicht mehr vorbei. Allein in Europa sind Gebäude für 40% des Energieverbrauchs verantwortlich, davon gehen insgesamt 90% auf die Heizung zurück . "Die energiesparende Bauweise mit Holz und die Verwendung ökologischer Bau- und Dämmstoffe reduzieren den Heizwärmebedarf und damit den CO₂-Ausstoß erheblich. Damit werden schon wichtige Voraussetzungen der neuen EU-Gebäuderichtlinien erfüllt", resümiert Thomas Lenzinger, CEO der GriffnerHaus AG, Spezialist für den vorgefertigten und ökologischen Holzbau. Dass Holz der Baustoff der Zukunft ist, davon sind inzwischen auch viele Baukonzerne in Europa überzeugt. Einer der führenden Hersteller, die traditionell mit Beton bauen, schätzt, dass sechsstöckige Wohn- und Bürogebäude aus Holz in fünf bis zehn Jahren zum normalen Straßenbild in Ballungszentren gehören. In Dornbirn entsteht gerade ein achtgeschossiges Holzhybrid-Hochhaus, das bei Fertigstellung als Wohn-, Büro- oder Hotelgebäude genutzt werden kann. Dank präzise vorgefertigter Module wurde der Rohbau des Holz-Achtgeschossers in nur 14 Tagen hochgezogen. Die Revolution des urbanen Hochbaus ist in vollem Gange.

Mit modularen, industriell vorgefertigten Elementen wird der Holzbau mittelfristig eine kleine Revolution auslösen. Darauf sind spezialisierte Unternehmen wie GRIFFNER schon jetzt bestens vorbereitet. Die Produktpalette des Vorreiters für glaubhaft nachhaltiges Bauen reicht von Einfamilienhäusern über mehrgeschossige Wohnbauten bis hin zu großvolumigen Bürogebäuden. "Unsere 30jährige Erfahrung aus dem ökologischen Hausbau haben wir mittlerweile erfolgreich auf den mehrgeschossigen Wohnungs- und Bürobau übertragen", stellt Thomas Lenzinger klar. "Unser wichtigstes Projekt war der Bau der Firmenzentrale von juwi, einer der weltweit führenden Projektentwickler für Erneuerbare Energien. Für dieses energieoptimierte und nachhaltige Bürogebäude wurden wir mit dem Deutschen Klimaschutzpreis ausgezeichnet. Noch heute gilt es als eines der energieeffizientesten Bürokomplexe der Welt, das mehr Energie erzeugt als es verbraucht. Inzwischen haben wir weitere Folgeaufträge von juwi erfolgreich realisiert."

Aus der Natur. Für die Natur.

Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der schädliches Kohlendioxid als Kohlenstoff speichert. Zum Vergleich: Schätzungen gehen davon aus, dass ein einziges Einfamilien-Holzhaus 40 Tonnen CO₂ speichert. Dies entspricht dem CO₂-Ausstoß eines Mittelklasse-Autos mit 200.000 gefahrenen Kilometern. Holz ist auch genügend vorhanden. "Keiner muss Angst um den Wald haben, wenn er sich für den Holzbau entscheidet. Wald gibt es nicht nur in Österreich genug, selbst wenn nur noch aus Holz gebaut werden würde", so Thomas Lenzinger. Ein Drittel der jährlichen Holzernte in Deutschland würde für alle Neubauten ausreichen. Und jeder geschlagene Baum macht Platz für einen neuen, der wieder Kohlenstoff speichert. Deshalb tragen nicht nur die Wälder, sondern vor allem der Einsatz von Holz als Baumaterial zur Reduktion des CO₂-Gehaltes in der Atmosphäre bei.

Holz ist jedoch mehr als ein nachwachsender Rohstoff und effizienter Speicher, auch die Lebensqualität steigt spürbar an. Holz spricht die Sinne an, beruhigt nachweislich den Organismus und ist durch seine Maserung auch optisch erlebbar. Durch seine Eigenschaft, Feuchtigkeit aufzunehmen und wieder abzugeben, trägt es außerdem zu einem gesunden Raumklima bei. Mit seiner Wärme und Natürlichkeit schafft das Material eine Atmosphäre zum Wohlfühlen.

Besser bauen mit Holz Holz ist das Baumaterial des 21. Jahrhunderts. Mit seiner positiven Energiebilanz haben Designer, Architekten und Unternehmen den Rohstoff für sich entdeckt. Das war nicht immer so. Die Moderne hatte kein Interesse, Holz im großen Umfang einzusetzen. Glas, Stahl und Beton gab es aufgrund der industriellen Herstellungsmöglichkeiten im Überfluss. In der Folge spiegelte sich dieses Verständnis von Architektur in Hochhäusern, Bungalows und Mietskasernen wieder. Holz galt als bieder und angestaubt, nicht modern genug. Dies hat sich geändert. Holz ist wieder da. Wahrscheinlich gegenwärtiger, als gedacht. Matteo Thun, renommierter italienischer Architekt und Designer ist der gleichen Meinung: "Ich glaube, dass Holz das Material des 21. Jahrhunderts ist. Es ist das einzige nachwachsende Baumaterial und ist in Architektur und Design nicht mehr wegzudenken. Der Lebenszyklus von Holz ist praktisch unendlich."

Der moderne Holzbau zeichnet sich durch seine industrielle Vorfertigung aus. Holzwerkstoffe lassen sich sauber, schnell und vor allem präzise verarbeiten. Prozesse, die bei der herkömmlichen Bauweise nur auf der Baustelle umgesetzt werden können, werden an computergesteuerte Fertigungsanlagen verlegt. Inzwischen werden ganze Raumzellen in Hallen vorgefertigt und vor Ort nur noch zusammengefügt. Das ist nicht nur einfacher, sondern gerade bei hohen Stückzahlen wie für Büros und Wohnanlagen besonders wirtschaftlich. Die Standardisierung und Industrialisierung haben zudem den Vorteil, dass Baukosten- und Bauzeitenüberschreitungen ausgeschlossen werden können. Zusätzlich können so ein höherer Qualitätsstandard und höhere Detailgenauigkeit erreicht werden. Mittlerweile ist die Fertigung von computergenau gefrästen Bauteilen aus Holz durch CNC-Werkzeugmaschinen so präzisiert, dass sie sogar Stahlbauten schlagen, die aufgrund der Temperaturausdehnung mit Toleranzen arbeiten müssen. "Der große Vorteil moderner Vorfertigungsmethoden im Holzbau besteht darin, dass in der Halle kein uniformes Serienprodukt entsteht. Die Vorfertigung begrenzt die Individualität nicht, die Architekten haben große Gestaltungs-Freiheiten", meint Hermann Kaufmann, Professor für Architektur, Fachgebiet Holz an der TU-München. "Ein Holzgebäude brennt nicht öfter, als ein konventionelles", räumt der Professor mit einem Vorurteil auf. "Auch kann sogar Holz als Brandschutz für Stahl verwendet werden. Wenn man einen Stahlträger mit Holz ummantelt, kann er vor Hitze geschützt werden". Thomas Lenzinger sieht auch die Bauherren im Vorteil: "Die industrielle Vorfertigung macht es nicht nur möglich, Architektur, Konstruktion und Haustechnik mit intelligenten Energiekonzepten als Gesamtsystem zu optimieren. Auch die persönlichen Wünsche der Kunden können schnell und einfach umgesetzt werden." Durch neueste technische Möglichkeiten präsentieren sich moderne Häuser in zeitgemäßem Design. Im Zuge der industriellen Fertigung konnte sich das vorgefertigte Bauen mit Holz so von den Vorurteilen der letzten Jahrzehnte befreien.

Neue Lösungen sind gefragt, gerade im mehrgeschossigen Wohnbau in Städten. Deshalb entwickelte GRIFFNER beispielsweise im vergangenen Jahr das Projekt "Vertical-Lofts" in Zusammenarbeit mit dem renommierten Wiener Architekturbüro querkraft. Die Idee, das herkömmliche Mehrfamilienhaus einfach zu kippen und den horizontalen Wohnraum vertikal aneinanderzureihen, zeigt eine neue Dimension des Wohnens und Arbeitens im urbanen Raum. Mit Griffen Green wurde ein weiteres ökologisches Vorzeigeprojekt realisiert. Gefördert vom sozialen Wohnungsbau sind auf einem 3200 m² großen Grundstück zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 25 Wohnungen entstanden, die energieeffizient und aus natürlichen Baumaterialien gefertigt sind. "Griffen Green ist ein weiterer Beweis dafür, dass eine energieeffiziente und ressourcenschonende Holzbauweise technisch problemlos machbar und preislich wettbewerbsfähig ist", führt Thomas Lenzinger aus. Auch im bayrischen Bad Aibling wurde ein Achtgeschosser in Holzbauweise fertig gestellt. Zum Einsatz kamen hier vor allem Massivholzelemente. Nur zwei Tage brauchte es vor Ort für die Montage eines Geschosses. Insgesamt soll zukünftig in Bad Aibling eine ganze Stadt aus Holz entstehen, die "City of Wood". Auch hier wird GRIFFNER wieder gemeinsam mit Matteo Thun ökologisch wertvolle und zukunftsorientierte Bauten aus Holz realisieren. Seit 15 Jahren besteht die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem österreichischen Unternehmen und dem italienischen Architekten. Mit ihrem ersten gemeinsamen Holzbau-Projekt "o sole mio" legten sie den Grundstein für den anhaltenden Trend der Designhäuser aus Holz.

Interessierte Leser erhalten weitere Informationen unter der Telefonnummer +43 4233 2237-0, GriffnerHaus AG, Gewerbestraße 3, 9112 Griffen, Österreich, E-Mail: info@griffner.com, www.griffner.com
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