Unsichtbare Magie des Jahrhundertbauwerkes Elbphilharmonie

GFR – Gesellschaft für Regelungstechnik und Energieeinsparung mbH aus Verl realisierte die durchgängige Gebäudeautomation für Hamburgs neues Wahrzeichen

Verl, (PresseBox) - Magisch, spektakulär, beeindruckend – das sind die Worte, die die ersten Besucher nach der Eröffnung der Elbphilharmonie Hamburg am 11. und 12. Januar fanden – natürlich zunächst bezogen auf die außergewöhnliche Architektur des Gebäudes im Strom der Elbe, das von drei Seiten von Wasser umgeben ist. Die besondere Geometrie des Herzens der Elbphilharmonie, der großen Konzerthalle, die Zuschauerränge, die nach dem Vorbild eines Weinberges als Terrassen rund um das Orchester aufgebaut sind sowie die Oberflächenstruktur des äußeren Gebäudes mit seiner 16.000 Quadratmeter großen Glasfassade, die in magischer Weise das Licht und die Reflexionen des Wassers spiegelt – all das sind Komponenten, die sofort optisch beeindrucken.

Doch auch im Verborgenen hat die Elbphilharmonie wahre Superlative und beeindruckende Technik zu bieten, die zum „Wow-Effekt“ beitragen. An dieser unsichtbaren Magie der „Elphi“ ist das mittelständische ostwestfälische Unternehmen GFR – Gesellschaft für Regelungstechnik und Energieeinsparung mbH maßgeblich beteiligt. An das Raumklima – zum Beispiel im großen Konzertsaal, in dem sich gleichermaßen Menschen und Instrumente wohlfühlen sollen – werden in der „Elphi“ ganz besondere Anforderungen gestellt und eben dieses Klima leistet seinen Beitrag zur einzigartigen Akustik.

Insgesamt vereint das 110 Meter hohe Gebäude auf dem ehemaligen Kaiserspeicher A drei Konzertsäle, Gastronomie, ein Hotel, Luxuswohnungen und eine öffentliche Plaza mit einem einmaligen Panoramablick über die gesamte Hansestadt. In all diesen Gebäudebereichen und auch im integrierten Parkhaus kommen GFR-Lösungen zur Anwendung. Insgesamt werden über 100 raumlufttechnische Systeme gesteuert und geregelt. Sie beinhalten 260 Ventilatoren, rund 1.900 Brandschutzklappen sowie rund 600 Entrauchungs- und Jalousieklappen. Auch 425 Einzelraumregelungen für diverse Raumbereiche mit den jeweils individuellen Anforderungen sind im Gesamtsystem enthalten. Weiterhin wird die Kaltwassererzeugung mit Regelung der Kühlwasserversorgung über Elbwasser sowie ein Tiefbrunnensystem über GFR-Technik betrieben.

Zum Einsatz kommen zwei eigenständige Gebäudemanagementsysteme „WEBVISION“ und das Energiedatenmanagementsystem WEBENCON, die von sechs dezentralen Plätzen aus bedienbar sind. Insgesamt 384 BACnet Building

Controller „ems2.CP04D“ sind integriert sowie drei automatisierte Lichtwellenleiter-Ringbussysteme mit insgesamt 660 Teilnehmern und 77 Frequenzumrichter, die wiederum über eine integrierte „BACnet MS/TP-Schnittstelle kommunizieren. Gesteuert werden sämtliche Entrauchungsanlagen mit Jalousieklappen im Bereich der Konzertsäle, des Hotels, der Luxuswohnungen und in den übrigen Bereichen. Die Überwachung des Energieverbrauchs erfolgt über ein integriertes M-Bus sowie KNX-Systeme. Auch Fremdsoftware, wie das Hotelmanagementsystem Fidelio, wurden aufgeschaltet. Für die Anbindung und sämtliche Steuerungsmöglichkeiten der eingebauten Technik und die damit verbundene Leistung im Bereich Kommunikation und Automation zeichnet GFR verantwortlich.

„Wir sind stolz, einen Beitrag zum Entstehen dieses großartigen Gebäudes geleistet zu haben. Die Elbphilharmonie ist wirklich in jeder Hinsicht ein außergewöhnliches Projekt und so war es auf für uns eine echte Herausforderung, die unser gesamtes Team mit Bravour gemeistert hat“ so GFR Geschäftsführer Volker Westerheide. Das gesamte Know-How des 1978 gegründeten Spezialisten für Regelungs- und Gebäudetechnik konnte hier eingebracht werden. Einmal mehr präsentierte der Lösungsanbieter seine Vorzüge, indem er bei dem Mammutprojekt die Gebäudeautomation komplett aus einer Hand anbieten konnte – von der Planung über die Umsetzung bis hin zur Optimierung, immer individuell an die hohen und außergewöhnlichen Anforderungen des Jahrhundertprojektes angepasst. Mit dem Einsatz des unternehmensspezifischen Gebäudemanagements „WEBVISION“ und Energiedatenmanagements „WEBENCON“ können die Chefplaner des Projektes sicher sein, für die Elbphilharmonie Gebäudesysteme integriert zu haben, die auch den steigenden Anforderungen von Morgen gerecht werden.

Weitere Informationen zu GFR unter www.gfr.de

Weitere Informationen zur Elbphilharmonie und Bilder unter www.elbphilharmonie.de

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