Smart Card-Preis für die Chipkartenexpertin Gisela Meister von Giesecke & Devrient

Sicherheitsexpertin erhält Smart Card-Preis der Fraunhofer Gesellschaft für ihre Verdienste im Bereich Standardisierung und Smart Card-Sicherheitskonzepte

(PresseBox) ( München, )
Den Smart Card-Preis der Fraunhofer Gesellschaft hat in diesem Jahr Dr. Gisela Meister, die Chipkartenexpertin des Münchner Technologiekonzerns Giesecke & Devrient (G&D), erhalten. Sie wurde für ihre Kreativität ausgezeichnet, mit der sie die sichere Nutzung der Chipkartentechnologie gefördert hat. Zum zweiten Mal geht damit der renommierte Forschungspreis an das Haus Giesecke & Devrient. Bereits 1999 erhielt die Auszeichnung Dr. Franz Weikmann für die Entwicklung sicherer Smart Card-Betriebssysteme.

Meister ist die 11. Preisträgerin und nach Brigitte Nebelung, Firma SRC, die zweite Frau, an die der Smart Card-Preis der Fraunhofer Gesellschaft vergeben wird. Die Chipkartenexpertin Meister habe sich um die Smart Card als persönliches Sicherheitsinstrument verdient gemacht, so Bruno Struif, SIT Bereichsleiter für Smart Card-Forschung der Fraunhofer Gesellschaft, in seiner Laudatio. Mit großer Virtuosität habe sie kryptographische Bausteine und Sicherheitsfunktionen entwickelt, die in immer komplexer werdenden Anwendungsszenarien eingesetzt werden.

Meister hat ihre Expertise in zahlreichen Normungsbeiträgen bewiesen sowie durch die Spezifikation der europäischen Signatur-Anwendung, die in Deutschland auch bei der elektronischen Gesundheitskarte zum Einsatz kommen soll. Seit Ende 1994 ist sie Mitglied des deutschen DIN-Arbeitskreises zur Standardisierung von Smart Cards, sowie Mitglied der deutschen Delegation der Working Group des internationalen Smart Card Standardisierungsgremiums ISO, das maßgeblich für die Ausarbeitung des Smart Card Standards zuständig ist. Sie hat sich um TeleTrust Deutschland, Verein zur Förderung der Vertrauenswürdigkeit von Informationstechnik und Kommunikationstechnik, verdient gemacht und mehrere Jahre die Arbeitsgruppe für 'Chipkarten und Sicherheitsarchitektur' geleitet. Seit mehreren Jahren ist sie auch auf europäischer Ebene aktiv und leitete die Arbeitsgruppe eSIGN-K, die die Spezifikation der europäischen Signaturkarte erarbeitete.
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