Fresenius startet erfolgreich in das neue Geschäftsjahr

Konzernausblick für das Jahr 2013 wird voll bestätigt

(PresseBox) ( Bad Homburg, )
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1. Quartal 2013:
- Umsatz 4,9 Mrd € (+11 % zu Ist-Kursen, +12 % währungsbereinigt)
- EBIT[1] 696 Mio € (+5 % zu Ist-Kursen, +6 %währungsbereinigt)
- Konzernergebnis[2] 224 Mio € (+12 % zu Ist-Kursen,+12 % währungsbereinigt)

Dr. Ulf Mark Schneider, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: "Fresenius ist erfolgreich in das neue Geschäftsjahr gestartet. Die hervorragenden Vorjahreswerte beim Umsatz und Ergebnis haben wir übertroffen und das stärkste Auftaktquartal in unserer Unternehmensgeschichte erreicht. Insbesondere Fresenius Kabi und Fresenius Helios haben sich ausgezeichnet entwickelt. Wir sind auf bestem Wege, unsere Ziele für das Gesamtjahr 2013 zu erreichen und unser Konzernergebnis erstmals über die Marke von 1 Milliarde Euro zu steigern."

Konzernausblick für 2013 voll bestätigt

Auf Basis der Geschäftsentwicklung im 1. Quartal bestätigt Fresenius den Konzernausblick für das laufende Geschäftsjahr und erwartet einen währungsbereinigten Anstieg des Konzernumsatzes zwischen 7 und 10 %. Das Konzernergebnis[3] soll währungsbereinigt um 7 bis 12 % steigen.

Die Investitionen in Sachanlagen sollen rund 5 % des Konzernumsatzes betragen. Die Kennzahl Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA soll zum Jahresende 2013 am unteren Ende der anvisierten Bandbreite von 2,5 bis 3,0 liegen.

Starkes Umsatzwachstum

Der Konzernumsatz stieg um 11 % (währungsbereinigt: 12 %) auf 4.890 Mio € (1. Quartal 2012: 4.419 Mio €). Das organische Wachstum betrug 5 %. Akquisitionen trugen 8 % zum Umsatzanstieg bei. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 1 %.

Das organische Umsatzwachstum in Nordamerika betrug 6 %, in Europa lag es bei 3 %. Hohes organisches Wachstum wurde in den Regionen Lateinamerika (15 %) und Afrika (24 %) erzielt. In der Region Asien-Pazifik betrug das organische Wachstum 6 %.

Weiterhin starkes Ergebniswachstum

Der Konzern-EBITDA[4] stieg um 7 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 898 Mio € (1. Quartal 2012: 838 Mio €). Der Konzern-EBIT1 erhöhte sich um 5 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 696 Mio € (1. Quartal 2012: 661 Mio €). Die EBIT-Marge lag bei 14,2 % (1. Quartal 2012: 15,0 %).

Das Zinsergebnis lag bei -163 Mio € (1. Quartal 2012: -147 Mio €). Im Zinsergebnis sind Einmalkosten in Höhe von 14 Mio € im Zusammenhang mit der vorzeitigen Kündigung der im Jahr 2016 fälligen Anleihe enthalten.

Die Konzern-Steuerquote[5] verbesserte sich auf 29,1 % (1. Quartal 2012: 30,4 %).

Der auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn belief sich auf 154 Mio € (1. Quartal 2012: 158 Mio €). Davon entfielen 94 % auf Anteile anderer Gesellschafter an Fresenius Medical Care.

Das Konzernergebnis[6] stieg um 12 % (währungsbereinigt: 12 %) auf 224 Mio € (1. Quartal 2012: 200 Mio €). Das Ergebnis je Aktie3 erhöhte sich um 2% auf 1,26 € (1. Quartal 2012: 1,23 €). Die Anzahl der Aktien lag zum 31. März 2013 bei 178.271.131 Stück (31. März 2012: 163.334.670).

Inklusive der Einmalkosten für die Integration des im Dezember 2012 übernommenen US-Unternehmens Fenwal betrug das Konzernergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt, 219 Mio € bzw. 1,23 € je Aktie.

Investitionen in Wachstum fortgesetzt

Fresenius investierte 179 Mio € in Sachanlagen (1. Quartal 2012: 151 Mio €).
Das Akquisitionsvolumen betrug 79 Mio € (1. Quartal 2012: 1.927 Mio €).

Weiterhin gute Cashflow-Entwicklung

Der operative Cashflow lag bei 444 Mio € (1. Quartal 2012: 538 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug 9,1 % (1. Quartal 2012: 12,2 %). Die Zahlungen für Nettoinvestitionen in Sachanlagen lagen bei 188 Mio € (1. Quartal 2012: 152 Mio €).

Der Free Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden erreichte 256 Mio € (1. Quartal 2012: 386 Mio €). Der Free Cashflow nach Akquisitionen und Dividenden stieg auf 229 Mio € (1. Quartal 2012: -1.096 Mio €).

Solide Vermögens- und Kapitalstruktur

Die Bilanzsumme des Konzerns stieg um 2 % (währungsbereinigt: nahezu unverändert) auf 31.311 Mio € (31. Dezember 2012: 30.664 Mio €). Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen um 2 % auf 8.267 Mio € (31. Dezember 2012: 8.113 Mio €). Bei den langfristigen Vermögenswerten ergab sich ein Anstieg von 2 % auf 23.044 Mio € (31. Dezember 2012: 22.551 Mio €).

Das Eigenkapital stieg um 4 % auf 13.298 Mio € (31. Dezember 2012: 12.758 Mio €). Die Eigenkapitalquote betrug 42,5 % (31. Dezember 2012: 41,6 %).

Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns betrugen 11.024 Mio € (31. Dezember 2012: 11.028 Mio €). Die Nettofinanzverbindlichkeiten betrugen 10.174 Mio € (31. Dezember 2012: 10.143 Mio €). Der Verschuldungsgrad lag zum 31. März 2013 bei 2,57[7] (31. Dezember 2012: 2,56[8]).

Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter gestiegen

Zum 31. März 2013 waren im Konzern 171.764 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt (31. Dezember 2012: 169.324). Der Zuwachs von 1 % ist im Wesentlichen auf Akquisitionen zurückzuführen.

Fresenius Biotech

Fresenius Biotech entwickelt innovative Therapien mit trifunktionalen Antikörpern zur Behandlung von Krebs. Mit ATG-Fresenius S, einem polyklonalen Antikörper, verfügt Fresenius Biotech über ein seit Jahren erfolgreich eingesetztes Immunsuppressivum zur Vermeidung und Behandlung der Abstoßung von transplantierten Organen.

Fresenius Biotech steigerte den Umsatz um 2 % auf 8,3 Mio € (1. Quartal 2012: 8,1 Mio €). Der Umsatz mit dem trifunktionalen Antikörper Removab (catumaxomab) betrug 0,7 Mio € (1. Quartal 2012: 1,1 Mio €). Der Umsatz mit dem polyklonalen Antikörper ATG-Fresenius S erhöhte sich um 9 % auf 7,6 Mio € (1. Quartal 2012: 7,0 Mio €). Der EBIT von Fresenius Biotech betrug -3 Mio € (1. Quartal 2012: -6 Mio €).

Im Dezember 2012 gab Fresenius die Entscheidung bekannt, die Tochtergesellschaft Fresenius Biotech nicht fortzuführen. Fresenius führt derzeit Gespräche mit Interessenten über einen Verkauf von Fresenius Biotech. Als gleichwertige Alternative prüft Fresenius die Weiterführung des profitablen und bereits seit Jahrzehnten im Krankenhausmarkt etablierten Immunsuppressivums ATG-Fresenius S im Konzern. In jedem Fall wird Fresenius das Geschäft mit dem Antikörper Removab nicht in eigener Verantwortung fortsetzen. Ab 2013 ergeben sich durch den Rückzug aus Removab positive Ergebniseffekte im Konzern.

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

[1] 2013 bereinigt um Einmalkosten für die Integration von Fenwal Holdings, Inc. („Fenwal“) in Höhe von 7 Mio €
[2] Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt; 2013 bereinigt um Einmalkosten für die Integration von Fenwal in Höhe von 5 Mio € nach Steuern; 2012 bereinigt um einen nicht zu versteuernden sonstigen Beteiligungsertrag bei Fresenius Medical Care in Höhe von 30 Mio €
[3] Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt; 2013 bereinigt um Einmalkosten für die Integration von Fenwal (~50 Mio € vor Steuern); 2012 bereinigt um einen nicht zu versteuernden sonstigen Beteiligungsertrag und sonstige Einmalkosten bei Fresenius Medical Care sowie um Einmalkosten im Zusammenhang mit dem Angebot an die Aktionäre der RHÖN-KLINIKUM AG
[4] 2013 bereinigt um Einmalkosten für die Integration von Fenwal in Höhe von 7 Mio €
[5] 2013 bereinigt um Einmalkosten für die Integration von Fenwal; 2012 bereinigt um einen nicht zu versteuernden sonstigen Beteiligungsertrag bei Fresenius Medical Care
[6] Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt; 2013 bereinigt um Einmalkosten für die Integration von Fenwal in Höhe von 5 Mio € nach Steuern; 2012 bereinigt um einen nicht zu versteuernden sonstigen Beteiligungsertrag bei Fresenius Medical Care in Höhe von 30 Mio €
[7] Pro forma inklusive Fenwal, bereinigt um Einmalkosten im Zusammenhang mit dem Angebot an die Aktionäre der RHÖN-KLINIKUM AG in Höhe von 6 Mio €, die nicht die Finanzierung betreffen, Einmalkosten in Höhe von 86 Mio € bei Fresenius Medical Care sowie Einmalkosten für die Integration von Fenwal in Höhe von 7 Mio €
[8] Pro forma inklusive Damp Gruppe, Liberty Dialysis Holdings, Inc. und Fenwal, bereinigt um Einmalkosten im Zusammenhang mit dem Angebot an die Aktionäre der RHÖN-KLINIKUM AG in Höhe von 6 Mio €, die nicht die Finanzierung betreffen, sowie Einmalkosten in Höhe von 86 Mio € bei Fresenius Medical Care
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