Mehr Convenience - mehr Sicherheit: Gerresheimer zeigt brandaktuelle Praxislösungen für die Pharmazie

Pharmapack 2009, 21. bis 22. Januar in Paris / Rund um Glas und Kunststoff zählt die Gruppe weltweit zu den Schrittmachern für den Arzneimittelmarkt

(PresseBox) ( Düsseldorf, )
Mit News aus einer beispiellosen Bandbreite von Primärverpackungen und Systemlösungen erwartet Gerresheimer seine Gäste auf der diesjährigen Pariser Pharmapack (21. bis 22. Januar 2009, Stand E16). Rund um Glas können sich Fachbesucher ebenso eingehend informieren wie rund um Kunststoff - in beiden Materialwelten spielen neben Fläschchen, Ampullen, Karpulen & Co. innovative Technologien der Drug Delivery wie Spritzen, Inhalatoren und Pensysteme eine zentrale Rolle: Alle pharmaspezifischen Kompetenzbereiche der Gerresheimer Gruppe sind vertreten. Und alle zählen auf ihren Gebieten international zu den führenden Anbietern.

Das Spritzenprogramm gehört zu den besonderen Glanzlichtern. Speziell mit RTF® (Ready to Fill) gilt Gerresheimer seit langem als Schrittmacher - die aktuelle Präsentation dieser Highend-Systeme, die bereits fix und fertig silikonisiert, vormontiert und sterilisiert bei den Pharmaabfüllern ankommen, bestätigt es einmal mehr. Außer der großen Palette der Ganzglas-Spritzen präsentiert sich in Paris mit ClearjectTM auch ein neues Markendach für sterile, vorfüllbare Kunststoffspritzen aus dem kristallklaren COP (Cyclic Olefin Polymer). Diese empfehlen sich wegen ihrer inerten Oberfläche und Breakresistance für den Einsatz im anspruchsvollen Bereich der Zytostatika und Biopharmazeutika. Die hochkarätige gläserne Kollektion wiederum trägt eingelaserte ID-Codes, farblich differenzierte Produkthinweise, intelligente Anwendungstools, Einbrenn- Silikonisierung. "Praxisnutzen und Anwendungssicherheit haben rundum neue Standards erreicht", kommentiert Burkhard Lingenberg, Direktor Marketing und Kommunikation der Gerresheimer Guppe.

Dem wachsenden Markt von Arzneimittelimitationen setzt Gerresheimer eine neuartige, zuverlässige Track & Trace-Lösung entgegen: das Laser Encoding. Als millimeterkleines Matrixfeld, bei Spritzen in der Fingerauflage, macht es die Identität des einzelnen Produkts jederzeit nachvollziehbar - beispielsweise in Apotheken und Kliniken.

Auch mehrfarbiger Direktdruck auf dem Glas, der per Heat Transfer Printing heute wirtschaftlich zu realisieren ist, dient keineswegs nur der Markenästhetik: Er bringt visuelle Ordnung in die oft schwer überschaubare, weil monochrome Vielzahl an Produktinformationen, Skalierungen und Barcodes - Farbigkeit, die Verwechslungen und Anwendungsfehler vermeiden hilft.

Allmählich dürften auch die Tage gezählt sein, da Krankenschwestern schon bei einem unachtsamen Griff in den Spritzenschrank Stichverletzungen befürchten mussten oder Ärzte beim ruckartigen Öffnen von Luerlock-Spritzen ein Gutteil der Injektionsdosis herausdrücken. Anders als herkömmliche Nadelhauben aus Gummi, schützt das nur innen weiche, außen jedoch stichfeste Rigid Needle Shield aus thermoplastischem Elastomer (TERNS) wirksam vor der scharfen Kanüle. Und anders als ungesicherte Stöpselverschlüsse, lässt sich der Tamper Evident Luerlock Closure (TELC) für Spritzen ohne vormontierte Nadel ganz entspannt und ruckfrei abschrauben. Beim Auflösen von Trockenmedikamenten verhindert der Backstop, dass der Kolben versehentlich komplett aus der Spritze gezogen wird und das Medikament ausläuft - zudem erleichtert eine breite Fingerauflage die Injektion. Ein pfiffiges, aufetikettiertes System zur Sicherung gebrauchter Spritzen schließlich rundet das in Paris gezeigte Zubehör ab: Beim Needle Trap, einer Entwicklung der Schreiner MediPharm, bei der Gerresheimer Wilden das anspruchsvolle Kunststoffteil, die Kunststoffmanschette produziert, wird die gebrauchte Kanüle direkt nach der Injektion in diese Kunststoffmanschette eingerastet - sicher für Anwender wie Entsorger.

Patente in Europa und den USA erhielt Gerresheimer für den RTF®- Prozess der Baked-On-Silikonisierung: geschaffen, um die Vorzüge der lange bewährten Silikonöl-Beschichtung auch für Biopharmaka breit nutzbar zu machen. Auf üblicherweise flüssiges Silikonöl nämlich, das sonst die Glaswand für den Spritzenkolben gleitfähig hält, reagieren einige biopharmazeutische Wirkstoffe sensibel - mitunter bis hin zur Inaktivierung. Das Einbrenn- Verfahren löst das Problem, indem es dasselbe erprobte Gleitmittel nahezu restlos und dauerhaft am Glas fixiert.

Für selbstinjizierende Diabetiker und häusliche Pflege stellen Insulin- Pensysteme oft eine willkommene Alternative zur Spritze dar. Die besonders einfach, damit auch für Laien besonders sicher anwendbaren Pens bietet Gerresheimer als Novum im Rahmen seines kundenspezifischen Full-Service-Geschäfts an. Bei den Pens, für die kürzlich eine neue Hightech-Produktion geschaffen wurde, ist das Komplettangebot bis hin zur unmittelbar abgestimmten Glaskarpule möglich: Sämtliche Kunststoff- und Glasbestandteile dieser Kombinationsprodukte stammen damit aus einer Hand. In Sachen Drug Delivery bildet die Inhalation ein weiteres wichtiges Spezialgebiet. Pulverinhalatoren, Kapselinhalatoren und Nebulizer sowie rhinologische Sprühsysteme der jüngsten Generation vermitteln in Paris beste Referenzen der Pharmaindustrie - und einen Eindruck von der überragenden Kompetenz im exklusiven Sektor der medizinischen Kunststoffsysteme, mit der Gerresheimer viele unterschiedliche, technologisch exponierte Anforderungsfelder bedient.

Gerresheimer Wilden bietet nicht nur im Bereich Drug Delivery Systeme Full Service, der individuelle Entwicklung, eigenen Werkzeug- und Sondermaschinenbau, Spritzguß im Reinraum, Verpackung und internationale Logistik umfasst. Auch im Bereich Diabetes hat Gerresheimer Wilden seit langem einen Schwerpunkt - so auch mit Stechhilfen und Lanzetten, die das Unternehmen für Industriekunden aus der Diagnostik realisiert.

Eine einzigartige Vielfalt eröffnet sich daneben auf dem Gebiet der standardisierten Pharmaverpackungen. Mit allen drei großen Werkstoffgruppen, in die sich dieser Markt verzweigt, kann Gerresheimer heute jeglichen Bedarf an hochwertigen Arzneimittelbehältnissen und funktionaler Ausstattung vollendet abdecken: Röhrenglas, Behälterglas und Kunststoff.

Glasfläschchen, Ampullen und Karpulen stehen für modernste Technologien des röhrenbasierten Programms - parallel übrigens zu den Spritzen, die gleichfalls zum Gerresheimer-Geschäftsbereich Tubular Glass gehören. Optionen wie das schon erwähnte Heat Transfer Printing ergänzen daher nun auch die breite Palette der feinwandigen Borosilikatglas-Behältnisse. Speziell bei den Fläschchen vereinfacht eine neue Einteilung der Produktklassen jetzt die Auswahl: pharma basic, pharma select und pharma plus bieten für jeden Einsatzzweck und je nach kundenspezifischen Qualitätsanforderungen das geeignete Vial - bis hinauf zu einem Maximum an Präzision und Vergütungsmöglichkeiten.

Auch Pharmaflaschen und Pharmagläser aus Behälterglas lassen auf ihren Gebieten keine Wünsche offen - weder in Formen und Größen noch etwa bei den Optionen der Vergütung oder Veredelung.

Mit den Glasklassen I, II und III stehen überdies auch beim Behälterglas alle pharmazeutisch geeigneten Werkstofftypen zur Verfügung. Die Produktgruppen reichen vom Salbentiegel aus Opalglas über die klassisch-braune Sirupflasche bis zum chemischtechnischen Klarglas-Behälter.

Rundum smart und innovativ präsentiert sich das Gerresheimer- Spektrum der pharmazeutischen Systemverpackungen aus Kunststoff - eine vielseitige Produktwelt, die voller interessanter Entwicklungen für Sicherheit und Convenience steckt. Die Palette umfasst Behältnisse für flüssige ebenso wie für feste Medikamente und bietet dazu eine reichhaltige, praxisorientierte Peripherie multifunktionaler Verschluss- und Dosiersysteme. Feuchtigkeitsabsorbierende Tablettenfläschchen, wie Gerresheimer sie mitsamt den zugehörigen Trockenmittel-Elementen unter einem Dach produziert, waren auf der Pharmapack schon im letzten Jahr ein außergewöhnliches Highlight - diesmal könnte insbesondere die Palette der PETFlaschen erhöhte Aufmerksamkeit auf sich ziehen: Mit Integration des spanisch-argentinischen PET-Spezialisten EDP in 2008 avancierte die Gruppe auch in diesem bedeutenden Marktsegment inzwischen zum Komplettanbieter.
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