Freiburger Start-up macht das Internet sicher und privat

Gardion startet Crowdfunding auf Startnext

(PresseBox) ( Freiburg, )
Das Freiburger Start-up Gardion hat sich Großes vorgenommen: „Wir machen das Internet wieder zu einem sicheren und privaten Ort“, sagt Gründer Thomas Schlenkhoff. Wer auch genug davon hat, sich nur unter Beobachtung großer Konzerne online bewegen zu können, der kann nun als Unterstützer der ersten Stunde dabei sein. Denn in wenigen Tagen schon, am 23. Juni 2020, beginnt auf startnext.com/gardion die Crowdfunding-Kampagne von Gardion. Gardion schiebt mit seinem VPN (Virtual Private Network) dem Treiben der Konzerne einen elektronischen Riegel vor. „Wir setzten auf das hochsichere IPsec/IKEv2-Protokoll“, erklärt Gründer Thomas Schlenkhoff. „Dieses ist heute schon ohne weitere Installation auf allen Windows-, macOS- und iOS-Geräten nutzbar. Die wirkliche Privatheit der VPN-Verbindung erreichen wir aber durch eine Filterung des Netzwerkverkehrs. Diese Filterung sorgt dafür, dass Tracker Sie nicht mehr tracken und Ganoven nicht mehr Ihre Datenflüsse ändern können.“

Bei Gardion geht es um bewusstes Surfen im Internet. „Wir wollen unseren Nutzern das Internet und die Kontrolle über ihre Daten zurückgeben. Um das Internet insgesamt zu einem besseren Ort zu machen, ist Nachhaltigkeit nicht zu vernachlässigen. Hier geht es schließlich um unsere Zukunft“, bekräftigt Schlenk-hoff. Der Netzwerkverkehr von Gardion fließt ausschließlich durch Server in einem deutschen Rechenzentrum, welches zu 100% mit zertifizierter Wasserkraft betrieben wird. Außerdem arbeitet das Start-up mit Atmosfair zusammen, um den darüber hinaus anfallenden Stromverbrauch zu kompensieren.

Gardion wurde 2018 von Thomas Schlenkhoff und Benjamin Fröhlich gegründet. Ihre Geschäftsidee wurde bereits mit einem EXIST-Gründerstipendium gefördert und in den IT-Security-Accelerator des Landes Baden-Württemberg aufgenom-men. Mit der Kampagne auf der Crowdfunding-Plattform Startnext geht das Unternehmen nun den nächsten Schritt.

Ab dem 23. Juni kann dort jeder die Idee von Gardion unterstützen. „Unser Ziel ist es, in vier Wochen mindestens 15.000 Euro einzusammeln“, sagt Schlenkhoff. Mit der Beteiligung erwirbt man Gutscheine, die man im Herbst in sicheres und privates Internet einlösen kann. Zur Auswahl steht auch der obligatorische „Hacker-Hoodie“.

Ist die Kampagne erfolgreich, wird es bald losgehen. „Wir stehen in den Start-löchern und haben vor, noch in diesem Herbst an den Markt zu gehen“, so Schlenkhoff. Aktuell geht er davon aus, dass das Gardion VPN eine monatliche Gebühr von zehn Euro kosten wird. „Wer sich auf Startnext engagiert, erhält einen Unterstützer-Rabatt. Das Engagement soll sich ja auch bezahlt machen.“

Hier geht es zur Gardion-Kampagne auf Startnext.
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