Greenovation reicht Antrag auf klinische Phase I-Prüfung ihres Produktes moss-aGal zur Therapie von Morbus Fabry ein

(PresseBox) ( Freiburg, )
Heute hat Greenovation Biotech GmbH einen Antrag für eine Phase-I-Studie zur Anwendung des Medikamentenkandidaten Moos-α-Galactosidase (Moos-aGal)eingereicht. Das im Moos hergestellte Protein soll als Medikament für die Anwendung als Enzymersatztherapie bei Patienten, die an Morbus Fabry erkrankt sind, eingesetzt werden. Greenovation's Moos-aGal wird voraussichtlich das erste in Moos hergestellte und für die therapeutische Behandlung im Menschen zugelassene Biopharmazeutikum sein.

Moss-aGal ist Greenovation's erster klinischer Kandidat, der mit Hilfe der hauseigenen Bryotechnologie Plattform zur Produktion von optimierten, hocheffizienten Glykoproteinen, entwickelt wurde.

Die Phase-I-Studie für Moos-aGal soll Erkenntnisse zur Sicherheit des Moleküls bei der Behandlung von Patienten sowie erste Informationen über die Wirksamkeit bringen.

"Unsere Vision ist mit in Moos hergestellten Biopharmazeutika eine bessere und sichere Behandlung von Patienten, die an einer seltenen Krankheiten leiden, zu ermöglichen. Wir sind sehr gespannt zu sehen, wie sich unser erstes Medikament Moos-aGal in der Phase I verhält", sagt Dr. Thomas Frischmuth, Geschäftsführer von Greenovation.

Über Morbus Fabry

Morbus Fabry ist eine seltene, genetische Erkrankung, die durch eine verminderte oder zerstörte Aktivität des lysosomalen Enzyms α-Galactosidase A verursacht wird. Dies führt zu einer fortschreitenden Akkumulation von Glykosphingolipiden, überwiegend Ceramidtrihexoside (CTH oder Gb3) in den meisten Zelltypen, besonders in vaskulären Endothelialzellen und glatten Muskelzellen. Dadurch leiden die Betroffenen an verschiedenen Symptomen wie typischerweise quälende Schmerzen, Nieren- und Herzprobleme. Morbus Fabry betrifft weltweit rund 1-5 von 10000 Menschen. Die Patienten werden mit einer Enzymersatztherapie behandelt. Sie erhalten regelmäßige Infusionen mit einem biotechnologisch hergestellten Ersatz des fehlenden Enzyms α-Galactosidase.
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