GfK Switzerland präsentiert am 10. Shopping Center Forum in Kooperation mit dem SCSC die aktuellen Daten zu den Schweizer Shopping-Centern

Hergiswil, (PresseBox) - Anlässlich des 10. Shopping Center Forums präsentiert Detailhandelsexperte Thomas Hochreutener von GfK Switzerland die Branchen-Dokumentation „Shopping Center Markt Schweiz 2017“, mit den neusten Zahlen, Hitlisten und Trends zur Shopping Center-Landschaft Schweiz. Der Gesamtumsatz aller Schweizer Shopping Center entwickelte sich im 2016 mit minus 1.9 % ähnlich wie der gesamte Schweizer Detailhandel (minus 1.7 %). Die Flächenexpansion in den nächsten Jahren dürfte sich denn auch deutlich verlangsamen.

Harter Dämpfer beim Verkaufstotal auch im Jahr 2016

Der Mix aus Einkaufstourismus, Preis-Erosion und Online-Vormarsch setzte den Centern zu. In den Top 10 der umsatzstärksten Einkaufscentern (ohne Airport- und Bahnhof-Malls) verbuchten sieben ein Umsatzminus. Einzig das Zugerland in Steinhausen konnte gegenüber dem Vorjahr leicht zulegen; die Shopping Arena in St. Gallen und das Westside in Bern konnten das Niveau von 2015 halten.

Umsatz geschrumpft – Frequenz stabil

2016 brachte den hiesigen Shopping-Centern ein Umsatzminus von 1,9 %. Damit entwickelten sich die Schweizer Shopping Center wie der gesamte Schweizer Detailhandel, der ein Minus von 1.7 % hinnehmen musste. Interessant ist dies insbesondere auch, weil die Frequenzzahlen im 2016 sogar leicht angestiegen waren – die Basis für ein Wachstum wäre somit vorhanden gewesen.

Die Produktivität ist fast überall geschrumpft

Wenn sich Umsätze zurückbilden und gleichzeitig die Fläche nicht auch schrumpft, dann stellt sich ein bestbekannter Effekt ein: Die Produktivität sinkt. Dies ist 2016 in vielen Schweizer Shopping-Centern geschehen: fast überall sanken die Verkäufe pro Quadratmeter. Nur in wenigen Fällen gelang es Schweizer Shopping-Centern, mehr aus den vorhandenen Flächen herauszuholen. Die Top-5-Bahnhöfe der Schweiz und der Flughafen Zürich spielen hinsichtlich der Produktivität weiterhin in einer eigenen Liga.

Veränderung der Branchen in Shopping Centern

Wenn man die Anzahl Mieter und deren Branchen in den letzten 5 Jahren vergleicht, stellt man fest, dass einzig die Elektronik- und Reisebranche effektiv eine Negativtendenz aufweisen. Sport- und Bekleidungsgeschäfte wie auch Do-it/Garten stagnieren auf einem hohen Niveau. Die anderen Branchen legten vorwiegend zu. Vor allem Dienstleistungen wie Ärzte-  oder Gesundheitszentren, aber auch neue Kosmetik- und Schönheitssalons vermochten viele Lücken in den Shopping Centern zu füllen.

Die Studie "Shopping-Center Markt Schweiz 2017" kann ab sofort im GfK Webshop bestellt werden.

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