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Pressemitteilung BoxID: 594832 (GFT Technologies SE)
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GFT mit gutem Start ins Geschäftsjahr 2013

(PresseBox) (Stuttgart, ) .
- Kerngeschäft wächst im ersten Quartal 2013 um 4 Prozent
- Ergebnis vor Steuern (EBT) um 22 Prozent auf 1,55 Mio. Euro gesteigert
- Konzernumsatz in Höhe von 55,51 Mio. Euro leicht unter Vorjahresniveau

Die GFT Gruppe ist im ersten Quartal erfolgreich ins Geschäftsjahr 2013 gestartet. Mit einem Konzernumsatz in Höhe von 55,51 Mio. Euro lag die Gruppe leicht unter dem Vorjahreswert (57,65 Mio. Euro). Bereinigt um planmäßig reduzierte Umsätze von 4,25 Mio. Euro im Bereich Third Party Management wuchs das Kerngeschäft um 4 Prozent. Das Vorsteuerergebnis (EBT) verbesserte sich um 22 Prozent auf 1,55 Mio. Euro (i. Vj. 1,27 Mio. Euro).

"Wir haben im ersten Quartal den Umsatz im Kerngeschäft gesteigert und eine Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorjahr erzielt", sagt GFT Vorstandsvorsitzender Ulrich Dietz. "Mit unseren IT-Lösungen für den Finanzsektor konnten wir unsere Marktposition ausbauen. Die Neuausrichtung des Geschäftsbereichs emagine, mit dem wir Unternehmen bei der personellen Besetzung von Technologieprojekten unterstützen, werden wir 2013 konsequent vorantreiben und erwarten vielfältige Wachstumsimpulse", so Ulrich Dietz.

Umsatz: Solides Wachstum im Kerngeschäft

Der auf IT-Lösungen für den Finanzsektor spezialisierte Geschäftsbereich GFT Solutions steigerte den Umsatz um 6 Prozent auf 32,40 Mio. Euro (i. Vj. 30,49 Mio. Euro). Die positive Umsatzentwicklung basiert auf der stabilen Entwicklung des Geschäfts mit IT-Lösungen für Kernbankensysteme internationaler Banken sowie auf der steigenden Nachfrage nach Outsourcing-Diensten und Lösungen für regulatorische Anforderungen. Hohe Zuwachsraten wurden insbesondere in den Regionen Deutschland und Großbritannien erzielt. Der Umsatzbeitrag dieses Geschäftsbereichs zum Konzernumsatz stieg auf 58 Prozent (i. Vj. 53 Prozent).

Der Geschäftsbereich emagine lag mit einem Umsatz von 23,09 Mio. Euro 15 Prozent unter dem Vorjahr (27,16 Mio. Euro). Während das Geschäft mit der personellen Besetzung von Technologieprojekten einen leichten Umsatzzuwachs auf 22,45 Mio. Euro (i. Vj. 21,93 Mio. Euro) verzeichnete, trug das Third-Party-Management-Geschäft nur noch 0,64 Mio. Euro (i. Vj. 5,23 Mio. Euro) zum Segmentumsatz bei. 2013 wird die planmäßige Umsatzreduktion in diesem margenschwachen Bereich rund 15 Mio. Euro betragen. Der Beitrag von emagine zum Konzernumsatz verringerte sich auf 42 Prozent (i. Vj. 47 Prozent).

EBT: Konzernergebnis wächst um 22 Prozent auf 1,55 Mio. Euro

Die GFT Gruppe erzielte im ersten Quartal ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 1,55 Mio. Euro, was einer Steigerung um 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr (1,27 Mio. Euro) entspricht. Darin enthalten sind Aufwendungen von 0,77 Mio. Euro (i. Vj. 1,25 Mio. Euro) für die Innovationsinitiative CODE_n, die im März 2013 erneut zu den Highlights der CeBIT zählte.

Positiv auf das Konzernergebnis wirkte sich die gute Ertragsentwicklung von GFT Solutions aus. Aufgrund von Margeneffekten und einer hohen Auslastung stieg der Ergebnisbeitrag dieses Segments um 33 Prozent auf 2,41 Mio. Euro (i. Vj. 1,81 Mio. Euro) und die Umsatzrentabilität auf 7,4 Prozent (i. Vj. 5,9 Prozent). Das Ergebnis des Geschäftsbereichs emagine war durch Kosten im Rahmen der Neuausrichtung belastet und belief sich nach drei Monaten auf 0,10 Mio. Euro (i. Vj. 0,68 Mio. Euro).

Weitere Eckdaten: Solide Bilanzstruktur, Mitarbeiterzahl erhöht

Im ersten Quartal lag der Überschuss der GFT Gruppe in Höhe von 1,14 Mio. Euro um 83 Prozent über dem Vorjahreswert (0,63 Mio. Euro). Diese deutliche Steigerung resultiert aus der verbesserten Umsatzrentabilität sowie einer Reduzierung der rechnerischen Steuerquote auf 26 Prozent (i. Vj 51 Prozent) infolge einer ausgewogeneren Ergebnisverteilung auf die Landesgesellschaften. Das Ergebnis pro Aktie verbesserte sich auf 0,04 Euro (i. Vj. 0,02 Euro). Der Bestand an Zahlungsmitteln, Zahlungsmitteläquivalenten und Wertpapieren belief sich zum 31. März 2013 auf 29,76 Mio. Euro (i. Vj. 27,52 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote lag zum Quartalsstichtag bei 60 Prozent gegenüber 59 Prozent zum 31.Dezember 2012. Die Anzahl der Mitarbeiter erhöhte sich - vor allem aufgrund der guten Projektlage im Bereich GFT Solutions - um 8 Prozent auf 1.457 Personen (i. Vj. 1.346). In Deutschland waren zum Stichtag 279 Mitarbeiter beschäftigt (i. Vj. 275).

Ausblick

Nach einem planmäßigen Geschäftsverlauf im ersten Quartal erwartet der Vorstand für die GFT Gruppe insgesamt weiterhin eine positive Geschäftsentwicklung. Im Geschäftsbereich emagine soll die Positionierung als Experte für die personelle Besetzung von Technologieprojekten mit Spezialisten konsequent vorangetrieben werden. Die geplante Reduzierung der Umsätze in Höhe von rund 15 Mio. Euro durch den schrittweisen Rückzug aus dem Third-Party-Management-Geschäft sollen auf Jahressicht durch organisches Wachstum in den anderen Bereichen kompensiert werden.

Für den Geschäftsbereich GFT Solutions rechnet das Unternehmen mit einer weiterhin steigenden Nachfrage nach IT-Lösungen zur Optimierung von Kernbankensystemen, insbesondere im Rahmen der Anpassung an neue regulatorische Anforderungen wie zum Beispiel die Einführung des einheitlichen Eurozahlungsverkehrsraums SEPA (Single Euro Payments Area) bis Februar 2014. Weitere Wachstumsimpulse erwartet GFT aus steigenden Investitionen in innovative Lösungen für das Mobile Business.

Aufgrund der guten Wachstumsaussichten im Bereich GFT Solutions rechnet der Vorstand für das Gesamtjahr 2013 weiterhin mit einer Umsatzsteigerung der GFT Gruppe von 3 Prozent auf 238 Mio. Euro und einem Ergebnis vor Steuern von 12 bis 13 Mio. Euro. Mit einem klaren Profil und dem Fokus auf Innovationen wird die Gruppe in den nächsten Jahren nachhaltig und mit steigender Profitabilität wachsen.

Detaillierte Finanzzahlen stehen im Investor-Relations-Bereich der GFT Website unter http://www.gft.com/ir zur Verfügung.