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Pressemitteilung BoxID: 178004 (Gebrüder Martin GmbH & Co.KG)
  • Gebrüder Martin GmbH & Co.KG
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  • 78532 Tuttlingen
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Diodenlaser Diomax sorgt für häufigeren Einsatz von patientenfreundlicher Lasertherapie gegen Krampfadern

(PresseBox) (Tuttlingen, ) Die Endovenöse Laserokklusion ist eine von drei Möglichkeiten, Krampfadern zu entfernen: "Für die Patienten hat sie viele Vorteile", sagt Dr. Andrea Ladwig von der Universitätsklinik Greifswald. "Die Patienten erhalten bei dieser Laserbehandlung nur eine Lokalanästhesie und es gibt keine Schnitte - der Eingriff ist also relativ schmerz- und problemfrei", fügt sie hinzu. Die Patienten können nach dem ambulanten Eingriff sofort aufstehen, auch Duschen, Baden und Schwimmen sind sofort erlaubt.
Seit mehr als drei Jahren setzen Prof. Michael Jünger und sein Team von der Universität Greifswald die Lasermethode ein - zunächst mittels Nd:YAG-Laser MY 40 der KLS Martin Group in Tuttlingen. Seit kurzem haben sie den neu entwickelten "kleinen Bruder", den handlichen Diodenlaser Diomax samt den passenden drei Katheter-Sets in klinischer Erprobung. Er soll künftig die Laserbehandlung in der Gefäßchirurgie noch weiter verbreiten und auch in kleineren Kliniken und Praxen ermöglichen - als alternativeMöglichkeit zur Beseitigung von Varizen, oft unansehnlichen Krampfadern.
Nach ausgiebigen klinischen Tests kommt der handliche, kostengünstige KLS-Martin Diodenlaser Diomax ab Juni in den Handel. Die passenden drei Katheter-Sets (kurze und lange sowie für Seitenast- und Perforanzvenen) sind bereits seit Februar auf dem Markt - denn sie sind sowohl mit dem Nd:YAG-Laser MY 40 als auch mit dem neuen kompakten Diomax anwendbar.

Therapieform bringt Vorteile für Patienten und Kliniken

Schon seit einigen Monaten bereiten Uwe Ott, Leiter Produkt-Management Medizinische Laser-Systeme und Hochfrequenzchirurgie bei KLS Martin, und Produktmanager Joachim Moser den Markteinstieg des KLS-Martin Diodenlaser Diomax für den Einsatz in Krankenhäusern, aber auch bei niedergelassenen Ärzten vor. Sie sind davon überzeugt, dass hier ein großes Potential liegt. "Für die Patienten ist diese Behandlungsform, die Endovenöse Laserokklusion - im Gegensatz zu anderen Therapieformen wie Stripping, Schaumsklerosieung, HF-Closure - wesentlich unkomplizierter. Für die Krankenhäuser bedeutet diese Therapieform: geringere Liegezeiten und damit einen höheren Umschlag", argumentiert Ott.
Der Grund für die positiven Ergebnisse liegt in der Therapieform, dem Laserverfahren, selber, "einem sehr sicheren, weil sehr kontrollierten Verfahren", wie Dr. Andrea Ladwig begründet: Nach der Punktion und dem Vorzeichnen des Venenverlaufs führt sie wie alle behandelnden Chirurgen oder Phlebologen unter Ultraschall-Kontrolle den Führungsdraht in die zu behandelnde Vene ein. Nachdem sie den passenden langen oder kurzen Katheter darübergeschoben hat, zieht sie den Führungsdraht wieder hinaus, schiebt die Laserfaser durch und entfernt den Abstandshalter - so hat die Faserspitze ihren Platz genau am hinteren Ende des Katheters und kann zusammen mit diesem Stück für Stück herausgezogen werden.
Ein Pilotlicht macht "den Ort des Geschehens" von außen sichtbar: Per Fußdruck gibt die Ärztin den Laserimpuls - getaktet oder als Dauerimpuls: "Die Wellenlänge von 980 nm sorgt für eine hohe Absorption sowohl im Blut als auch in der Venenwand. Diese zieht sich schnell zusammen und das Gefäß wird so dauerhaft verschlossen", erklärt Uwe Ott von der KLS Martin Group die Wirkungsweise. So problemlos, "dass ich mich während des Eingriffs mit dem Patienten unterhalten kann", schmunzelt Andrea Ladwig. Nach nur 35 bis 40 Minuten ist er abgeschlossen - wobei nach Aussagen der Ärztin "die Vorbereitung die meiste Zeit in Anspruch nimmt."
Im Gegensatz zu anderen Verfahren ist die Laser-Methode nach ihren Aussagen unblutig - "das Gefäß wird lediglich punktiert." Anders sei es beim so genannten "Stripping-Verfahren", bei dem die Vene herausgerissen wird und sich häufig auch größere Blutergüsse bilden, wie Dr. Ladwig betont. Hier sei meist eine Vollnarkose oder Regionalanästhesie notwendig, was die Verweildauer der Patienten verlängere. Außerdem dürfen die Patienten aufgrund der beigebrachten Nähte zwei Wochen nicht baden oder duschen - was nach der Laserbehandlung sofort möglich ist.

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