Starkes Wachstum im zweiten Quartal - Prognose angehoben

(PresseBox) ( Wuppertal, )
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- Anhaltend hohe Nachfrage
- Auftragseingang und Umsatz deutlich erhöht
- Spürbare Ergebniseffekte aus OPEX-Projekten
- Ausblick für das Gesamtjahr angehoben

Die im Prime Standard notierte GESCO AG, eine Industriegruppe mittelständischer markt- und technologieführender Unternehmen, zieht ein positives Fazit nach den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2021 und hebt den Ausblick für das Gesamtjahr an.

Das hohe Niveau der im ersten Quartal 2021 angezogenen Nachfrage setzte sich im zweiten Quartal 2021 für die Unternehmen der GESCO-Gruppe fort. Neben dem Geschäft mit Edelstahlprodukten trugen insbesondere der Bandstahl- und Werkzeugstahlbereich sowie das Geschäft mit Papierstäbchen für die Süßwaren- und Hygieneindustrie zur positiven Entwicklung bei. Insgesamt wiesen alle drei Segmente durchweg positive und spürbar verbesserte Zahlen im Berichtszeitraum auf, wobei das Segment Gesundheits- und Infrastruktur-Technologie das gute Niveau des Vorjahres noch übertraf. Die deutlichen Effizienzsteigerungen aus den OPEX-Projekten und positiven Effekte aus der Materialpreisentwicklung führten darüber hinaus zu erfreulichen EBIT-Fortschritten. Der Umsatz- und Ergebniseinfluss der im Juni 2021 erfolgreich erworbenen UMT-Gruppe auf das erste Halbjahr 2021 ist aufgrund der kurzen Zeitspanne noch nicht wesentlich.

Im zweiten Quartal 2021 fiel der Auftragseingang noch einmal leicht höher aus als im ersten Quartal 2021. Somit erreichte der Auftragseingang der GESCO-Gruppe im ersten Halbjahr 2021 274,5 Mio. € und lag um 35,7 % über dem Wert des Vorjahres (H1 2020 fortgeführt, nachfolgend "H1 2020-f": 202,3 Mio. €). Der Konzernumsatz überstieg mit 228,1 Mio. € das Niveau des Vorjahresberichtszeitraums um 19,9 % (H1 2020-f: 190,3 Mio. €). Insbesondere das zweite Quartal trug mit einem Umsatzwachstum von 30,7 % nach 10,5 % in Q1 2021 zu dieser Entwicklung bei. Zum Berichtsstichtag belief sich der Auftragsbestand der Gruppe auf 199,5 Mio. € nach 139,5 Mio. € in H1 2020-f.

Die Materialaufwandsquote bewegte sich in beiden Quartalen des laufenden Geschäftsjahres zwischen 55 % und 56 % und konnte damit im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres von 59,9 % auf 55,7 % gesenkt werden. Ebenso reduzierte sich die Personalaufwandquote von 28,3 % in H1 2020-f auf 24,1 % im ersten Halbjahr 2021 aufgrund der besseren Auslastung, der angepassten Kapazitäten und nicht zuletzt aufgrund der Effizienzssteigerungen aus den OPEX-Aktivitäten. Das Ergebnis vor Finanzergebnis, Ertragsteuern und Abschreibungen (EBITDA) erreichte im ersten Halbjahr 2021 insgesamt 23,4 Mio. € und überragte das Ergebnis des Vergleichshalbjahres damit deutlich (H1 2020-f: 10,3 Mio. €). Die Abschreibungen verminderten sich im kumulierten Berichtszeitraum um 17,5 %, sodass das EBIT mit 15,2 Mio. € wesentlich höher als im schwachen Vorjahresvergleichszeitraum ausfiel (H1 2020-f: 0,4 Mio. €). Selbiges gilt für das EBIT im zweiten Quartal 2021 mit 7,8 Mio. € (vs. -1,7 Mio. € in Q2 2020-f). Die EBIT-Marge belief sich im ersten Halbjahr 2021 auf deutlich verbesserte 6,7 % (vs. 0,2 % in H1 2020-f). Der Konzernüberschuss nach Anteilen Dritter betrug 8,2 Mio. € im ersten Halbjahr 2021 (vs. -2,5 Mio. € in H1 2020-f). Das Ergebnis je Aktie für die fortgeführten Geschäftsbereiche erreichte im kumulierten Berichtszeitraum 0,76 € (H1 2020-f: -0,23 €).

Die Eigenkapitalquote lag zum Berichtsstichtag bei 55,6 % (vs. 58,3 % zum 31. Dezember 2020) und damit weiterhin auf einem komfortablen Niveau. Mit 47,1 Mio. € zeigten die liquiden Mittel einen ähnlich starken Barmittelbestand wie zum 31. Dezember 2020. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit verbesserte sich von 17,6 Mio. € im ersten Halbjahr 2020 auf 28,6 Mio. € im ersten Halbjahr 2021.

Das Segment Produktionsprozess-Technologie konnte seinen Auftragseingang im ersten Halbjahr 2021 nahezu verdoppeln, woraus wir entsprechend zeitversetzte Umsatz- und Ergebnisbeiträge für das zweite Halbjahr 2021 erwarten. Die EBIT-Marge betrug 4,0 % im kumulierten Berichtszeitraum nach einer negativen Marge im Vorjahr. Der positive Beitrag wurde hauptsächlich vom Geschäft mit der Edelstahltechnologie erwirtschaftet.

Die Unternehmen des Segments Ressourcen-Technologie verzeichneten im ersten Halbjahr 2021 eine deutliche Erholung der Nachfrage, des Umsatzes und des EBIT. Die EBIT-Marge erhöhte sich von 3,6 % (H1 2020-f) auf 9,7 % im ersten Halbjahr 2021. Die signifikanten Umsatz- und Ergebnisverbesserungen wurden von allen Unternehmen des Segments getragen.

Im Segment Gesundheits- und Infrastruktur-Technologie konnte der Auftragseingang im ersten Halbjahr 2021 um 34,2 % gesteigert werden. Aufgrund des im Vergleich zum Umsatzwachstum überproportionalen Ergebnisanstiegs verbesserte sich die EBIT-Marge im kumulierten Berichtszeitraum auf 11,4 % (H1 2020-f: 10,7 %).

Die ursprüngliche Prognose vom 27. April 2021 sah für das Geschäftsjahr 2021 einen Konzernumsatz in der Bandbreite von 445 bis 465 Mio. € sowie einen Konzernjahresüberschuss nach Anteilen Dritter in der Bandbreite von 16,5 bis 18,5 Mio. € vor (beide Zielbandbreiten vor M&A-Aktivitäten und ohne Veränderung des Konsoldierungskreises). Im Rahmen der Hauptversammlung am 30. Juni 2021 präzisierte der Vorstand die Prognose auf den jeweils oberen Bereich der Bandbreiten. Anlässlich der positiven Geschäftsentwicklung der Unternehmen der GESCO-Gruppe im ersten Halbjahr 2021 sowie der Erwartungen für den restlichen Jahresverlauf hob der Vorstand der GESCO AG die Zielbandbreiten für Umsatz und Ergebnis für das Geschäftsjahr 2021 am 17. August 2021 an. Nunmehr erwartet GESCO für das Geschäftsjahr 2021 einen Konzernumsatz in der Bandbreite von 465 bis 485 Mio. € sowie einen Konzernjahresüberschuss nach Anteilen Dritter in der Bandbreite von 20 bis 22 Mio. € (beide Zielbandbreiten unverändert vor M&A-Aktivitäten und ohne Veränderung des Konsoldierungskreises).

"Die wirtschaftliche Lage hat sich in den letzten Monaten eindeutig aufgehellt, sie bleibt jedoch komplex. Umso wichtiger ist es, sich nicht auf den erzielten Erfolgen auszuruhen. Unsere Tochtergesellschaften behalten daher die Materialversorgung weiter aufmerksam im Auge, um Lieferschwierigkeiten und Preisbelastungen möglichst vorzubeugen. Aus der GESCO heraus unterstützen wir unsere Beteiligungen und arbeiten gemeinsam weiter an der erfolgreichen Umsetzung der Strategie NEXT LEVEL mithilfe der etablierten Excellence-Programme. Unsere Zielportfolioarchitektur verlieren wir dabei nicht aus dem Blick. Mit dem Ausbau der Medizintechnik durch den aktuellen Erwerb der United MedTec-Gruppe sind wir einen guten Schritt vorangekommen. Das ist für uns die beste Rezeptur für profitables Wachstum", unterstreicht Ralph Rumberg, CEO der GESCO AG.

Der vollständige Zwischenbericht zum ersten Halbjahr 2021 steht unter https://www.gesco.de/investor-relations/finanzberichte/ zur Verfügung.
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