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Pressemitteilung BoxID: 374550 (GLOBALFOUNDRIES Management Services LLC & Co. KG)
  • GLOBALFOUNDRIES Management Services LLC & Co. KG
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GLOBALFOUNDRIES und Technische Universität Dresden stellen Ergebnisse des Forschungsprojektes SIMKON vor

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützte dieses Projekt im Rahmen der Hightech-Strategie

(PresseBox) (Dresden, ) Schneller, energiesparender und preiswerter - dies erwartet der Kunde vom Computer und Smartphone der nächsten Generation ebenso wie vom Hochleistungsrechner, der globale Klimamodelle aufstellt oder bei der Computer- und Kernspintomographie zum Einsatz kommt. Eine höhere Leistungsfähigkeit dieser Geräte ist nur durch eine rasante Verkleinerung von Mikroprozessoren und Speicherchips möglich. Hierzu müssen neue Halbleiterstrukturen und -Materialien erforscht werden. Einen wichtigen Beitrag zu diesem Thema leisten die Forschungsergebnisse des Unternehmens GLOBALFOUNDRIES und der Technischen Universität Dresden, die im Rahmen des Verbundprojektes SIMKON ("Simulationskonzept für 32nm-CMOS-Technologien") erzielt wurden. Nach drei Jahren intensiver Forschungsarbeit haben die Partner im September 2010 das Projekt erfolgreich abgeschlossen und die Ergebnisse in Fachkreisen vorgestellt.

In diesem Forschungsprojekt wurden physikalische Modelle und Softwarelösungen entwickelt, die die Auswahl von Materialien und Transistor-Architekturen unterstützen und optimale Herstellungsbedingungen aufzeigen. Mit den gewonnenen Erkenntnissen kann nun die Anzahl der Experimente und Tests, deutlich verringert und damit wiederum die Entwicklungszeit verkürzt werden.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützte das dreijährige Forschungsprojekt SIMKON im Rahmen der Hightech-Strategie über das Förderprogramm IKT 2020 mit rund 8,3 Millionen Euro. Für den Erfolg des Projektes waren neben den Forschungsergebnissen der Verbundpartner GLOBALFOUNDRIES und TU Dresden auch die Beiträge folgender Unterauftragnehmer von großer Bedeutung: HTW Dresden, GWT-TUD, Fraunhofer Gesellschaft mit den Einrichtungen ENAS und CNT, Leibniz Universität Hannover sowie Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e.V.

Das Verbundprojekt SIMKON hat die weltweite Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit des Mikroelektronikstandortes Sachsen erneut gestärkt: Die Ergebnisse des Projektes werden nicht nur in der Halbleiterindustrie genutzt, sondern gehen auch in Forschung und Lehre ein und tragen somit zur Ausbildung von Wissenschaftlern und Fachkräften bei. Das Projekt hat zudem die Vernetzung der hiesigen Halbleiterexperten befruchtet und wird zu neuen Initiativen bei Forschung und Entwicklung im Nanometerbereich führen.

Über TUD:

Mit über 35.000 Studierenden, mehr als 5.000 fest angestellten Mitarbeitern und zirka 2.800 Drittmittelbeschäftigten ist die TU Dresden die größte Universität Sachsens. Internationalität und Innovationsfreudigkeit prägen Forschung und Lehre an ihren 14 Fakultäten. Wirtschaftsnahes Denken und Handeln sowie der Ausbau funktionierender Partnerschaften der Wissenschaft mit Industrie und Wirtschaft sind ebenso kennzeichnend für die TU Dresden wie der Ausbau von Netzwerken mit wissenschaftlichen Einrichtungen.

Führende Unternehmen der Wirtschaft haben das Engagement für praxisorientierte Lehre und Forschung an der TU Dresden unter anderem mit elf Stiftungsprofessuren und zwei international gestifteten Professuren honoriert. Die TU Dresden ist die einzige ostdeutsche Hochschule, die in der ersten Runde der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder zur Förderung universitärer Spitzenforschung sowohl eine Graduiertenschule als auch ein Exzellenzcluster genehmigt bekam. Kernstück der Bewerbung in der aktuellen Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder ist das einmalige Wissenschaftsnetzwerk DRESDEN-concept, in dem die TU Dresden mit 14 Partnern aus den vier großen institutionellen Forschungseinrichtungen Fraunhofer, Helmholtz, Max-Planck und Leibniz sowie renommierte Museen und Bibliotheken Dresdens vereint ist.

Mit Anträgen für fünf neue Exzellenzcluster, unter anderem dem "AED - Center for Advancing Electronics Dresden", sowie für eine neuen Graduiertenschule und einem überzeugenden Zukunftskonzept rechnet sich die TU Dresden erstklassige Chancen aus, Eliteuniversität zu werden. In der Sächsischen Exzellenzinitiative 2008 waren zwei TUD-Projekte erfolgreich. Im Jahr 2009 warb die TU Dresden mehr als 155 Millionen Euro Drittmittel ein.