PresseBox
Pressemitteilung BoxID: 726142 (Gemalto)
  • Gemalto
  • Mercedesstrasse 13
  • 70794 Filderstadt
  • http://www.gemalto.com

Gemalto veröffentlicht Ergebnisse des Breach Level Index für 2014

Datenpannen haben im Jahr 2014 um 49 Prozent zugenommen und 1 Milliarde Datensätze beeinträchtigt, wobei Identitätsdiebstahl die bedeutendste Kategorie ist

(PresseBox) (Amsterdam, ) Gemalto (Euronext NL0000400653 GTO), der weltweite Marktführer im Bereich der digitalen Sicherheit, veröffentlicht die aktuellsten Ergebnisse des Breach Level Index, aus denen hervorgeht, dass im Jahr 2014 mehr als 1.500 Datenpannen weltweit zur Beeinträchtigung von einer Milliarde Datensätzen geführt haben. Diese Zahlen stellen einen Anstieg der Datenpannen um 49 % und einen Anstieg der gestohlenen oder verlorenen Datensätze um 78 % gegenüber 2013 dar.

Der Breach Level Index (BLI), eine globale Datenbank, in die Datenpannen bei ihrem Anfallen aufgenommen werden, setzt das von SafeNet begonnene branchenführende Benchmarking im Anschluss an die Übernahme durch Gemalto fort und bietet Sicherheitsfachleuten eine Methode zur Einstufung der Schwere von Datenpannen sowie einen Einblick in ihre Position in Bezug auf die öffentlich bekanntgegebenen Datenpannen.Der BLI berechnet die Schwere von Datenpannen auf der Grundlage offengelegter Informationen zu Datenpannen über mehrere Dimensionen hinweg.

Den Daten im ursprünglich von SafeNet entwickelten BLI zufolge war das Hauptmotiv für Cyberkriminelle im Jahr 2014 Identitätsdiebstahl, wobei 54 % aller Datenpannen auf Identitätsdiebstahl entfielen - damit mehr darauf als auf alle sonstigen Kategorien, einschließlich des Zugangs zu Finanzdaten.Darüber hinaus machten Fälle von Identitätsdiebstahl außerdem ein Drittel der schwerwiegendsten vom BLI entweder als katastrophal (mit einem BLI-Wert zwischen 9,0 und 10) oder schwerwiegend (7,0 bis 8,9) eingestuften Datenpannen aus.Verletzungen der Unternehmenssicherheit, bei denen die Perimetersicherheit durchbrochen wurde und die beeinträchtigten Daten ganz oder teilweise verschlüsselt waren, sind von 1 % auf 4 % gestiegen.

"Wir sehen eindeutig eine Entwicklung der Taktik der Cyberkriminellen weg vom unmittelbaren Stehlen einer Kreditkartennummer und hin zu langfristigem Identitätsdiebstahl", erklärte Tsion Gonen, Vizepräsident für Identitäts- und Datenschutzstrategie bei Gemalto."Identitätsdiebstahl könnte zur Eröffnung neuer betrügerischer Kreditkonten, zur Schaffung falscher Identitäten für kriminelle Unternehmungen oder zu einer Reihe weiterer schwerwiegender Verbrechen führen. Verletzungen des Datenschutzes werden immer persönlicher und wir sehen zunehmend, dass Durchschnittsbürger immer weitläufigeren Risiken ausgesetzt sind."

Zusätzlich zu der Verlagerung hin zum Identitätsdiebstahl sind Datenpannen im letzten Jahr außerdem schwerwiegender geworden, wobei zwei Drittel der gemäß ihrem BLI-Wert schwersten 50 Datenpannen im Jahr 2014 erfolgt sind. Außerdem hat sich die Anzahl der Datenpannen, bei denen mehr als 100 Millionen Datensätze beeinträchtigt wurden, im Vergleich zu 2013 verdoppelt.

Nach Branchen wiesen der Einzelhandel und die Finanzdienstleistungen im Jahr 2014 im Vergleich zu anderen Sektoren die deutlichsten Trends auf. Im Einzelhandelsbereich haben die Datenpannen im Vergleich zum Vorjahr leicht zugenommen und machten im Jahr 2014 11 % aller Datenpannen aus. In Bezug auf die Anzahl der beeinträchtigten Datensätze stieg der Anteil des Einzelhandels aufgrund einer zunehmenden Anzahl von Agriffen auf POS-Systeme jedoch im Vergleich zum Vorjahr von 29 % auf 55 %. Im Finanzdienstleistungssektor ist die Anzahl der Datenpannen im Vorjahresvergleich relativ gering geblieben, die durchschnittliche Anzahl der pro Datenpanne verlorenen Datensätze stieg jedoch von 112.000 um das Zehnfache auf 1,1 Millionen.

Datenpannen nehmen nicht zur zahlenmäßig zu, sie werden auch immer schwerer", erklärte Gonen weiter. "Die Frage ist nicht, ob die Datensicherheit verletzt wird, sondern wann.Maßnahmen zur Verhinderung von Datenlecks und zur Überwachung von Bedrohungen funktionieren nur bis zu einem gewissen Grad und können die Cyberkriminellen nicht immer ausschalten.Die Unternehmen müssen in Bezug auf digitale Bedrohungen eine datenzentrische Sichtweise entwickeln, die mit besseren Identitäts- und Zugangskontrolltechnologien wie Multifaktor-Authentifizierung und dem Einsatz von Verschlüsselung und Schlüsselmanagement zur Sicherung sensibler Daten beginnt.Dann sind die Daten für die Diebe nutzlos, wenn sie gestohlen werden."

Durch die Übernahme von SafeNet bietet Gemalto eines der umfassendsten Portfolios mit Unternehmenssicherheitslösungen weltweit, so dass die Kunden des Unternehmens durchgehend branchenführenden Schutz digitaler Identitäten, Transaktionen, Zahlungen und Daten genießen. Gemaltos umfassendes SafeNet-Lösungsportfolio für Identitäts- und Datenschutz bietet Unternehmen aus zahlreichen Bereichen einschließlich großer Finanzinstitute und Regierungen die Möglichkeit, einen datenzentrischen Sicherheitsansatz zu verfolgen, indem sie innovative Verschlüsselungsmethoden, branchenführende Krypto-Management-Technologien sowie leistungsstarke Authentifizierungs- und Identitätsmanagementlösungen einsetzen, um das zu schützen, worauf es ankommt. Mit diesen Lösungen unterstützt Gemalto Organisationen, strikte Datenschutzvorschriften einzuhalten und sicherzustellen, dass sensible Unternehmensgüter, Kundendaten und digitale Transaktionen vor Risiken und Manipulation sicher sind, um das Kundenvertrauen in einer zunehmend digitalen Welt zu wahren.

Eine vollständige Aufstellung der Datenpannenvorfälle nach Branchen, Quellen, Arten und geografischen Regionen finden Sie im folgenden Bericht:

2014 Breach Level Index Report.

Weitere Ressourcen

Informationsgrafik: Breach Level Index 2014
Secure the Breach Manifesto
Secure the Breach Website

Der Breach Level Index

Der Breach Level Index bietet eine zentrale weltweite Datenbank für Datenpannen und berechnet deren Schwere auf der Grundlage mehrerer Dimensionen einschließlich des Datentyps und der Anzahl der gestohlenen Datensätze, der Quelle des Datenlecks und ob die Daten verschlüsselt waren oder nicht. Indem er jeder Datenpanne einen Schweregrad zuweist, bietet der BLI eine vergleichende Aufstellung, die bloße Ärgernisse von wirklich schwerwiegenden Megapannen unterscheidet. Die in der BLI-Datenbank enthaltenen Informationen basieren auf öffentlich zugänglichen, offengelegten Informationen zu Datenpannen.Weitere Informationen finden Sie unter www.breachlevelindex.com.

Gemalto

Gemalto (Euronext NL0000400653 GTO) ist das weltweit führende Unternehmen auf dem Gebiet der digitalen Sicherheit. Das Unternehmen erzielte 2013 einen Jahresumsatz von 2,4 Milliarden Euro. Gemalto beschäftigt über 12.000 Mitarbeiter in insgesamt 85 Niederlassungen und 25 Forschungs- und Softwareentwicklungszentren in 44 Ländern.

Wir sind integraler Bestandteil der entstehenden digitalen Gesellschaft. Milliarden von Menschen weltweit wollen heute überall, jederzeit und uneingeschränkt kommunizieren, reisen, einkaufen, Bankgeschäfte erledigen, unterhalten werden oder arbeiten - und das so angenehm und sicher wie möglich. Gemalto erfüllt die wachsenden Anforderungen an individuelle mobile Serviceleistungen, sichere Zahlungslösungen, authentifizierten Zugang zu Cloud-Systemen, Identitäts- und Datenschutz, elektronische Gesundheits- und Behördendienste, bequeme Ticketlösungen sowie zuverlässige M2M-Kommunikationslösungen. Wir entwickeln sichere Softwarelösungen und sichere Produkte, die wir selbst entwerfen und personalisieren. Diese sicheren Produkte und die darin enthaltenen vertraulichen Daten sowie die von ihnen ermöglichten Serviceangebote für Endnutzer werden über unsere Plattformen und Dienste verwaltet.

Durch kontinuierliche Innovationen versetzen wir unsere Kunden in die Lage, attraktive Angebote für das digitale Leben zu machen. Milliarden von Endanwendern profitieren vom Komfort und der Sicherheit dieser Lösungen. Da immer mehr Menschen die Software und die sicheren Geräte von Gemalto nutzen, erzielt das Unternehmen hohe Wachstumszahlen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.gemalto.com,www.justaskgemalto.com, blog.gemalto.com oder folgen Sie uns auf Twitter:@gemalto.