Freudenberg stellt neues Konstruktions- und Montageverfahren für Membranspeicher auf der IFPE vor

(PresseBox) ( Las Vegas (USA), )
Freudenberg Sealing Technologies hat ein innovatives Konzept für die Herstellung von Membranspeichern entwickelt, um neue Einsatzmöglichkeiten für diese Produkte zu schaffen. Das Unternehmen präsentiert dieses Verfahren zusammen mit seinem Produktportfolio für hydraulische Akkumulatoren (Hydrospeicher) vom 7.- 11. März auf der International Fluid Power Expo 2017 (IFPE) in Las Vegas.

„Membranspeicher haben sich in zahlreichen Industriezweigen in einem breiten Anwendungsbereich bewährt. Doch ihre Herstellung ist durch die Vielzahl der Produktionsschritte und Komponenten kostenintensiv“, sagt Thorsten Hillesheim, Technical Director, Accumulators bei Freudenberg Sealing Technologies. „Aus diesem Grund haben wir ein neues, innovatives elektromagnetisches Pulsfügeverfahren zur Herstellung von Membranspeichern entwickelt, das bereits mehrfach ausgezeichnet wurde.“

Traditionell bestehen Membranspeicher aus einem Stahlgehäuse mit einem Gas- und einem Flüssigkeitsteil, die durch eine Membran getrennt sind. Steigt der Druck im Ölkreislauf, nimmt der Akkumulator die Flüssigkeit auf. Dabei wird das Gas im anderen Teil des Hydrospeichers komprimiert. Sinkt im Hydrauliksystem der Druck wieder ab, expandiert das Gas und verdrängt die gespeicherte Flüssigkeit zurück in den Ölkreislauf. Bewährte Anwendungen sind in der Automobilindustrie die Energiespeicherung bei Doppelkupplungs- und automatisierten Getrieben, die Pulsationsdämpfung und die hydraulischen Systeme zur Fahrwerksdämpfung. Beim Einsatz in anderen Industriezweigen geht es neben der generellen Speicherung hydraulischer Energie um die Erhöhung von Taktzeiten und die Verkürzung von Hubzeiten in Prozessabläufen. Insbesondere bei Standardanwendungen mit größtenteils geringen Systemdrücken verursacht die Vielzahl der Produktionsschritte und Komponenten allerdings zusätzliche (?) Herstellungskosten.

Aus diesem Grund hat Freudenberg Sealing Technologies ein neues Konzept zur Herstellung von Membranspeichern entwickelt: Der Fertigung benötigt weniger Prozessschritte, der Bauteilebedarf wird reduziert, die Montagezeiten verkürzt. Das Fügen der beiden Gehäusehälften aus Aluminium mit Hilfe der elektromagnetischen Pulsumformtechnik (EMPT) und die Stickstoffbefüllung der Gasseite erfolgen jetzt im gleichen Arbeitsschritt. Elektromagnetisches Pulsumformen nutzt starke magnetische Felder, um elektrisch leitfähige Werkstoffe berührungslos zu formen. Diese Technologie kann auch zum Fügen von zwei gleichartigen oder verschiedenen Werkstoffen eingesetzt werden. Dies nutzt Freudenberg Sealing Technologies zur stoffschlüssigen Verbindung von Ober- und Unterschale des Membranspeichers. Der neu entwickelte Prozess bietet eine hohe Stabilität und Bauteilsauberkeit. Dank dieses innovativen Prozesses und des Leichtbauwerkstoffs Aluminium erschließen sich neue Einsatzmöglichkeiten für Membranspeicher, beispielsweise in hydropneumatischen Fahrwerksanwendungen.

Ausführliche Erklärungen zu den Membranspeichern von Freudenberg Sealing Technologies sind unter https://www.fst.com/products/hydraulic-accumulators-and-suspension-systems zu finden. Weitere Informationen über Freudenberg Sealing Technologies gibt es auf der IFPE sowie im Internet: https://ifpe.fst.com oder https://twitter.com/Freudenberg_FST .
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