FUCHS erzielt im ersten Quartal Umsatz auf Vorjahr -Wachstumsinitiative führt planmäßig zu steigenden Kosten

(PresseBox) ( Mannheim, )
"In einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld ist FUCHS erwartungsgemäß schwach in das Jahr 2019 gestartet. Im Vergleich zu dem sehr starken ersten Quartal 2018 sehen wir in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres einen Umsatz auf Vorjahresniveau. Dabei profitierten wir einmal mehr von unserer weltweiten Präsenz: Umsatzrückgänge auf den von einer schwachen Automobilnachfrage betroffenen Märkten Deutschland und China wurden durch das fortgesetzte Umsatzwachstum in Nord- und Südamerika kompensiert.

Die Kosten stiegen vor dem Hintergrund unserer Wachstumsinitiative planmäßig an und resultierten in einem EBIT in Höhe von 77 Mio EUR (92), ein Rückgang um 16% gegenüber Vorjahr.

Mit Zuversicht und Blick nach vorne halten wir an unseren Investitionen in zukünftiges Wachstum und Effizienzsteigerungen fest", so Stefan Fuchs, Vorstandsvorsitzender FUCHS PETROLUB SE. 

- Umsatz mit 643 Mio EUR auf Vorjahr

- Wachstumsinitiative führt planmäßig zu steigenden Kosten

- Ergebnis (EBIT) sinkt um 16% auf 77 Mio EUR

- Ausblick für das Gesamtjahr 2019 unverändert

Umsatz und Ertrag

FUCHS PETROLUB hat im ersten Quartal 2019 den Umsatz in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld mit 643 Mio EUR (643) stabil auf Vorjahresniveau gehalten. Das Wachstum in der Region Nord- und Südamerika setzte sich fort und kompensierte die Umsatzrückgänge bedingt durch die schwache Automobilnachfrage in China und Deutschland.

Die Ergebnisrechnung der ersten drei Monate ist von den planmäßig gestiegenen Kosten im Rahmen der Wachstumsinitiative geprägt. Das EBIT liegt daher mit 77 Mio EUR (92) um 16% unter Vorjahr. Das Ergebnis nach Steuern ist um 18% auf 55 Mio EUR (67) gesunken. Das Ergebnis je Stamm- bzw. Vorzugsaktie lag jeweils mit 0,39 EUR (0,48) knapp 19% unter Vorjahr.

Der freie Cashflow vor Akquisitionen liegt erwartungsgemäß mit 13 Mio EUR (21) unter Vorjahr. Grund hierfür sind mit 34 Mio EUR (18) die deutlich gestiegenen Investitionen in Anlagevermögen.

Umsatz und Ertrag der Regionen

Mit 400 Mio EUR (415) liegt der Umsatz der Region Europa, Mittlerer Osten, Afrika (EMEA) um 4% unter Vorjahr. Wesentliche Gründe sind sowohl die Schwäche des Automobilmarkts in Deutschland als auch die rückläufige Automobilnachfrage in China, die zu einer Abschwächung des Intercompany-Geschäfts in Deutschland führt. Die Region Asien-Pazifik weist mit 171 Mio EUR (178) einen Umsatzrückgang von 4% aus. Die Region Nord- und Südamerika setzt ihr positives Wachstum fort. Organisch ist die Region um 8% gewachsen. Bedingt durch die Stärke des US-Dollar weist die Region Währungseffekte von +4% aus. Somit ist der Umsatz der Region in Summe um 12% auf 106 Mio EUR (95) gestiegen.

Neben dem planmäßigen Anstieg der Kosten infolge der Wachstumsinitiative ist das EBIT in den Regionen EMEA sowie Asien-Pazifik durch die schwächere Nachfrage der Automobilindustrie rückläufig. In Europa, Mittler Osten, Afrika ist das EBIT um 24% auf 38 Mio EUR (50) gesunken. Das EBIT der Region Asien-Pazifik ist um 25% auf 21 Mio EUR (28) zurückgegangen. Dagegen hat sich das EBIT der Region Nord- und Südamerika um 8% auf 14 Mio EUR (13) erhöht.

Ausblick

Der Ausblick für das Gesamtjahr 2019 wird bestätigt. Beim Umsatz geht FUCHS PETROLUB von einem Wachstum in Höhe von 2% bis 4% aus, beim EBIT rechnet der Konzern mit einem Rückgang von -8% bis -5% (basierend auf EBIT 2018 einschließlich Sonderertrag). Trotz erschwerter Rahmenbedingungen wird die Investitionsoffensive für zukünftiges Wachstum und Effizienzsteigerungen in der Größenordnung von 180 Mio EUR fortgesetzt.

Wichtiger Hinweis

Diese Pressemitteilung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, welche auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung der FUCHS PETROLUB SE beruhen. Auch wenn die Unternehmensleitung der Ansicht ist, dass diese Annahmen und Schätzungen zutreffend sind, können die künftige tatsächliche Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse von diesen Annahmen und Schätzungen aufgrund vielfältiger Faktoren erheblich abweichen. Zu diesen Faktoren können beispielsweise die Veränderung der gesamtwirtschaftlichen Lage, der Beschaffungspreise, der Wechselkurse und der Zinssätze sowie Veränderungen innerhalb der Schmierstoffindustrie gehören. Die FUCHS PETROLUB SE übernimmt keine Gewährleistung und keine Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftig erzielten tatsächlichen Ergebnisse mit den in dieser Pressemitteilung geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen werden.
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