Wenn die Forschungssonne aufgeht

Solarunternehmen City Solar AG finanziert Stiftungsprofessur am Institut für Anorganische und Analytische Chemie

(PresseBox) ( FRANKFURT, )
Die City Solar AG, Bad Kreuznach, fördert die Wissenschaft: Am gestrigen Mittwoch unterzeichneten das Solarunternehmen und Universitätspräsident Prof. Rudolf Steinberg einen Vertrag zur Einrichtung einer W3-Stiftungsprofessur am Institut für Anorganische und Analytische Chemie. Über einen Zeitraum von zunächst zehn Jahren unterstützt City Solar die dortigen Forschungsaktivitäten mit einem Gesamtbetrag von 4,5 Millionen Euro. "Mit dieser Stiftungsprofessur möchten wir der Universität auch etwas zurückgeben", stellte Generalbevollmächtigter Steffen Kammler die gute Zusammenarbeit heraus. Prof. Rudolf Steinberg hob hervor: "Mit der Unterzeichnung des Vertrages wird zwischen City Solar und der Universität Frankfurt wird nicht nur eine neue, wichtige Verbindung zwischen Forschung und Industrie geknüpft, sondern es wird auch die Bedeutung praxisrelevanter Forschungsaufträge für die Universität Frankfurt deutlich." Der Inhaber der Stiftungsprofessur soll sich am Institut für Anorganische und Analytische Chemie Fragen der grundlegenden Materialforschung widmen.

Den ersten Kontakt zwischen dem Universitäts-Institut und City Solar stellte vor zwei Jahren der ehemalige Vizepräsident Prof. Jürgen Bereiter-Hahn her.
Seitdem wurde bereits gemeinsam mit Prof. Norbert Auner ein weltweit neues Verfahren zur Erzeugung von hochreinem Silizium entwickelt und patentiert.
Das neue Verfahren verbraucht erheblich weniger elektrische Energie als die üblichen Produktionsprozesse und steht gegenwärtig vor der Übertragung in die industrielle Nutzung. Laut Auner hat es das Potenzial, "um den internationalen Siliziummarkt zu revolutionieren". Hochreines Silizium wird vor allem für die Herstellung von Solarpanelen oder Halbleiterkomponenten benötigt.

Kerngeschäft der City Solar AG sind die Projektierung und der Bau von Photovoltaik-Großkraftwerken. Aktuell errichtet das Unternehmen in der spanischen Provinz Alicante den weltgrößten Solarpark. Bis Spätsommer 2007 werden dort auf einer Fläche von 500.000 Quadratmetern 200 Einzelanlagen á 100 Kilowattpeak Nennleistung installiert - und Solarstrom für mehr als 12.000 Haushalte liefern. Parallel investiert City Solar in die Forschung und bearbeitet mit Partnern ein breites Spektrum von Entwicklungsthemen. Die Palette reicht von solarthermischen und konzentrierenden photovoltaischen Kraftwerkskomponenten bis hin zu Anwendungen wie der siliziumbasierenden Wasserstofferzeugung und -speicherung.
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