Geschäftsverlauf 2012

(PresseBox) ( Geschwenda, )
Die Geratherm Medical konnte im Jahr 2012 ein Ergebnis nach Steuern von 1.194 TEUR erwirtschaften. Bei einem Umsatzrückgang von 6,8 % liegt das Ergebnis 17,7 % unter dem Vorjahresniveau. Der Gewinn pro Aktie beträgt 24 Cent (Vj: 29 Cent).

Insgesamt wurde mit Geratherm-Produkten ein Umsatz von 16 Mio EUR erzielt. Operativ hatten wir uns die Entwicklung deutlich besser vorgestellt. Sehr schwach war der Absatz von Galliumthermometern durch die im Wesentlichen ausgebliebene Grippesaison und den schwächeren konjunkturellen Rahmenbedingungen im südlichen Europa.

Die Produktionskapazität im Werk Geschwenda wurde im II. Halbjahr um 30 % reduziert. Dies führte temporär zu einer deutlich geringeren Effizienz und deutlich höheren Kosten. Der Ergebnisbeitrag des Werkes in Thüringen lag daher auf EBIT-Ebene um 1.674 TEUR niedriger als im Vorjahr. Die Anpassung ist mittlerweile abgeschlossen.

Positiv entwickelten sich die neuen Geschäftsbereiche und unsere Aktivitäten in Brasilien, die das operative Ergebnis im Konzern diesmal erhöhten.

In Summe lag das Betriebsergebnis EBIT mit 957 TEUR (-44,4 %) deutlich unter dem Ergebnis des Vorjahres. Gleiches mussten wir für die operative Marge vor Abschreibungen verzeichnen. Die EBITDA-Marge im Jahr 2012 lag in der Geratherm-Gruppe bei 10,7 % (Vj: 14,0 %). Die EBIT-Marge betrug 6,0 % (Vj: 10,0 %). Wir sind zuversichtlich, dass wir für 2013 wieder eine deutlich höhere Ertragsqualität ausweisen können.

Aus den liquiden Mitteln und Wertpapieren konnte im Geschäftsjahr 2012 ein positives Finanzergebnis von 491 TEUR (Vj: 126 TEUR) erwirtschaftet werden. Zusammen mit den operativen Erträgen belief sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Jahr 2012 auf 1.448 TEUR (Vj: 1.846 TEUR).

Die Anpassungen im Stammgeschäft sind vollzogen, die neuen Geschäftsbereiche entwickeln sich dynamisch und Geratherm verfügt mit liquiden Mitteln und Wertpapieren in Höhe von 12,5 Mio EUR sowie einer Eigenkapitalquote von 68,0 % über eine solide Ausgangslage für das Geschäftsjahr 2013.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung die Ausschüttung einer Dividende von 20 Cent pro Aktie aus dem steuerlichen Einlagekonto i.S.d. § 27 KStG vor. Die Auszahlung erfolgt ohne Abzug von Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag. Bei inländischen Aktionären unterliegt die Dividende im Regelfall nicht der Besteuerung.
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