Fujifilm erschließt den Markt für hoch komplexe medizinische Bildverarbeitung

Weiter entwickeltes Synapse PACS liefert jetzt auch 4-D Darstellungen

(PresseBox) ( Düsseldorf, )
Wenige Tage ist es her - und die Fachwelt staunte: Fujifilm und sein weltweit erstes webbasiertes Picture Archiving and Communications System (PACS) bietet jetzt auch eine 4-D Darstellung von Röntgenaufnahmen an. Das präsentierte das Unternehmen während des European Congress of Radiology (ECR) in Wien. Fujifilm baut auf seine Kernkompetenz bei der Bildverarbeitung. Synapse PACS wurde weiter entwickelt; einerseits für allgemeine radiologische Fragestellungen, anderseits für Herz-Kreislauf-Anwendungen.

3- und 4-D Darstellung für mehr als ein Dutzend klinischer Anwendungen

Fujifilm ist einer der ersten großen PACS-Anbieter, dessen Produkt für mehr als ein Dutzend klinische Anwendungen entwickelt wurde: Allgemeine Kardiologie, kardiovaskulärspezifische Fragestellungen sowie Leber- und Lungenuntersuchungen gehören zum Spektrum der Untersuchungen, die das Synapse PACS jetzt um die Wahlmöglichkeit einer 2D-, 3D- und 4D- Bildgebung erweitert. Radiologen, Kardiologen und Chirurgen haben in einem Verbund-Forschungsprojekt mit Ingenieuren die 3-D-Anwendung entwickelt und in das PACS-System integriert - Software-Pakete von Dritt- Anbietern sind damit unnötig.

''Innovative Bildverarbeitung und Analyse zu entwickeln gehört zu der Unternehmenshistorie von Fujifilm. Daraus schöpfen wir die Kraft, unsere eigenen, neuartigen Visulalisierungstechnologien dem Markt zur Verfügung zu stellen'', erklärt Tsuneo Sakai, Senior Vice President Medical Systems der Fujifilm Europa GmbH. ''Mit der neuen 3-D-Applikation stellen wir die Bildverarbeitungstechnologie Maximumintensitätsprojektion (MIP) sowie die Bildrekonstruktionstechnik Multiplanare Reformatierung (MPR) genauso zur Verfügung wie Schnittstellen zu Geräten anderer Anbieter der 3-D- Bildverabeitung. Unsere Stammkunden haben jetzt die Option, in ihr Synapse PACS die 3-D-Applikationen inklusive der Herz-Kreislauf- Anwendungen ganz einfach direkt integrieren zu lassen. Wir stellen damit ein Tool zur Verfügung, das allen Klinikern noch effizientere Arbeitsabläufe garantiert'', sagt Sakai.

Wissenschaftler: ''Synapse 3-D hat sich außerordentlich gut bewährt''

''Meine kritische Evaluierung hat zu dem Ergebnis geführt, dass Synapse 3-D seinen diagnostischen Wert bewiesen hat'', sagt Dr. Law. ''Beispielsweise bei der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) hat sich das 3-D-System außerordentlich gut bewährt und wir freuen uns sehr darüber, dass allen unseren Patienten das neue Fujifilm-PACS künftig zur Verfügung steht. Wir werden auch die hoch entwickelten Einsatzmöglichkeiten bei der Magnetresonanztomographie (MRT) ausnutzen, um Daten über die Hirndurchblutung zu gewinnen. Außerdem arbeiten wir an einem Forschungsprojekt, dass mit Hilfe des MR- Auswertungstools Kalzium im Gehirn identifiziert. Davon erhoffen wir uns im Rahmen eines Forschungsprojekts, Aussagen treffen zu können, ob die Kalzium-Mengenbestimmung als Vorhersage für einen bevor stehenden Schlaganfall taugt'', fährt Dr. Law fort.

Synapse hat aber auch andere, erhebliche Verbesserungen erfahren, beispielsweise bei der Bildverarbeitung und dem Informationsmanagement in der Radiologie und der Kardiologie. Auch andere, wichtige Abteilungen wie die die Onkologie, Pathologie oder die Augenheilkunde profitieren von den Weiterentwicklungen des Synapse PACS. Schon immer überzeugt das System seine Anwender, weil es Bilder speichert und in der gesamten Klinik verteilt - sowohl im Industriestandard DICOM als auch im Web-Format, so dass Bilder einfach auf jedem handelsüblichen PC mit Windows-Betriebssystem und Internet-Anbindung im gesamten Netzwerk betrachtet werden können. Neu ist, dass Bilder vom User jetzt noch leichter vom Synapse PACS über Schnittstellen verzögerungsfrei zu IT- Anwendungen anderer Hersteller weitergeleitet werden können. Automatisch ausgerichtete Bilder und ein Zoom-System ergänzen das Fujifilm-PACS. Das unterstützt die Radiologen, ihre Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten, die vor der Befundung Bilder nicht noch manuell bearbeiten müssen.
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