GEW: Unterrichtsversorgung und Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Lehrkräften sind vorranging

Saarbrücken, (PresseBox) - Die Ankündigung von Finanzminister Toscani mehr Steuergelder für den Einsatz von Lehrkräften in der Nachmittagsbetreuung an freiwilligen Ganztagsschulen und die Einrichtung von Sprachförderklassen zur Verfügung zu stellen, geht nach Ansicht der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Landesverband Saarland, an den Bedürfnissen der Schulen vorbei.

Aus Sicht der GEW haben folgende Maßnahmen Vorrang:


Bessere Personalausstattung für besonders belastete Schulen,
mehr Unterstützung der Lehrkräfte durch multiprofessionelle Teams in den Schulen, insbesondere für die Inklusion,
Verringerung des Klassenteilers,
Ausbau der Schulsozialarbeit,
Aufhebung der Absenkung der Eingangsbesoldung auf Dauer – nicht nur phasenweise.


Um dem aktuellen Notstand an den Grundschulen zu begegnen, sollten dort, wo es möglich ist, die Grundschullehrkräfte aus der Nachmittagsbetreuung an freiwilligen Ganztagsschulen abgezogen und vorrangig in der Unterrichtsversorgung eingesetzt werden.

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