Vom IT-Sicherheitsexperten bei genua zum Professor für Cybersicherheit

(PresseBox) ( Kirchheim bei München, )
Dr. Daniel Loebenberger (37) wechselt vom IT-Sicherheitshersteller genua GmbH in Kirchheim bei München nach Weiden in der Oberpfalz, um gleich zwei neue Aufgaben zu übernehmen: eine Professur für Cybersicherheit an der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden sowie die Standortleitung des Fraunhofer-Institutes für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC vor Ort. Bei genua war der IT-Sicherheitsexperte mit Projekten im Bereich Kryptografie und Produktzulassungen für den Geheimschutzbereich beschäftigt.

Auf den Wechsel in die akademische Lehre ist Loebenberger gut vorbereitet, da er seit drei Jahren an der OTH Seminare zu IT-Sicherheit und Kryptografie gibt. Zuvor sammelte er zudem langjährige Lehrerfahrung an der Universität Bonn. Den im Januar 2018 in Weiden eröffneten Standort des Fraunhofer Instituts AISEC gilt es jetzt weiter auszubauen. Hier beschäftigen sich Forscher mit den Themen angewandte Kryptografie und Sicherheitsinfrastruktur. Schwerpunkte sind Penetration Testing, Hacking-Methoden und Sicherheits-Analysen, um Schwachstellen in Netzwerken, IT-Systemen und Devices aufzudecken und deren Schutz verbessern zu können. Die Forschungsprojekte werden im Auftrag von Unternehmen und der öffentlichen Hand durchgeführt.

Lernlabor für Cybersicherheit wird ausgebaut

Loebenberger ist zudem verantwortlich für das gemeinsam von verschiedenen deutschen Hochschulen und der Fraunhofer-Gesellschaft betriebene Lernlabor für Cybersicherheit in Weiden. Das Schulungsangebot für Mitarbeiter von Unternehmen und Behörden umfasst Binary Exploitation, Penetration Testing sowie IoT-Sicherheit und soll weiter ausgebaut werden, um IT-Sicherheitswissen an eine breite Zielgruppe weiterzugeben. Das Lernlabor wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Bei genua Verfahren für Post-Quantum-Kryptografie vorangetrieben

Bei genua war Loebenberger seit Januar 2016 als IT-Sicherheitsexperte beschäftigt. Er trieb Projekte im Bereich Kryptografie voran, unter anderem die praktische Umsetzung von Verfahren, die der starken Rechenkraft von Quantencomputern standhalten. Ein weiterer Aufgabenschwerpunkt war die Zulassung von Sicherheitslösungen für den staatlichen Geheimschutzbereich. Dabei führte er bei genua in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) das qualifizierte Zulassungsverfahren ein. Dadurch wird der Ablauf von Zulassungen beschleunigt und und für den Hersteller besser planbar. genua ist der erste Hersteller, der sich für dieses neue Verfahren qualifizieren konnte.

 
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