Die industrielle Revolution frisst ihre Kinder

Dem deutschen Produktionsgewerbe droht das Abstellgleis / FIT Shop Floor Suite integriert Shop und Top Floor / FIT auf der CeBIT 2015 am SAP-Stand 105 in Halle C04

(PresseBox) ( Weinheim, )
Das deutsche Zukunftsprojekt Industrie 4.0 droht zur Exportmarke Nummer eins zu werden: Chinesische Unternehmen automatisieren und vernetzen ihre Fabriken im Rekordtempo. Deutsche IT-Lösungen zur Integration produktionsnaher Systeme in Geschäftsprozesse sind derzeit im Reich der Mitte erfolgreicher denn je zuvor. Auch der IT-Dienstleister Freudenberg IT (FIT) verzeichnet in Asien signifikante Wachstumsraten. Angesichts dieser hohen Innovationsdynamik muss die vierte industrielle Revolution hierzulande dringend forciert werden, um den Anschluss nicht zu verlieren - eine Aufgabe, die sich FIT als IT-Dienstleister für den fertigenden Mittelstand stellt: FIT trägt nicht nur zur Entwicklung der erforderlichen Standards bei, sondern ist auch Vorreiter bei der Implementierung von Industrie 4.0-Technologien in Deutschland und China. Auf der CeBIT am SAP-Stand 105 in Halle C04 präsentiert die Freudenberg IT u.a. das Portfolio zum Megatrend: die "FIT Shop Floor Suite".

Während China in Sachen Industrie 4.0 aufrüstet, digitalisieren deutsche Fertigungsunternehmen in homöopathischen Dosen: Laut "IT Innovation Readiness Index", mit dem die Freudenberg IT den IT-Durchdringungsgrad der deutschen Fertigungsindustrie bereits im zweiten Jahr in Folge misst, ist der Industrie 4.0-Reifegrad hierzulande im vergangenen Jahr von 6,3 auf 6,6 angestiegen. Dies gibt Anlass für Optimismus, denn darin zeigt sich, dass die Fertigungsindustrie der Transformation in Richtung Industrie 4.0 eine hohe Priorität beimisst. Für die repräsentative Untersuchung befragte das Marktforschungsinstitut Pierre Audoin Consultants (PAC) im Auftrag von FIT in einer zweiten Welle rund 130 IT-Entscheider und Produktionsleiter mittelständischer Fertigungsunternehmen in Deutschland.

Industrie 4.0? China und USA entscheiden erste Halbzeit für sich

"Die deutsche Fertigungsindustrie muss aus ihrem digitalen Dornröschenschlaf aufwachen und mit Industrie 4.0 loslegen, sonst wird sie von China abgehängt", warnt Horst Reichardt, CEO der Freudenberg IT. "Als IT-Dienstleister profitieren wir von dem Digitalisierungsboom in der chinesischen Industrie. Denn wir bieten genau die Technologien und die Expertise, die China jetzt braucht. Wir zeichnen uns als Partner der chinesischen Industrie aus, weil wir die Besonderheiten des Marktes dort bestens kennen und mit der FIT Shop Floor Suite eine ebenso einfache wie flexibel anpassbare Industrie 4.0-Lösung bieten." Die Freudenberg IT ist seit 2005 in Shanghai, Suzhou und Peking, den Entwicklungszentren der chinesischen Automobil- und Zuliefererindustrie, präsent und baut ihr internationales Engagement kontinuierlich weiter aus.

Die FIT Shop Floor Suite schafft mit der Integration der Geschäftsprozess-Ebene in die produktionsnahen Systeme die zentrale Voraussetzung für selbststeuernde Fertigungsumgebungen. Damit besetzt die FIT-Lösung alle zentralen Handlungsfelder, die zur Industrie 4.0-Realisierung beitragen: Der Technologie- und Beratungspartner kombiniert Prozessexpertise in der Fertigungsindustrie mit IT-Know-how und trägt zur Entwicklung einheitlicher Standards bei. "Ohne offene Standards, über die Produktions- und Office-IT Daten austauschen zu können, bleibt Industrie 4.0 ein theoretisches Konstrukt. Sie sind essenziell für die Interoperabilität der unterschiedlichen Systeme und Akteure, die international miteinander kommunizieren und zusammen arbeiten", erklärt Thomas Ahlers, Mitglied der Geschäftsleitung bei Freudenberg IT und Vorsitzender des BITKOM-Arbeitskreises "Industrie 4.0 Interoperabilität". "In unserer Studie IT Innovation Readiness Index nennen 23 Prozent der mittelständischen Fertigungsunternehmen in Deutschland das Fehlen verbindlicher Standards als die größte Hürde für die vierte industrielle Revolution."
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