Göttinger Grid-Ressourcen-Zentrum wird offiziell in Betrieb genommen

Festakt mit Minister Lutz Stratmann - Vortrag über Einsatzmöglichkeiten des Grid Computing

(PresseBox) ( Göttingen, )
Zur offiziellen Eröffnung des Göttinger Grid-Ressourcen-Zentrums (GoeGrid) findet am 13. Mai 2008 ein Festakt statt. Im Rahmen der Veranstaltung soll die internationale Bedeutung des Grid Computing - die Realisierung virtueller Forschungsnetzwerke mit Hilfe innovativer Netzwerktechnologien - der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Eingeladen haben dazu die Initiatoren des Zentrums: Dazu gehören Experten der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen und der Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen (GWDG), Physiker und Bioinformatiker der Georg-August-Universität sowie Vertreter der Medizinischen Informatik an der Universitätsmedizin Göttingen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat den Aufbau von GoeGrid mit rund 930.000 Euro unterstützt. Weitere 200.000 Euro stammen aus einem Berufungsverfahren der Theoretischen Physik. An der Eröffnungsveranstaltung wird der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann, teilnehmen.

Zur Begrüßung sprechen Minister Stratmann, Universitäts-Vizepräsident Markus Hoppe und als Vertreter des BMBF Dr. Wolf-Dieter Lukas sowie Prof. Dr. Uwe Schwiegelshohn, Geschäftsführer der bundesweiten D-Grid- Initiative. Den Festvortrag zum Thema "Grid Computing als Werkzeug zur Erschließung neuer Welten" hält Prof. Dr. Rolf-Dieter Heuer, Forschungsdirektor des Deutschen Elektronen-Synchrotons (DESY) und zukünftiger Generaldirektor des CERN, der Europäischen Organisation für Kernforschung in Genf (Schweiz). Im Anschluss informieren mehrere Vorträge über die vielfältigen Grid-Einsatzmöglichkeiten in verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen. Mit dem Festakt wird zugleich ein regionales Rechencluster der Göttinger Teilchenphysik im weltweiten Grid-Netzwerk für den neuen Teilchenbeschleuniger Large Hadron Collider des CERN eingeweiht.

Ziel der Grid-Technologie ist es, vorhandene Rechen- und Speicherressourcen über das Internet mit minimalem Administrationsaufwand und maximaler Leistung zu vernetzen. Dabei können Nutzer in einem virtuellen Netzwerk arbeiten, wobei das Grid selbst die Zuteilung eines freien Prozessors sowie das Auffinden und Abspeichern der genutzten Daten übernimmt. GoeGrid ist in den Räumen der GWDG angesiedelt und bündelt die Ressourcen der am Wissenschaftsstandort Göttingen ansässigen Grid-Projekte. Die Bereitstellung von Hochleistungs-Rechenclustern mit umfangreichen Speicherkapazitäten bildet die zentrale technische Basis für die künftige digitale Wissenschaftsinfrastruktur und -kommunikation. Informationen sind im Internet unter www.gwdg.de/goegrid abrufbar.
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