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Pressemitteilung BoxID: 590880 (Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe)
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GIW-Kommission sucht neue innovative und kreative Geschäftsideen rund um das GeoBusiness

(PresseBox) (Hannover, ) Die Kommission für Geoinformationswirtschaft beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie lobt zum 4. Mal den deutschen GeoBusiness AWARD 2013 aus. Prämiert werden herausragende neue und innovative Geschäftsideen - also Geschäftsprozesse, Geschäftsmodelle, Produkte oder Dienstleistungen -, die auch Geoinformationen nach INSPIRE verwenden.

Die Kommission für Geoinformationswirtschaft, kurz GIWKommission, ist seit 2004 unter Leitung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie aktiv. Die Mitglieder der Kommission kommen aus fast allen Bereichen der deutschen Wirtschaft. Ziel ist es, die vielfältigen Geoinformationen der öffentlichen Hand zu nutzen, um branchenspezifische Geschäftsprozesse und neue Geschäftsfelder zu entwickeln.

Der mit 10.000 EUR und einem umfangreichen PR-Paket dotierte Preis wird in diesem Jahr bereits das 4. Mal vergeben. Gesucht werden clevere Geschäftsideen - also Geschäftsprozesse, Geschäftsmodelle, Produkte oder Dienstleistungen-, die auf Geoinformationen aufbauen oder durch deren Einbindung wesentlich verbessert wurden. Welche Geoinformationen, ob Geodaten, Metadaten oder Geodatendienste, zum Einsatz kommen spielt keine Rolle. Wichtig ist nur, dass Geoinformationen gemäß der nationalen Umsetzung der INSPIRE-Richtlinie in Deutschland eingesetzt werden und die Bewerbungsunterlagen vollständig eingereicht werden.

Der Preis soll das Bewusstsein für die wirtschaftlichen Chancen und Möglichkeiten, die durch die Nutzung von Geoinformationen entstehen können, in allen Branchen stärken.

Der Geschäftsführer der GIW-Kommission Dr. Jörg Reichling über den Preis: "Mit einer Teilnahme am GeoBusiness AWARD haben Unternehmen die Chance, ihre innovativen und fortschrittlichen Produkte einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Sie können ihren Bekanntheitsgrad steigern und somit ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen".

Im Jahr 2011 konnte beispielsweise die Genossenschaft für Waldwirtschaft e.G. aus München, die Jury mit dem Waldinfoplan, einem forstlichem Geoinformationssystem überzeugen.

"Mit diesem Instrument ist es gelungen, eine leicht zu handhabende, verständliche Lösung für die Forstwirtschaft anzubieten. Die hier ausgezeichnete Plattform ist sowohl für den Kleinstbetrieb als auch für den Bewirtschafter großer Waldflächen hervorragend geeignet und insbesondere diejenigen, die ihre Forstflächen in der Gemeinschaft bewirtschaften lassen, können so stets ihren Besitz aktuell kontrollieren und sind optimal informiert", so die Jury.

Jede clevere Idee von hoch aufgelösten 3D-Bildern vom Urlaubsort über Schokoladen mit Geländerelief bis zum online Wanderführer kann eingereicht werden.
Bewerbungsschluss ist der 31. Mai 2013. Weitere Informationen und die Bewerbungsunterlagen unter www.GeoBusinessAward.org.

GIW-Kommission:

Im Rahmen einer Studie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie wurden mehrere Milliarden Euro Wertschöpfungspotenzial aus der wirtschaftlichen Nutzung staatlicher Geoinformationen abgeschätzt. Dieses im Moment noch nicht aktivierbare Wirtschaftpotenzial hat die Bundesregierung veranlasst, im Jahr 2004 eine Wirtschaftskommission zu diesem neuen Marktsegment, die Kommission für Geoinformationswirtschaft - IWKommission - einzurichten.

Ziel dieser Wirtschaftskommission ist es, bereits vorhan dene Geoinformationen der öffentlichen Verwaltung für die Wirtschaft zu erschließen. Die Kommission berät die deutsche Wirtschaft in allen Belangen des Geobusiness. Sie vermittelt zwischen Wirtschaft und Verwaltung, führt die Beteiligten zusammen, öffnet Türen in die Verwaltung hinein, produziert Studien, Internet-Applikationen und Vereinbarungen.

Bundesspitzenverbände sind Mitglieder der GIWKommission und helfen mit ihrem branchenspezifischen Know-how, die Anforderungen der Wirtschaft an staatlichen Geoinformationen zu formulieren und zu präzisieren.

Die Kommission für Geoinformationswirtschaft ist Teil der Geodateninfrastruktur Deutschland (GDI-DE).