Standard Chartered Bank setzt auf PRIMERGY BladeFrame von Fujitsu Siemens Computers

Virtualisierungsfähigkeiten von PRIMERGY BladeFrame ermöglichen der internationalen Bankengruppe eine Differenzierung auf dem Markt

(PresseBox) ( München, )
Fujitsu Siemens Computers hat jetzt bekannt gegeben, dass Standard Chartered PLC, eine der weltweit wichtigsten internationalen Banken mit Standorten in über 50 Ländern, sich als Plattform für seine Retail-Banking-Kernanwendung weltweit für PRIMERGY BladeFrame® powered by Egenera von Fujitsu Siemens Computers entschieden hat. Die Anwendung, die auf IBM® WebSphere® und IBM DB2® basiert, hat in der Bank in puncto Geschäftsbedeutung die höchste Klassifikation. Atos Origin, der IT-Provider von Standard Chartered, wird die PRIMERGY BladeFrame Systeme implementieren und von seinem Rechenzentrum in Asien aus den permanenten Support übernehmen.

Presse-Fotos von PRIMERGY BladeFrame stehen im Internet zum Download bereit unter: www.fsc-mediaserver.com/ms/go.cfm?folderid=5107&jumpfactor=6

Ausschlaggebend für die Entscheidung zugunsten von PRIMERGY BladeFrame waren die Virtualisierungstechnologie des Systems, die effiziente Nutzung der Ressourcen und die bisherigen Kundenreferenzen. Die Lösung von Fujitsu Siemens Computers erfüllt die Anforderungen der Bank für kurzfristige Kostensenkungen und unterstützt gleichzeitig die langfristige strategische Vision einer flexiblen und reaktionsfähigen Rechenzentrumsinfrastruktur.

"Wenn wir uns unsere ideale, künftige IT vorstellen, denken wir an einen Pool aus Rechnerressourcen, die in Abhängigkeit von den jeweiligen geschäftlichen Anforderungen unterschiedlichen Einsatzzwecken zugewiesen werden können", sagte Jan Verplancke, CIO, Group Head Technology & Operations von Standard Chartered Bank. "Zusammen mit Atos Origin haben wir - immer die zukünftige Entwicklung der Bank im Blick - Mainframe-Rechner, High-End-RISC-Systeme, x86-White-Box- und Blade-Server evaluiert. Fujitsu Siemens Computers war der einzige Anbieter mit einer integrierten Lösung für Virtualisierung und I/O-Struktur und der einzige mit einem bewährten Produkt. Die Erfolgsgeschichte der Technologie bei anderen Weltklasse-Kunden lieferte uns die wesentlichen Informationen, auch finanzieller Natur, die wir benötigten, um sicher zu sein, in die richtige Technologie zu investieren. Außerdem erhielten wir dadurch die Gewissheit, dass die Lösung unsere Strategie unterstützen würde."

Weiter sagte er: "Letztendlich war das PRIMERGY BladeFrame System die kosteneffizienteste Variante mit dem geringsten Risiko, die auch die meiste Flexibilität bot. Wir konnten damit bereits unsere Time-to-Market-Zeiten verkürzen und die IT-Reaktionsfähigkeit wesentlich beschleunigen. Letztendlich wird sich die Technologie auch positiv auf unsere Einnahmen auswirken. Fujitsu Siemens Computers hat uns eine neue Denkweise eröffnet, was das Rechenzentrum angeht."

"PRIMERGY BladeFrame ist das fortschrittlichste Angebot für heterogene Applikationsumgebungen in unserem Lösungsportfolio des Dynamic Data Center. Es optimiert die IT-Flexibilität und verbessert die Reaktionsfähigkeit von IT-Infrastrukturen auf die Geschäftsanforderungen", sagte Dieter Herzog, Executive Vice President Enterprise Products, Fujitsu Siemens Computers. "Als einer unserer zukunftsorientiertesten Kunden hat Standard Chartered schnell sowohl die technischen als auch die geschäftlichen Vorteile einer virtualisierten Umgebung erkannt. Durch das Ersetzen der herkömmlichen Systeme mit der PRIMERGY BladeFrame Architektur der nächsten Generation konnte das Unternehmen seine IT-Flexibilität erhöhen, Markteinführungszeiten verkürzen, die Verfügbarkeit von Applikationen erhöhen und seine Kosten deutlich senken - eine äußerst günstige Kombination, wenn man einen Wettbewerbsvorteil erzielen will."

"Standard Chartered ist führend im Bankenbereich, wenn es darum geht, profunde Kenntnisse lokaler Gegebenheiten mit den Vorteilen eines globalen Unternehmens zum Besten seiner Kunden zu kombinieren", sagte Bob Dutkowsky, Vorsitzender, Präsident und Geschäftsführer von Egenera. "Jan Verplancke und sein Team können mit PRIMERGY BladeFrame powered by Egenera diese Entwicklung fördern und die Fähigkeit der Bank erhöhen, schnell auf landesspezifische Anforderungen zu reagieren, indem sie die weltweiten IT-Ressourcen des Unternehmens nutzen."

"Die innovative Lösung, die wir für Standard Chartered implementiert haben, ersetzt die vorhandenen Bankautomat- und Back-Office-Systeme durch ein einziges System. Sie bietet der Bank und ihren Kunden eindeutige Vorteile", sagte Xavier Flinois, Mitglied des Atos Origin Management Board mit Geschäftsverantwortung für Großbritannien, Nord-, Mittel- und Südamerika sowie den asiatisch-pazifischen Raum. "Standard Chartered ist ein langjähriger Kunde von Atos Origin. Dieses Projekt unterstreicht unsere globale Präsenz und unsere Fähigkeit, Lösungen über mehrere Standorte hinweg einzuführen."

Standard Chartered hat das PRIMERGY BladeFrame System als Plattform für seine Retail-Banking-Anwendung ausgewählt. Diese umfasst Internet-, Filialen- und Telefon-Banking-Funktionen an 1.200 Standorten auf der ganzen Welt. Die Entscheidung basierte auf mehreren Kriterien:

Kosteneinsparungen
Standard Chartered dachte darüber nach, seine Retail-Banking-Anwendung in allen Filialen weltweit zu implementieren, d. h. in Ländern in Asien, dem Nahen Osten, Afrika, Europa und Nordamerika. Die riesige Anzahl der CPUs, die für die Umsetzung in einem jeden Land benötigt werden, hätte zu unerschwinglich hohen Kosten für Hardware und Software-Lizenzierung geführt. Auf der anderen Seite erbrachten die Standardserver (auch geclusterte White-Box-Server) keine ausreichenden Einsparungen, um die hohen Telekommunikationskosten eines zentralisierten Systems zu kompensieren.

"Mit einer virtualisierten Umgebung erzielt man jedoch so deutliche Vorteile, dass die Zentralisierung der richtige Ansatz ist", sagte Verplancke. "Mit dem PRIMERGY BladeFrame können wir den TCO im Vergleich zu einer herkömmlichen x86-Lösung aufgrund des besseren I/O und der höheren Leistung um die Hälfte senken. Wir erwarten, dass das Verhältnis sich weiter verbessert, wenn wir noch weitere Länder einbeziehen und die Neuzuordnungsmöglichkeiten des Systems in allen Zeitzonen nutzen können."

Diese Fähigkeit zur Neuzuweisung von Servern wird die Kosten auch durch die erhöhte Auslastung senken. "Wir haben RISC-Plattformen, die jeweils nur für drei bis vier Stunden mit 100-prozentiger Auslastung arbeiten und den restlichen Tag nichts tun", sagte Verplancke. "Aufgrund der alten Architektur, die einen Server an eine bestimmte Anwendung bindet, können diese Rechner keinen anderen Aufgaben zugewiesen werden. Die virtualisierte Architektur von PRIMERGY BladeFrame wird dafür sorgen, dass wir über Nacht die Batch-Verarbeitung auf Blade-Servern durchführen können, die am Tag Transaktionen bearbeiten."

Hochverfügbarkeit
Standard Chartered muss zwar die Kapital- und Betriebsausgaben senken, kann es sich jedoch nicht leisten, Abstriche bei der Zuverlässigkeit zu machen. "Uns ist auch unsere Fähigkeit zur Wiederherstellung nach einem Ausfall wichtig", sagte Verplancke. "Die Plattform von Fujitsu Siemens Computers ist nicht nur äußerst zuverlässig, sie ermöglicht uns im Zweifelsfall auch eine sehr schnelle Wiederherstellung."

Der PRIMERGY BladeFrame ermöglicht es Standard Chartered darüber hinaus, alle Anwendungen nahezu ohne Kostenaufwand hochverfügbar zu machen. Die Festplatten-lose Architektur und die Virtualisierungsfähigkeiten des Systems machen Backup-Server, redundante Netzwerk- und Speicherverbindungen sowie komplexe Clustering-Software überflüssig. Die gleiche N+1-Methode kann auch auf Systemebene angewendet werden, um ein Disaster Recovery zu ermöglichen. Mittels Spiegelung kann eine einzige Plattform mehrere, geografisch verteilte Server sichern.

Time-to-Market
Mit den Virtualisierungs- und Management-Technologien von Fujitsu Siemens Computers kann Atos Origin die Betriebsbereitschaft in einem neuen Land innerhalb von neun Tagen statt in 45 Tagen (geschätzte Zeit für die alte Architektur) herstellen. In anderen Teilen der Welt muss die Bank nun keine inländischen IT-Einrichtungen mehr aufbauen - was bis zu sechs Monate in Anspruch nehmen kann - weil der PRIMERGY BladeFrame die Nutzung eines zentralen Rechenzentrums möglich macht.

"Wenn wir uns jetzt dazu entschließen, eine Bank in einem bestimmten Land zu eröffnen, ist die Technik nicht mehr der kritische Faktor", meint Verplancke.

Flexibilität
Standard Chartered muss jedoch auch auf veränderte Bedingungen in bestehenden Märkten schnell reagieren können. Mit dem PRIMERGY BladeFrame kann Kapazität nach Bedarf aus einem Pool mit Verarbeitungsressourcen minutenschnell zugewiesen werden.

"Das System von Fujitsu Siemens Computers ist im Gegensatz zu anderen x86-Plattformen in der Lage, die Identität eines Servers von seiner Kapazität zu trennen", erläutert Verplancke. "Wir können Anwendungskonfigurationen in unserm SAN speichern und jederzeit auf einen beliebigen Blade-Server übertragen."

Die Flexibilität des PRIMERGY BladeFrames wird noch dadurch gesteigert, dass Red Hat® Linux®, SUSE® Linux, Microsoft® Windows® und Sun® SolarisT gleichzeitig darauf laufen können, und zwar sowohl auf AMD®- als auch Intel®-basierten Blades.

"Der Name lässt es zwar vermuten", sagte Verplancke, "aber der PRIMERGY BladeFrame ist kein Blade-Server. Er ist ein System der Enterprise-Klasse, das sich mit High-End-RISC-Plattformen vergleichen lässt und das mit x86-Prozessoren und drei Betriebssystemen arbeitet. Vor diesem Angebot von Fujitsu Siemens Computers haben wir keine Hardware auf diesem Niveau gefunden, die mehrere Umgebungen unterstützen konnte. Stattdessen mussten wir proprietäre Plattformen einsetzen, um die Anforderungen unserer geschäftskritischen Anwendungen zu erfüllen. Das System PRIMERGY BladeFrame bietet eine wirklich einzigartige Mischung aus Ausfallsicherheit, Kosteneffizienz und Flexibilität, die sich ideal für die Umsetzung unserer Zukunftsvision eignet."

Über Atos Origin
Atos Origin ist ein international führender Anbieter von IT-Dienstleistungen. Das Unternehmen bietet das gesamte Spektrum an Beratung und Dienstleistungen der Informationstechnologie. Die Kompetenzbereiche umfassen Consulting, Systemintegration und Outsourcing. Atos Origin erzielt einen Jahresumsatz von 5,5 Milliarden Euro und beschäftigt 47.000 Mitarbeiter in 40 Ländern. Atos Origin ist der weltweite IT-Partner der Olympischen Spiele und hat einen Kundenstamm, der sich aus erstklassigen internationalen Unternehmen in allen Branchen zusammensetzt. In der Region Germany and Central Europe, zu der Deutschland, Schweiz, Österreich und Polen gehören, erwirtschaften rund 3.700 Mitarbeiter einen Umsatz von 562 Millionen Euro.

Atos Origin ist an der Eurolist Marché in Paris notiert und firmiert als Atos Origin, Atos Consulting, Atos Euronext Market Solutions und Atos Worldline.
Weitere Informationen finden Sie unter www.atosorigin.de oder www.atosorigin.com.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@pressebox.de.