eLearning - ohne Planung kein Erfolg!

Die Einführung von e-Learning Konzepten erfordert strategische Planung und klare Zielsetzung

Garching, (PresseBox) - Nach einer aktuellen Studie des Digitalverbands Bitkom in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation haben gerade einmal 12 % der befragten Firmen ein unternehmensweites e-Learning-Programm implementiert. Dies belegt die These, dass e-Learning zwar in vieler Munde ist, aber es häufig noch an ausgereiften Konzepten für eine „flächendeckende“ Umsetzung in Unternehmen fehlt.

Was sollten Unternehmen bei der Einführung von eLearning-Programmen beachten? – In einem 6 Punkte-Plan erläutert der renommierte eLearning-Lösungsanbieter Skillsoft Handlungsempfehlungen, wie eLearning-Konzepte erfolgreich in den Arbeitsalltag integriert werden können und wie sowohl Unternehmen als auch deren Mitarbeiter davon profitieren.

1.     Ausrichtung an Unternehmenszielen
Digitale Lernkonzepte sollten unbedingt die organisatorische Agenda des Unternehmens unterstützen. Die strategische Ausrichtung von eLearning- und Fortbildungs-Aktivitäten (L&D) wird dabei strikt/konsequent mit den geschäftlichen Zielen des Unternehmens verknüpft. Dadurch können die für L & D Verantwortlichen gegenwärtige bzw. zukünftige Kompetenzlücken im Unternehmen identifizieren sowie Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen auf individuelle Kompetenzdefizite und -ziele abstimmen.

2.     eLearning intern bewerben
Ein Schlüsselfaktor ist die gezielte interne „Vermarktung“ des eLearning-Konzepts. Dabei kommt es darauf an, in Form einer möglichst individuellen Mitarbeiteransprache die Inhalte und persönlichen Vorteile des digitalen Lernprogramms kontinuierlich – z.B. über regelmäßige Newsletter und Info-Veranstaltungen – zu kommunizieren.

3.     Management-Unterstützung
Die Zusammenarbeit mit den wichtigsten Stakeholdern ist von entscheidender Bedeutung. Ein wichtiges Indiz für den Erfolg von Lern- und Weiterbildungsinitiativen ist die Berücksichtigung von Schulungsmaßnahmen bei der jährlichen Unternehmensplanung. Die Steuerung und Überprüfung von Lernfortschritten und -zielen der Mitarbeiter sowie ein gezieltes Anstoßen von Fortbildungsmaßnahmen im Sinne der Unternehmensentwicklung sollte eine hohe Priorität im Rahmen von Management-Führungsaufgaben genießen.

4.     Nutzen „erlebbar“ machen
eLearning-Konzepte sollten “personen-zentriert” statt “lern-zentriert” sein. Es ist essentiell, dass Mitarbeiter die persönlichen und fachlichen Vorteile verstehen, die ihnen das eLearning bietet. Lernen soll Spaß machen und aus eigenem Antrieb geschehen. Das Konzept sollte daher einen eigenverantwortlichen Lernansatz anstelle eines geführten Frontal Trainings unterstützen.

5.     Neue Lernkultur etablieren
Lern- und Entwicklungsmaßnahmen sollten sich harmonisch in das tägliche Arbeitsleben der Mitarbeiter einfügen. Neben einer effektiven Mischung der vielfältigen Lernmethoden und Werkzeuge kann ein zeit-, orts- und geräteunabhängiger Zugang zu Lerninhalten die Mitarbeiterakzeptanz erheblich steigern.

6.     Gezielte Mitarbeiterförderung
Mithilfe von eLearning-Maßnahmen können Unternehmen ein sichtbares Zeichen setzen, wie wichtig ihnen die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter ist. Die individuelle Förderung persönlicher und beruflicher Entwicklungsziele durch das Unternehmen hat für viele Mitarbeiter heute einen hohen Stellenwert und trägt nachweislich zu einer verbesserten Mitarbeiterbindung bei.

Fazit
Mit der richtigen Planung und Umsetzung können eLearning-Konzepte eine Win-Win Situation schaffen, von der Unternehmen und Mitarbeiter gleichermaßen profitieren. Die notwendigen organisatorischen – aber auch mentalen – Veränderungen lassen sich jedoch nicht über Nacht umsetzen, sondern müssen Schritt für Schritt etabliert werden

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