Kanadierin aus Japan gewinnt Handyvideo-Wettbewerb zu Mehrsprachigkeit

Der internationale Handyvideo-Wettbewerb "Sprachen ohne Grenzen - Bist du auch in anderen Sprachen cool?" ist mit über 120 Einreichungen aus 59 Ländern erfolgreich zu Ende gegangen. Am 12. November fand die Preisverleihung in Berlin statt

(PresseBox) ( München, )
Der Wettbewerb, der den Auftakt zum zweijährigen Themenschwerpunkt des Goethe-Instituts "Sprachen ohne Grenzen" bildete, richtete sich an Jugendliche und Hobbyfilmer weltweit. In maximal 60 Sekunden sollte das Thema "Mehrsprachigkeit im Alltag" mit der Handy-Kamera künstlerisch eingefangen werden. Einsendeschluss war der 6. Oktober 2008.

Am Abend des 12. November fand die Preisverleihung im Goethe-Institut Berlin statt: Der mit 1000 Euro dotierte 1. Preis ging an die in Japan lebende Kanadierin Elizabeth Nijdam. Zusätzlich gewann sie die Reise nach Berlin zur Preisverleihung. Die 26jährige Preisträgerin arbeitet als Englisch-Lehrerin an einer Oberschule in der japanischen Hafenstadt Kagoshima. Sie hat unter anderem Germanistik studiert und sich in ihrem Handyvideo "Universal Miscommunication" von ihren persönlichen Erfahrungen mit Gesten verschiedener Sprach- und Kulturräume inspirieren lassen.

Auch die 2. Preisträgerin (750 Euro) hat sich von der Sprachenvielfalt in einer globalisierten Welt anregen lassen: Die in Berlin lebende Gulnara Petzold hat in "Multi-ABC PingPong" verschiedene Sprachen zu einem mehrsprachigen Klanggebilde vereint. Der 3. Preis (500 Euro) ging an das Video "Die Fee" von Marjane Barcellos, die in Brasilien als Lehrerin arbeitet. In ihrem Beitrag hat sie auf humorvolle Weise reflektiert, wie man sich durch mangelnde Fremdsprachenkenntnisse Chancen verspielen kann.

Die Gewinnerinnen des 1. und 2. Preises waren bei der Preisverleihung anwesend. Auch zahlreiche Jurymitglieder nahmen an der Veranstaltung teil: Neben Oscarpreisträger und Regisseur Pepe Danquart waren auch Christian Kortmann von der Süddeutschen Zeitung, die Experimentalfilmexpertin Birgit Hein von der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig sowie Till Passow, Gewinner des Oberhausener Handyfilmwettbewerbs, anwesend. Zur Jury zählte auch der Direktor des Filmfests Dresden, Robin Mallick.

Mit "Sprachen ohne Grenzen" führt das Goethe-Institut seine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Sprache weiter. 2008 und 2009 fördert es verstärkt die Mehrsprachigkeit: Der Themenschwerpunkt soll ihren Nutzen für Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und den Einzelnen deutlich machen. Mehrsprachigkeit wird als eine Voraussetzung für den interkulturellen Dialog und damit für ein gelungenes Zusammenwachsen Europas gezeigt.

"Sprachen ohne Grenzen" ist ein Projekt des Goethe-Instituts in Zusammenarbeit mit dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und weiteren Partnern.

Weitere Informationen unter: www.sprachen-ohne-grenzen.de
Alle Beiträge unter: http://community.goethe.de/handyvideo/index.php
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