GfK unter Vorjahr

Nürnberg, (PresseBox) - .
- Umsatz der Gruppe geht um 2,4 Prozent zurück
- Angepasstes operatives Ergebnis bei 21,6 Millionen Euro 
- Marge 6,1 Prozent (Vorjahr: 8,9 Prozent)

In den ersten drei Monaten 2017 hat GfK einen Umsatz- und Ergebnisrückgang zu verzeichnen. Der Konzernumsatz sank organisch um 2,7 Prozent. Beeinflusst durch positive Währungseffekte in Höhe von 1,5 Prozent und den negativen Einfluss aus Akquisitionen und Desinvestitionen (1,1 Prozent) belief sich der Umsatz auf 352,0 Millionen Euro. Das angepasste operative Ergebnis erreichte 21,6 Millionen Euro (Vorjahr: 32,1 Millionen Euro). Das sind 10,5 Millionen Euro weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Marge (das angepasste operative Ergebnis in Relation zum Umsatz) blieb mit 6,1 Prozent hinter dem Vorjahreswert von 8,9 Prozent zurück. Das Marktumfeld im Ad-hoc-Geschäft bleibt herausfordernd.

Wirtschaftliche Entwicklung der Sektoren

Im Sektor Consumer Choices blieb der Umsatz mit 162,9 Millionen Euro um 4,1 Prozent unter Vorjahresniveau (169,9 Millionen Euro). Organisch ging der Umsatz um 2,7 Prozent zurück. Das anorganische Wachstum betrug aufgrund des Verkaufs, und des damit einhergehenden Umsatzwegfalls, der Aktivitäten im Bereich Pflanzenschutz und Tiergesundheit minus 3,1 Prozent. Währungskursentwicklungen hatten dagegen mit 1,7 Prozent einen positiven Einfluss. Das Ergebnis des Sektors sank um 6,6 Millionen Euro auf 20,8 Millionen Euro. Die Marge ist um 3,4 Prozentpunkte auf 12,8 Prozent zurückgegangen.

Der Sektor Consumer Experiences erzielte im ersten Quartal einen Umsatz von 189,0 Millionen Euro (Vorjahr: 190,5 Millionen Euro). Dies entspricht einem Rückgang um 0,8 Prozent. In einem unverändert herausfordernden Marktumfeld im Ad-hoc-Geschäft fiel das organische Wachstum in den ersten drei Monaten mit minus 2,7 Prozent negativ aus. Positiv hingegen wirkte neben den Wechselkurseffekten mit 1,3 Prozent auch das akquisitionsbedingte Wachstum (0,6 Prozent). Das Ergebnis ging um 4,7 Millionen Euro auf 3,0 Millionen Euro zurück. Die Marge hat sich von 4,0 Prozent im Vorjahreszeitraum auf 1,6 Prozent verringert.

Ertrags- und Finanzlage

Das angepasste operative Ergebnis und die auf den Umsatz bezogene Marge waren durch die bekannten Anlaufschwierigkeiten im Media-Measurement-Bereich und den Umsatzrückgang beeinflusst. Das EBIT ist in den ersten drei Monaten auf 11,7 Millionen Euro (Vorjahr: 27,7 Millionen Euro) zurückgegangen.

Die Steuerquote betrug 90,0 Prozent und lag damit deutlich über Vorjahresniveau (Vorjahr: 37,6 Prozent). Diese ist stark von dem Nichtansatz von aktiven latenten Steuern und der Nichtabzugsfähigkeit bestimmter Aufwendungen beeinflusst.

Das Konzernergebnis der GfK Gruppe belief sich auf 0,9 Millionen Euro im Vergleich zu 15,5 Millionen Euro im Vorjahr.

Ausblick

GfK geht davon aus, dass 2017 auch weiterhin von einer herausfordernden Wettbewerbssituation geprägt sein wird.

Derzeit geht der Vorstand von einer im Vergleich zum Vorjahr leicht ansteigenden Investitionssumme für Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen von rund 80 Millionen Euro (2016: 71 Millionen Euro) aus.

Für 2017 erwartet die Gruppe, in Abhängigkeit von den bekannten Risiken, eine leicht über Vorjahr liegende Umsatzentwicklung und eine AOI-Marge (angepasstes operatives Ergebnis zu Umsatz) auf Vorjahresniveau.

Der verhaltene Start in den ersten drei Monaten bedeutet sowohl beim Umsatz als auch beim angepassten operativen Ergebnis eine Entwicklung unterhalb der Erwartungen. Gelingt es nicht, diese Entwicklung umzukehren, könnten Umsatz und angepasstes operatives Ergebnis auch unter Vorjahr liegen.

Der Umsatzabdeckungsgrad erreichte per Ende März 63,1 Prozent des erwarteten Jahresumsatzes. Damit liegt er im Rahmen der Schwankungsbandbreite der letzten fünf Jahre von 57 bis 65 Prozent.

GfK

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