Versorgung mit Titandioxid könnte Wachstum dämpfen

Bad Homburg/Frankfurt am Main, (PresseBox) - Die aktuell angespannte Versorgungslage und die Preisentwicklung auf dem europäischen Markt für das bedeutende Weißpigment Titandioxid könnte Folgen für die Branchenkonjunktur der Kunststoff verarbeitenden Industrie nach sich ziehen. Darauf weisen die Verbände GKV und IVK Europe hin.

Ungeplante Produktionsstillstände in der Titandioxid-Erzeugung sowie eine weltweit knappe Versorgungslage haben in den vergangenen Wochen zu einem starken Preisanstieg und insbesondere zu unzureichender Verfügbarkeit des Zusatzstoffs geführt. Der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie (GKV) und der Industrieverband Kunststoffbahnen (IVK Europe) weisen darauf hin, dass die aktuell guten Wachstumsperspektiven der Märkte für Kunststoffprodukte durch den Engpass beim Titandioxid schon bald gedämpft werden könnten. Die überwiegend mittelständisch geprägte Kunststoff verarbeitende Industrie kann die stark gestiegenen Kosten des Zusatzstoffs absehbar nicht vollständig an ihre Kunden weitergeben.

GKV und IVK Europe appellieren an alle Titandioxid-Hersteller, im Interesse von Wachstum und Beschäftigung in der europäischen Kunststoff verarbeitenden Industrie eine ausreichende Versorgungslage in Europa wiederherzustellen.

Der IVK Europe vertritt die Interessen von Unternehmen, die Folien aus Weich-PVC und Bahnen aus PVC beschichtetem Polyester-Gewebe herstellen. Der IVK Europe ist ein Sektorverband von EuPC, des europäischen Dachverbands der Kunststoffverarbeiter, (European Plastics Converters).Die 50.000 EuPC Mitgliedsunternehmen erwirtschaften einen Jahresumsatz von rund 280 Mrd. € und repräsentieren 1,6 Mio. Beschäftigte.

Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e. V.

Der GKV ist die Spitzenorganisation der deutschen Kunststoff verarbeitenden Industrie. Als Dachverband bündelt und vertritt er die gemeinsamen Interessen seiner Trägerverbände und agiert dabei als Sprachrohr gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Die Kunststoff verarbeitende Industrie ist mit einem Jahresumsatz von 60,8 Mrd. € und 317.000 Beschäftigten in 2.906 Betrieben einer der bedeutendsten Wirtschaftszweige in Deutschland. Die vorwiegend mittelständisch geprägte Branche zeichnet sich durch hohe Innovationskraft und eine vielfältige Produktpalette aus. Kunststoffe werden zu Verpackungen, Baubedarfsartikeln, technischen Teilen, Halbzeugen, Konsumwaren und vielen anderen Produkten verarbeitet.

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