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Pressemitteilung BoxID: 267670 (Goethe-Universität)
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Großer Erfolg für Frankfurter Betriebswirtschaftslehre

Kriterium Forschungsstärke: Jüngstes Handelsblatt-Ranking sieht Goethe-Universität auf Platz zwei in Deutschland

(PresseBox) (Frankfurt am Main, ) Der betriebswirtschaftliche Zweig des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften der Goethe-Universität ist, gemessen an seiner Forschungsstärke, der zweitbeste einer deutschen Hochschule. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle Ranking des Handelsblatts, das dazu in renommierten internationalen Zeitschriften veröffentlichte Forschungsergebnisse seit dem Jahr 2000 auswertete. Die Goethe-Universität konnte sich dabei innerhalb der Top Ten den sechsten Platz sichern, Mannheim kam als beste deutsche Universität auf Rang drei. Angeführt wird das Ranking von den Universitäten Wien und Sankt Gallen.

Mit Blick auf die Publikationsleistung der letzten drei Jahre platzierte sich Prof. Bernd Skiera (Abteilung Marketing) als forschungsstärkster Frankfurter Wisssenschaftler auf Platz 32 von insgesamt rund 2.100 gerankten ProfessorInnen. Als zweitbester Professor der Goethe-Universität folgt in diesem Feld Michael Kosfeld (Organisation und Management) auf Platz 52. Innerhalb des Fachbereichs schneidet bezogen auf die Anzahl der ProfessorInnen die Marketing-Abteilung am besten ab. Dabei zeigen die ausgewerteten Publikationsleistungen, dass die durchschnittliche Forschungsstärke der 25 Frankfurter ProfessorInnen durchgängig hoch ist - alle anderen deutschen Universitäten 'leben' demgegenüber weitaus stärker von wenigen herausragenden Forscherpersönlichkeiten. Dies zeigt nicht zuletzt auch eine Auswertung der Teilmenge der forschungsstarken FinanzwirtschaftlerInnen: Unter den besten 103 aller gerankten ForscherInnen sind elf FinanzprofessorInnen und davon - angeführt von Holger Kraft auf Platz 57 - drei von der Goethe-Universität. Neben der Universität Zürich steht die Goethe-Universität damit an der Spitze aller deutschsprachigen Universitäten im Bereich Finanzen. Kraft ist darüber hinaus auch auf Platz 23 der beste Frankfurter in der Rangliste aller BetriebswirtschaftsprofessorInnen unter 40 Jahren, gefolgt von Lars Schweizer (Management) auf Platz 58. Außerdem konnten sich unter den ersten 100 der Unter-40-jährigen Thomas Otter (Dienstleistungsmarketing) und Jun. Prof. Oliver Hinz (Marketing und Finance) platzieren. Der Erfolg von Hinz unterstreicht dabei, dass an der Goethe-Universität auch im Nachwuchsbereich der Forschungsstärke hohes Gewicht beigemessen wird.

Bei der Bewertung des Lebenswerks, also aller relevanten Publikationen der beurteilten ProfessorInnen, ist wiederum Bernd Skiera (43) der beste Frankfurter Betriebswirtschaftler. Er errang Platz 50, gefolgt von Prof. Wolfgang König (56; Abteilung Wirtschaftsinformatik und Informationswirtschaft) auf Platz 54.

Grundlage der Handelsblatt-Bewertungen sind Veröffentlichungen von Forschungsergebnissen in internationalen Fachzeitschriften, die als wesentliches Maß für die Forschungsstärke gelten. Als Bewertungsgrundlage hat das Handelsblatt dazu in Abstimmung mit dem Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft als Standesorganisation der Betriebswirtschaftsprofessoren im deutschsprachigen Raum eine Liste von 761 Zeitschriften als Bewertungsgrundlage festgelegt, in der auch Reputationsunterschiede zwischen einzelnen Zeitschriften mit Gewichtungsfaktoren abgebildet werden.

In internationalen Fachzeitschriften werden eingereichte Beiträge gängigerweise doppelt-blind begutachtet: Die in der Regel mindestens zwei Gutachter kennen den Autor des Beitrags nicht und umgekehrt. Zu den Beurteilungskriterien gehören die Sauberkeit der methodischen Durchführung sowie bei den Spitzenzeitschriften auch die (Fort-) Entwicklung solcher, darüber hinaus häufig die Relevanz der Forschungsergebnisse für die Praxis. Die Forschungsgüte von ProfessorInnenen und Fakultäten, beziehungsweise Fachbereichen gilt wiederum als eine wesentliche Grundlage für die Reputation in der Lehre, insbesondere in Postgraduiertenstudiengängen.

Goethe-Universität

Die Goethe-Universität ist eine forschungsstarke Hochschule in der europäischen Finanzmetropole Frankfurt am Main. 1914 von Frankfurter Bürgern gegründet, ist sie heute eine der zehn größten Universitäten Deutschlands. Am 1. Januar 2008 gewann sie mit der Rückkehr zu ihren historischen Wurzeln als Stiftungsuniversität ein einzigartiges Maß an Eigenständigkeit. Rund um das historische Poelzig-Ensemble im Frankfurter Westend entsteht derzeit für rund 600 Millionen Euro der schönste Campus Deutschlands. Mit über 50 seit 2000 eingeworbenen Stiftungs- und Stiftungsgastprofessuren nimmt die Goethe-Universität den deutschen Spitzenplatz ein. In drei Forschungsrankings des CHE in Folge und in der Exzellenzinitiative zeigte sie sich als eine der forschungsstärksten Hochschulen.

Im House of Finance (HoF) sind die finanzbezogenen Bildungs- und Forschungskompetenzen der Goethe-Universität gebündelt. Es wurde im Frühjahr 2008 auf dem Campus Westend eröffnet und vereint Einheiten der Universität, die interdisziplinär über Themen wie Finanzen, Geld und Währung sowie Recht der Unternehmen und Finanzen arbeiten. Die wissenschaftliche Gemeinschaft im House of Finance strebt an, das HoF zu einem der führenden Europäischen Zentren für Forschung und Ausbildung auf dem Gebiet der Finanzen zu etablieren. Als unabhängige Einrichtung fördert das House of Finance den Transfer neuer Erkenntnisse aus der Wissenschaft in die gesellschaftliche Praxis.
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