Fresenius Medical Care mit sehr guter Geschäftsentwicklung im dritten Quartal und in den ersten neun Monaten

Ausblick für 2008 bestätigt

(PresseBox) ( Bad Homburg, )
Fresenius Medical Care, der weltweit führende Anbieter von Dialyseprodukten und Therapien für Patienten mit chronischem Nierenversagen, hat Umsatz und Ertrag im dritten Quartal und in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2008 erneut kräftig gesteigert. Trotz eines unsicheren gesamtwirtschaftlichen Umfelds lag das organische Umsatzwachstum bei hervorragenden 8%. Das Unternehmen bekräftigt den Ausblick für das Gesamtjahr 2008 und ist zuversichtlich, auch die mittelfristigen Ziele für 2010 zu erreichen.

Drittes Quartal 2008

Umsatz

Der Gesamtumsatz hat sich im dritten Quartal 2008 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 12% auf 2,713 Milliarden US-Dollar erhöht (9% währungsbereinigt). Das organische Umsatzwachstum weltweit belief sich auf 8%. Der Umsatz mit Dialysedienstleistungen stieg im dritten Quartal 2008 um 10% auf 1,985 Milliarden US-Dollar (9% währungsbereinigt). Der Umsatz mit Dialyseprodukten wuchs im gleichen Zeitraum um 16% auf 728 Millionen US-Dollar (11% währungsbereinigt).

In Nordamerika steigerte Fresenius Medical Care den Umsatz um 7% auf 1,771 Milliarden US-Dollar. Das organische Umsatzwachstum lag bei 5%. Der Umsatz mit Dialysedienstleistungen wuchs um 6% auf 1,587 Milliarden US-Dollar. Die durchschnittliche Vergütung pro Behandlung in den USA erhöhte sich im dritten Quartal 2008 auf 333 US-Dollar. Das ist eine Steigerung von 6 US-Dollar pro Behandlung sowohl gegenüber dem dritten Quartal 2007 als auch gegenüber dem zweiten Quartal 2008. Der Anstieg der durchschnittlichen Vergütung pro Behandlung basiert hauptsächlich auf einer Zunahme der Erstattungsraten privater Krankenversicherungen. Der Umsatz mit Dialyseprodukten wuchs um 11% auf 184 Millionen US-Dollar, was auf einen starken Absatz fast im gesamten Produktsortiment zurückzuführen ist.

Außerhalb Nordamerikas (Segment "International") steigerte Fresenius Medical Care den Umsatz gegenüber dem dritten Quartal 2007 um 23% (14% währungsbereinigt) auf 942 Millionen US-Dollar. Das organische Wachstum lag dort bei 13%. Der Umsatz mit Dialysedienstleistungen stieg um 30% (20% währungsbereinigt) auf 398 Millionen US-Dollar. Der Umsatz mit Dialyseprodukten erhöhte sich um 19% (11% währungsbereinigt) auf 544 Millionen US-Dollar. Dazu hat vor allem ein starker Absatz von Dialysatoren (künstlichen Nieren) und Dialysemaschinen beigetragen.

Ertrag

Das operative Ergebnis (EBIT) von Fresenius Medical Care wuchs um 6% auf 422 Millionen US-Dollar verglichen mit 397 Millionen US-Dollar im dritten Quartal 2007. Die operative Marge (EBIT-Marge) lag im dritten Quartal 2008 mit 15,6% unter dem Wert von 16,4% im dritten Quartal 2007. Dieser Rückgang wurde im Wesentlichen verursacht durch gestiegene Personalausgaben, höhere Preise für das gerinnungshemmende Medikament Heparin sowie ein beschleunigtes Wachstum des weltweiten Dienstleistungsgeschäfts, Anlaufkosten für neue Kliniken und höhere Ausgaben für Forschung und Entwicklung. Außerdem stiegen die Abschreibungen, da die Produktionskapazitäten wegen der starken Nachfrage ausgeweitet wurden. Aufgrund dieser neuen Kapazitäten war es möglich, in den europäischen Werken in diesem Jahr während der Sommerpause das normale Instandhaltungsprogramm durchzuführen. Im Vorjahr musste das Programm wegen des Erreichens der Kapazitätsgrenze verkürzt werden; dies hatte zu einem positiven Effekt bei der Marge geführt. Das hervorragende Umsatzwachstum wurde unterstützt durch eine steigende Vergütung bei Dialysedienstleistungen sowie durch einen weiterhin stärker als der Markt wachsenden Absatz der Dialyseprodukte.

Die Nettozinsaufwendungen beliefen sich im dritten Quartal 2008 auf 87 Millionen US-Dollar nach 95 Millionen US-Dollar im dritten Quartal des Vorjahres. Diese positive Entwicklung beruht überwiegend auf niedrigeren durchschnittlichen Zinssätzen in Verbindung mit einer geänderten Finanzierungsstruktur, die sich aus der Ablösung eines Teils der genussscheinähnlichen Wertpapiere ergeben hat.

Die Ertragssteuern beliefen sich im dritten Quartal 2008 auf 123 Millionen US-Dollar gegenüber 115 Millionen US-Dollar im dritten Quartal 2007. Dies entspricht einer effektiven Steuerquote von 36,6% nach 38,0% im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang der Steuerquote ist hauptsächlich auf die am 1. Januar 2008 in Kraft getretene Unternehmenssteuerreform in Deutschland zurückzuführen.

Das Quartalsergebnis von Fresenius Medical Care stieg im dritten Quartal 2008 um 14% auf 206 Millionen US-Dollar.

Der Gewinn je Aktie (EPS) stieg im dritten Quartal 2008 um 14% auf 0,69 US-Dollar pro Stammaktie nach 0,61 US-Dollar im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Diese Zahlen gelten auch je Stamm-ADS (American Depository Share), weil das Verhältnis zwischen Stamm-Aktie und Stamm-ADS seit dem Aktiensplit 1:1 beträgt. Die durchschnittlich gewichtete Zahl der ausstehenden Aktien betrug im dritten Quartal 2008 rund 297,2 Millionen nach 295,8 Millionen im Vorjahresquartal. Der Anstieg der Zahl ausstehender Aktien resultiert aus der Ausübung von Aktienoptionen im vierten Quartal 2007 und in den ersten neun Monaten 2008.

Cash Flow

Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich im dritten Quartal 2008 auf sehr gute 315 Millionen US-Dollar. Dies entspricht etwa 12% des Umsatzes. Der Cash Flow wurde durch das sehr gute operative Ergebnis und eine leichte Zunahme des Nettoumlaufvermögens beeinflusst.

Die Netto-Investitionen lagen bei 160 Millionen US-Dollar. Der Free Cash Flow vor Akquisitionen betrug 155 Millionen US-Dollar. Für Akquisitionen abzüglich Veräußerungen gab Fresenius Medical Care insgesamt 39 Millionen US-Dollar aus.

Eine Übersicht über die Ergebnisse des dritten Quartals und der ersten neun Monate 2008 befindet sich im Anhang.

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie z.B. Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts-, und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius Medical Care übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
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