Giesecke & Devrient liefert 100. Banknotenbearbeitungssystem an indische Geschäftsbanken

Umfangreiche Investitionen in die automatische Erkennung von beschädigten und fälschungsverdächtigen Banknoten im Zuge der „Clean Note Policy“ der indischen Zentralbank

(PresseBox) ( München, )
Der internationale Technologiekonzern Giesecke & Devrient (G&D), München, hat das einhundertste Banknotenbearbeitungssystem vom Typ BPS 204 bei indischen Geschäftsbanken und Werttransportunternehmen installiert. Das Gesamtvolumen der Einzelaufträge seit März vergangenen Jahres liegt in zweistelliger Millionenhöhe. Mit der State Bank of India und der ICICI Bank Ltd. setzen die beiden größten Geschäftsbanken Indiens auf die Technologie „Made in Germany“. „G&D baut mit diesen Aufträgen seine führende Marktposition im Bereich der automatisierten Banknotenbearbeitung im asiatischen Raum weiter aus“, erklärt Alexander Seeländer, Leiter der Tochtergesellschaft Giesecke & Devrient India.
Die Systeme von G&D sollen im Rahmen der „Clean Note Policy“ der indischen Zentralbank die Qualität der umlaufenden Banknoten steigern und damit zu einer kostengünstigeren und sichereren Bearbeitung beitragen. In den vorangegangenen zwei Jahren hatte die Reserve Bank of India (RBI), eine der weltweit größten Zentralbanken, an G&D bereits umfangreiche Aufträge für über 40 Hochgeschwindigkeitssysteme vom Typ BPS 1000 und einen langfristigen Serviceauftrag vergeben. Die Anstrengungen der RBI zur Steigerung der Banknotenqualität haben viele Geschäftsbanken nun veranlasst, ebenfalls in die automatisierte Banknotenbearbeitung zu investieren und dabei auf Systeme von G&D zu vertrauen.
Nach den Leitlinien der „Clean Note Policy“ dürfen von den indischen Geschäftsbanken nur noch neue Banknoten-Emissionen im Umlauf gehalten werden. Alle anderen Banknoten gehen zurück an die Zentralbank. Um gleichzeitig die Voraussetzung für den Einsatz von Systemen zur automatisierten Banknotenbearbeitung zu schaffen, ist es zudem im Gegensatz zur bisherigen Praxis in Indien generell verboten, Banknoten etwa mit Klammern zusammenzuheften. Die BPS-Systeme von G&D sind so in der Lage, automatisiert Klebestreifen oder Risse auf den Geldscheinen zu identifizieren und die Banknoten nach unterschiedlichen Qualitätskriterien zu sortieren.
Die BPS 204 zeichnet sich insbesondere durch die Fähigkeit aus, auch qualitativ schlechtere Noten bearbeiten zu können. Das System ist ausgerichtet auf kleinere bis mittlere Banknotenmengen und kann bis zu 42.000 Banknoten pro Stunde zählen, prüfen und sortieren. Neben der zuverlässigen Technologie konnte Giesecke & Devrient die Geschäftsbanken durch eine umfangreiche Infrastruktur vor Ort überzeugen. G&D ist der einzige Anbieter in Indien mit eigener Verkaufs- und Serviceorganisation und garantiert mit insgesamt 50 Technikern vor Ort eine qualitativ hochwertige Betreuung.
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