Stipendium für Göttinger Nachwuchswissenschaftlerin in der Chemie

Dr. Sarah Fakih erhält Liebig-Stipendium des Fonds der Chemischen Industrie

Göttingen, (PresseBox) - Die Göttinger Chemikerin Dr. Sarah Fakih hat ein Liebig-Stipendium des Fonds der Chemischen Industrie erhalten. Im Rahmen dieses auf drei Jahre angelegten Stipendiums werden ihre Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der medizinisch-bioanorganischen Chemie mit insgesamt rund 142.000 Euro gefördert. Die Nachwuchswissenschaftlerin, die sich seit Juli dieses Jahres am Institut für Anorganische Chemie der Georg-August-Universität habilitiert, untersucht die Rolle von Zink in der neuronalen Kommunikation. Obwohl dieses Spurenelement in den im Gehirn ablaufenden Prozessen eine entscheidende Rolle spielt, sind die Zusammenhänge des Zink-Haushalts im Nervensystem bislang nur wenig bekannt.

Wie Dr. Fakih erläutert, weisen aktuelle Forschungsergebnisse darauf hin, dass Zink an der Entstehung neurodegenerativer Erkrankungen, speziell Alzheimer, wesentlich beteiligt sein könnte. Ziel der Wissenschaftlerin ist es, neue chemische Verbindungen zum selektiven Aufspüren von Zink in biologischen und speziell neuronalen Systemen zu entwickeln. „Als spezifische Sensoren sollen sie zur Abbildung und Erforschung biologischer Zink-Prozesse eingesetzt werden, um einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung des Zink-Haushalts auf physiologischer Ebene zu leisten“, so die Chemikerin. Neben grundlegenden Erkenntnissen zur Funktion des Zinks im Gehirn sollen ihre Forschungsergebnisse auch zu verbesserten Behandlungsmethoden neurodegenerativer Erkrankungen beitragen.

Der Fonds der Chemischen Industrie ist das Förderwerk des Verbandes der Chemischen Industrie e.V. für die Grundlagenforschung, den wissenschaftlichen Nachwuchs und den Chemieunterricht an Schulen. Mit dem Liebig-Stipendium fördert der Fonds den Hochschullehrernachwuchs im Chemiebereich.

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