Frankfurt wird eLearning-Hauptstadt

Projekt megadigitale der Universität Frankfurt gewinnt den mit 100.000 Euro dotierten, renommierten MEDIDA-PRIX 2007 der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft e.V.

Frankfurt am Main, (PresseBox) - Der mit 100.000 Euro dotierte MEDIDA-PRIX 2007 der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft e.V. geht in diesem Jahr an die Universität Frankfurt. Ausgezeichnet wurde das Projekt "megadigitale - mediengestütztes Arbeiten zum Lernen und Lehren an der Goethe-Universität". Das Projekt wird geleitet vom ehemaligen Frankfurter Vizepräsidenten Prof. Jürgen Bereiter-Hahn, Claudia Bremer vom Kompetenzzentrum Neue Medien in der Lehre sowie Prof. Detlef Krömker vom Institut für Informatik.

Nach Ansicht der Jury hat megadigitale Vorbildfunktion für andere Hochschulen im gesamten deutschsprachigen Raum. Das Projekt zeigt "eindrucksvoll, wie die Lehr- und Studienbedingungen durch den Einsatz neuer Medien hochschulweit und nachhaltig verbessert werden können. Dies geschieht unter besonderer Berücksichtigung der fachspezifischen Anforderungen und der interdisziplinären Potenziale der Goethe-Universität Frankfurt."

Projektleiterin Claudia Bremer bezeichnete den Preis in einer ersten Stellungnahme als "Krönung der bisherigen Arbeit und Anerkennung der eLearning-Strategie an der Universität Frankfurt." Sie und das ganze Team seien "unheimlich glücklich." Mit dem Preisgeld wolle man nun studentische Projekte im Bereich Neuer Medien fördern, um die Medienkompetenz der Studierenden zu stärken.

Um den Preis beworben hatten sich insgesamt 115 Einrichtungen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, 41 davon aus Österreich und der Schweiz. Der Preis gilt in Fachkreisen als die angesehenste Auszeichnung in diesem Bereich. Er wird abwechselnd vom deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung, dem österreichischen Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung und dem schweizerischen Staatssekretariat für Bildung und Forschung ausgerichtet. In diesem Jahr hatte das deutsche Bundesministerium für Bildung und Forschung die Schirmherrschaft für den MEDIDA-PRIX übernommen. Der mediendidaktische Hochschulpreis 2007 wird auf der 12. Europäische Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (12.-14. September 2007) in Hamburg vergeben.

Die Universität Frankfurt - fünftgrößte Hochschule in Deutschland - setzt sich mit ihrer eLearning-Strategie studiumdigitale zum Ziel, die Qualität der Lehr- und Studienbedingungen hochschulweit durch den Einsatz Neuer Medien in allen 16 Fachbereichen zu verbessern. Das Projekt megadigitale ist das zentrale Organisationsentwicklungsprojekt dieser eLearning-Strategie. Diese ist gekennzeichnet durch

- strategische Komponenten zur mittelfristigen und nachhaltigen Verbesserung des Lernens und Lehrens, insbesondere durch die Entwicklung "maßgeschneiderter" (fach- und situationsbezogener) Blended Learning-Szenarien, durch die Weiterentwicklung der elektronischen Infrastruktur und der zugehörigen Organisations- und Weiterbildungsstrukturen sowie

- operative Komponenten zur Erprobung neuer Lern- und Lehrformen sowie -systemen; Beratung und Unterstützung der Lehrenden bei der kurzfristigen punktuellen Überwindung von Schwierigkeiten und Problemen in der Lehre.

In der Umsetzung setzt die Johann Wolfgang Goethe-Universität auf eine Kombination von BottomUp- (eLearning-Akteure und Fachbereichsstrategien) und abgestimmten TopDown-Aktivitäten (Förderinstrumente, Anreizsysteme, Marketing-, Qualifizierungs-, Beratungs- und Infrastrukturmaßnahmen). eLearning ist dabei kein nebenläufiges Konzept, sondern Teil der Gesamtanstrengungen zur Weiterentwicklung und Verbesserung der Lehre an der Universität Frankfurt.

http://www.megadigitale.uni-frankfurt.de

http://www.medidaprix.org/mdd_2007/index.htm

Goethe-Universität

Die GOETHE-UNIVERSITÄT ist eine forschungsstarke Hochschule in der europäischen Finanzmetropole Frankfurt. Vor 94 Jahren von Frankfurter Bürgern gegründet, ist sie heute eine der zehn größten Universitäten Deutschlands. Am 1. Januar 2008 gewann sie mit der Rückkehr zu ihren historischen Wurzeln als Stiftungsuniversität ein einzigartiges Maß an Eigenständigkeit. Rund um das historische Poelzig-Ensemble im Frankfurter Westend entsteht derzeit für rund 600 Millionen Euro der schönste Campus Deutschlands. Mit 34 seit 2000 eingeworbenen Stiftungsprofessuren nimmt die GOETHE-UNI den deutschen Spitzenplatz ein. In drei Forschungsrankings des CHE in Folge und in der Exzellenzinitiative zeigt sich die GOETHE-UNI als eine der forschungsstärksten Hochschulen.

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