Erweiterte Testphase der elektronischen US-Pässe mit Chipkartentechnologie von Giesecke & Devrient

Die Partner G&D und EDS erhalten Zuschlag des US Government Printing Office

(PresseBox) ( München, )
Bis Ende Oktober dieses Jahres will die US-Regierung mit der Ausgabe der sichersten Reisepässe der Welt beginnen. Ein in das Reisedokument integrierter Chip speichert die persönlichen Daten des Passinhabers. Um sicherzustellen, dass die effizienteste Technologie zum Einsatz kommt, hat das U.S. Government Printing Office (GPO) die Testphase nun um eine weitere Runde ergänzt. Das GPO hat den Technologiekonzern Giesecke & Devrient (G&D) zusammen mit seinem Partner Electronic Data Systems Corp. (EDS) beauftragt, die Umschläge für die elektronischen Reisepässe mit integriertem RFID-Inlay zu liefern.

Die von Giesecke & Devrient zu liefernden Reisepassumschläge mit integriertem RFID-Inlay (Radio Frequency Identification) entsprechen den Anforderungen der International Civil Aviation Organisation (ICAO), einer Sonderbehörde der Vereinten Nationen, die für den internationalen Luftverkehr zuständig ist. Die Inlays bestehen aus dem Trägermaterial und einem Chip mit Antenne, der als RFID-Transponder dient. Über die Antenne kann der Chip mit einem Lesegerät kommunizieren, auf dem dann die gespeicherten Daten anzeigt werden können. Auf dem Chip lassen sich auch verschiedene unverwechselbare Merkmale des Inhabers speichern. Diese biometrischen Daten, beispielsweise das Gesichtsbild oder der Fingerabdruck, können mit der gelieferten Technik schnell und einfach überprüft werden.

Zur Speicherung der Daten liefert G&D Chips mit einer Kapazität von 72 kByte. Zentrale Komponente der Lösung ist das G&D-Betriebssystem STARCOS( 3.0, das sich durch maximale Sicherheit und Schnelligkeit auszeichnet. Alle Anforderungen der ICAO hinsichtlich der abgesicherten Speicherung und Übertragung von Passdaten werden durch dieses moderne Betriebssystem erfüllt.

G&D stellt herkömmliche Pässe her, liefert Passpersonalisierungssysteme an eine Vielzahl von Ländern und ist für die Lieferung hochsicherer elektronischer Pässe bestens qualifiziert. Außerdem ist G&D seit 1995 ein führender Anbieter von kontaktloser Technologie. Durch die Mitarbeit in verschiedenen Gremien, u. a. auch der ICAO, ist sichergestellt, dass G&D an der Festlegung der Interoperabilitätsstandards für Neuentwicklungen im Chipkartenbereich maßgeblich beteiligt ist.

"Als einer der weltweit größten Anbieter auf dem Gebiet kontaktbehafteter und kontaktloser Kartentechnologien und führender Hersteller von sicheren Dokumenten, einschließlich Banknoten und Reisepässen, hat G&D das erforderliche Know-how, um zum Gelingen des vom GPO und dem Department of State durchgeführten Projekts beitragen zu können", kommentiert Peter Eisenbacher, Mitglied der Geschäftsführung von Giesecke & Devrient.

Ende des ersten Quartals 2005 sollen die ersten elektronischen Pässe zunächst an Mitarbeiter der US-Regierung ausgegeben und im praktischen Einsatz getestet werden.
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