Atmosphärenforschung im Wandel: Das Observatorium Hohenpeißenberg 1781 und heute

Mathematisch-Physikalisches Kolloquium, 26.04.11

(PresseBox) ( Hannover, )
Seit nunmehr 230 Jahren wird am Observatorium Hohenpeißenberg kontinuierlich gemessen und beobachtet. Die langen Klimareihen erlauben es, aktuelle Trends in Beziehung zur Vergangenheit zu setzen. Seit mehreren Jahrzehnten werden zusätzlich luftchemische Untersuchungen vorgenommen: Durch das umfangreiche Ozonmessprogramm konnte die Trendentwicklung von Ozon bis in 50 km Höhe verfolgt und vor der ansteigenden UV-Strahlung gewarnt werden, die mit der gemessenen Ozonabnahme einherging. Seit rund 15 Jahren werden im Rahmen des Global Atmosphere Watch (GAW) -Programms umfangreiche Messungen von reaktiven Spurengasen, Aerosol und der Niederschlagschemie durchgeführt, die für das Klima relevant sind und von denen aktuelle Ergebnisse - u.a. vom Island-Vulkan - gezeigt werden. Wesentliche Schwerpunkte des Observatoriums liegen auch bei der Radarmeteorologie sowie bei der Qualitätssicherung von Messwerten, weshalb z.B. Satellitendaten mit Hilfe der bodengestützten Messungen validiert werden und am Hohenpeißenberg ein europäisches Kalibrationszentrum für Gesamtozon betrieben wird. Ein Ausblick auf zukünftige Vorhaben und Tendenzen bei der globalen Überwachung der Atmosphäre schließt den Vortrag ab.

Weitere Informationen: Eingeladen von Prof. Gunther Seckmeyer
Referent/innen: Dr. Wolfgang Fricke/Meteorologisches Observatorium Hohenpeißenberg
Veranstalter: Fakultät für Mathematik und Physik
Termin: Dienstag, 26. April 2011, 17:15 Uhr
Ort: Hauptgebäude (Gebäude 1101, Kleiner Physikhörsaal, F342) Welfengarten 1, 30167 Hannover
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