Gesamtmetall zur Nationalen Weiterbildungsstrategie: Betrieblicher Bedarf entscheidend

Metall- und Elektro-Industrie heute schon Vorreiter bei Aus- und Weiterbildung

(PresseBox) ( Berlin, )
Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall ist aktiver Partner der heute veröffentlichten Nationalen Weiterbildungsstrategie. „Bildung ist die wichtigste Ressource, über die wir am Standort Deutschland verfügen. Gerade angesichts der großen Herausforderungen durch die Digitalisierung und den Mobilitätswandel ist der Ansatz einer gemeinsamen Kraftanstrengung in der Weiterbildung zu begrüßen“, erklärte Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander.

Gesamtmetall sieht die nationale Strategie als Bestätigung der Qualifizierungsanstrengungen der Metall- und Elektro-Industrie (M+E). Zander weiter: „Die M+E-Unternehmen sind Vorreiter bei Aus- und Weiterbildung. Sie geben Jahr für Jahr mehr als 8 Milliarden Euro für die Qualifizierung der Mitarbeiter aus. Der Erfolg der Unternehmen auf den Weltmärkten ist anders gar nicht erreichbar. Ohne ständig aufgefrischtes Know-how der Belegschaften wäre die Industrie nicht in der Lage, ihre Technologieführerschaft zu halten.“

Der betriebliche Bedarf sei ausschlaggebend für eine erfolgreiche und nachhaltige berufliche Weiterbildung, betonte Oliver Zander. Das gelte erst recht für den erwarteten Strukturwandel in der M+E-Industrie, der vor allem durch die Digitalisierung und neue Mobilitätskonzepte ausgelöst wird. „Welche Qualifikationen notwendig werden, ergibt sich aus der konkreten unternehmerischen Ausrichtung. Eine Qualifizierung auf Vorrat ist deshalb nicht zielführend. Dabei ist Weiterbildung keine Einbahnstraße: Mitarbeiter müssen Weiterbildungsangebote auch annehmen.“

 
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