Injektion in Biotech-Qualität: Gerresheimer macht die Zukunft der Spritze gegenwärtig

Weiterentwickelte Qualität der Glasformung / Laser Coding als zuverlässige Track & Trace-Lösung / PDA Annual Meeting 2009, 20. bis 24. April in Las Vegas

(PresseBox) ( Düsseldorf, )
Systeme für die Injektion haben bei der Parenteral Drug Association (PDA) naturgemäß stets einen besonderen Stellenwert. Auf dem PDA-Jahrestreffen 2009 in Las Vegas (Nevada/USA) vom 20. bis 24. April verspricht die Gerresheimer Gruppe Pharmazeuten und Medizinern starke Impulse auf diesem Gebiet: Neben RTF®-Sterilspritzen steht bei ihr eine neue Biotech-Qualität der Glasformung im Fokus.

Laser Coding, Baked-On RTF(TM) und Perfektion auch beim Zubehör komplettieren das Bild von der füllfertigen Spritze der Zukunft (Stand 507). Im Spritzenzentrum Gerresheimer Bünde wurde zum Jahresbeginn der Startknopf für die Biotech-Produktionslinie gedrückt. "Qualitativ bietet diese Produktionsanlage das Nonplusultra in der Formung gläserner Spritzenkörper", sagt Burkhard Lingenberg, Direktor Marketing und Kommunikation des global tätigen Konzerns, dabei spielten Faktoren wie Geometrie, Festigkeit oder Partikelfreiheit eine Rolle. Die neue Technologie der Glasformung ist indes nicht die einzige innovative Entwicklung, die Gerresheimer speziell für den weltweit wachsenden Markt der Biopharmazeutika anbietet.

Teilnehmer in Las Vegas können sich hierzu beispielsweise über Einbrenn-Silikonisierung informieren - in den USA und Europa patentiert als Baked-On RTF(TM) : Das Verfahren fixiert das Silikonöl, das sich als Gleitmittel für den Kolbenstopfen seit langem bewährt, an der Glaswand, schaltet sonst mögliche Interaktionen mit empfindlichen biotechnologisch hergestellten Wirkstoffen dadurch weitgehend aus und erhöht so die Stabilität des Medikaments in der Spritze signifikant.

Einen ganz anders motivierten, gleichwohl sehr bedeutenden Fortschritt in Sachen Produktsicherheit dokumentiert ein millimeterkleines Data-Matrixfeld in der Fingerauflage der Spritze. Das Stichwort heißt Laser Coding: Mit der neuartigen Tiefenkennzeichnung per Laserstrahl hinterlegt Gerresheimer die individuelle Produkt-ID in dem winzigen Quadrat, das auch in Kliniken und Apotheken durch Scanner ausgelesen werden kann und Art wie Herkunft der jeweiligen Spritze jederzeit nachvollziehbar macht. Das kann Verwechslungen verhindern - vor allem jedoch stellt es eine sehr zuverlässige Track & Trace-Lösung dar und trägt dazu bei, der Produktpiraterie einen Riegel vorzuschieben. Ideale Kennzeichnungsmöglichkeiten liefert daneben der Multicolor-Druck direkt auf der Spritze. Mit dem Heat Transfer Printing fand Gerresheimer eine interessante Methode, um nicht nur mehrfarbige Markenlogos originalgetreu auf das Glas zu drucken:

Produkthinweise, Skalierungen und Barcodes erscheinen in farblicher Abgrenzung einfach übersichtlicher, was Fehlern vorbeugt. Den bedeutenden Fortschritten in der Produktkennzeichnung, die sich übrigens nicht allein auf Spritzen beschränken, ist bei dem PDA-Meeting auch ein Vortrag gewidmet: Bruno Reuter, Direktor Product Development bei Gerresheimer Bünde, spricht über "Coding technologies for syringes and vials".

Praxisfragen stehen für die Systementwickler längst weit oben auf der Prioritätenliste. So verzeichnet Gerresheimer für intelligente Systemkomponenten seit Jahren steigende Nachfrage, konform mit dem Wachstum des RTF®-Geschäfts. Der TELC (Tamper Evident Luerlock Closure) zum Beispiel überzeugt als originalitätsgesicherter Spritzenverschluss zum Öffnen in einer kontrollierten Drehbewegung. Das TERNS (Rigid Needle Shield) verschließt Nadelspritzen und schützt die Kanülen mit seinem Dichtelement aus thermoplastischem Elastomer. Als weiteres smartes Zubehör sei hier Needle-Trap genannt - Ergebnis einer individuellen Projektpartnerschaft mit einem Hersteller pharmazeutischer Funktionsetiketten: In perfekter gegenseitiger Ergänzung schufen Gerresheimer und der Kunde Schreiner MediPharm das neuartige Modul, mit dem sich gebrauchte, kontaminierte Kanülen ganz leicht sichern lassen.

In ihrer einzigartigen Kombination aus Glas- und Kunststoff-, Orderund Projektgeschäft hat die Gerresheimer Gruppe seit dem letzten PDA-Meeting noch weiter an Substanz gewonnen - schon die komprimierte Ausstellung zum Thema Injektion macht es deutlich.

Wie intensiv die hochspezialisierten Glas- und Kunststoffwelten der Gruppe inzwischen zusammengewachsen sind, unterstreicht das Feld Pensysteme: Gerresheimer ist heute in der Lage, auch Insulin-Pens für Diabetiker komplett zu realisieren - mitsamt der spezifischen Glaskarpule auf der einen und dem funktionalen Kunststoffsystem auf der anderen Seite.
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